Beim Skifahren nichts mehr sehen

3 Antworten

Das kann schon so eine Art Schneeblindheit sein, ich hoffe Du fährst mit Skibrille? Das ist nicht nur ein Schutz vor Blendwirkung, sondern auch vor Kälte. Wenn das wieder vorkommt bitte zum Augenarzt gehen damit man eventuelle Erkrankungen rechtzeitig erkennen kann.

Du sagst gar nichts über irgendwelche unangenehmen Gefühle oder gar reibende Schmerzen am vorderen Teil des Auges, z.B. beim Heben und Senken der Augenlider. Dies empfinden Betroffene der Schneeblindheit in der Regel sehr viel störender als die Einschränkung der Sicht. Deshalb könnte man der Ansicht sein, dass du gar nicht von der Schneeblindheit (Keratokunjunktivitis), einer Erkrankung der Hornhaut (häufig ausgelöst durch UV-Strahlung), betroffen bist, sondern Probleme mit deiner Netzhaut, insbesondere der Pigmentschicht der Netzhaut (retinales Pigmentepithel) hast. Dieses hat die Aufgabe, bei starkem Lichteinfall die Sehzellen gegenüber Streulicht abzuschirmen. Wenn es nicht richtig funktioniert, fällt einem die Anpassung an plötzlich auftretendes helles Licht schwer: man sieht nur noch weiß. Kann auch beim Autofahren in den Nacht oder bei tiefstehender Sonne Probleme bereiten. Also: Wenn du keine Schmerzen an der Hornhaut hattest, lass deine Netzhaut untersuchen!

Also das müßtest du jetzt näher erläutern. Wie war denn die Wetterlage. Diesig, nebelig und verschneit oder klarer, blauer Himmel ??? Wenn die Wetterlage gut war dann solltest du deine Augen überprüfen lassen. Bei nebliger Sicht ist die Sicht schon mal stärker eingeschränkt. Unter Umständen hast du auch Probleme mit der Schneereflektion. Auf jeden Fall würde ich den Augenarzt aufsuchen wenn du urplötzlich nichts mehr sehen kannst.

Also es hat ein-zweimal geschneit, ab und zu ein bisschen Nebel, aber ansonsten war immer schönes Wetter und es war kalt.

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Motocross. Nach Unfall immer schlechter

Hallo zusammen, ich habe ein Problem, dass mich momentan sehr quält. Ich fahre seit einigen Jahren leidenschaftlich gerne Motocross. Auch Rennen und Wettbewerbe fuhr ich bis vor 1 Jahr recht erfolgreich mit.

Nun hatte ich vor ca einem Jahr 2 Unfälle hintereinander, die beide sehr schmerzhaft waren und eine lange Pause erzwangen.

Lust auf diesen Sport habe ich weiterhin und übe ihm nach der Genesung auch weiterhin aus. Allerdings habe ich das Gefühl, dass ich mit jedem Training schlechter werde. Ich kann nichtmehr das bringen, was ich vor den Unfällen geschafft habe. Auch die Ursache kann ich ausmachen: Es ist Angst!

Ich fahre Hindernisse und Sprünge immer langsamer bzw gar nicht mehr. Nehme ich mir dann den Mut und will in der nächsten Runde eben diese Hindernisse so wie früher bewältigen, bekomme ich wenige Meter davor diesen abrupten Angstimpuls im Kopf, bremse und fahr nebenher.

Jede kleine "Ausserplanmässigkeit" beim Fahren zwingt mich wieder weiter nach unten. Also rutsche ich mal kurz weg, ohne dass etwas passiert, ohne bin ich knapp einem Sturz entgangen, so kann ich auch diese Stellen nichtmehr unbezwungen befahren.

So wie es momentan ist, macht der Sport keinen Spass, bzw auch keinen Sinn. Ich weiss nicht wie ich die Blockade aus meinem Kopf gelöst bekomme.

Ich fahre so gern, ich übe auch mehrmals wöchentlich, wie damals. Aber ich schaffe einfach keine Verbesserung mehr.

Ich möchte den Sport nicht wechseln, sondern einen Auslöser finden, der mich wieder weniger ängstlich fahren lässt. Rein technisch und körperlich kann ich so ziemlich jeden Sprung und jedes Hindernis meistern, aber mein Kopf stellt sich da in den Weg.

Ich hoffe nun, dass ich einige ähnliche Erfahrungen hier lesen kann, bzw man mit Tips geben kann, wie ich aus diesem "Teufelskreis" wieder herauskomme.

Ich danke Euch sehr.

Viele Grüße Marco

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