Wie kommt es zum Sternchensehen nach einer Belastung?

2 Antworten

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Bei einem intensiven Training werden die beanspruchten Muskelpartien vermehrt mit Blut versorgt um die Anstrengung auch bewältigen zu können. Dies geht natürlich zu Lasten anderer diverser Organe die weiterhin Lebenswichtige Funktionen ausüben müssen. Irgendwann ist die Intensität so groß, das es zu einer kurzzeitig verminderten Hirndurchblutung kommen kann. Dadurch bedingt treten Gleichgewichtsstörungen ein, die Schwindel oder andere Wahrnehmungstörungen in Form von Seh oder auch Gehörstörungen hervorrufen können. Die verminderte Durchblutung des Sehnervs verursacht hier das Sternchensehen oder aber auch das Schwarz werden vor den Augen.

Gute Antwort!DH

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Coole Antwort Juergen, ich würd an deine Antwort gern mal noch eine Frage anknüpfen. Ich hatte das Problem auch mal eine Zeitlang mittlerweile ist es allerdings verschwunden (war beim Kampfsport, z.B. längere Sätze Kicks, mit kurzen Pausen) Ich bin mir nicht sicher ob ich jetzt wirklich weniger intensiv trainiere, aber theoretisch bleibt die Blutmenge ja die gleich, daher wie kommt es, dass das Phänomen nicht mehr auftritt ? Lieben Gruß, Murmel

Die Blutmenge im Körper bleibt natürlich gleich. Was sich ändert ist die Belastbarkeit des Körpers, die sich mit forgeschrittenem Training auch etwas erhöht. Vermutlich bist du jetzt in einem besser durchtrainierten Zustand so das bei gleicher Intensität das Phänomen nicht mehr auftritt. Würdest du jetzt deine Belastung nach oben schrauben kommst du irgenwann wieder an den Punkt der Körperüberlastung, die dann wieder mit kurzzeitigem Kreislaufproblemen oder Schwindel einhergehen wird.

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immobilisierende Krämpfe in beiden Oberschenkeln, stark erhöhte CK-Werte

Halo liebe Community, am 2.3. hatte ich nach ca 100 Meter locker joggen erstmals einen stechenden Schmerz im lateralen rechten Oberschenkel. Der Schmerz war sehr heftig, und ich habe direkt abgebrochen. Am 7.3. kam es beim Warmlaufen (also auch locker) nach ca. 2 Kilometern, auch wieder im rechten Bein. Ich habe gehofft dass es sich beim laufen lockert und bin weitergelaufen, zwischendurch hab ich ein paar mal versucht zu dehnen. Nach ca. einem weiteren Kilometer hatte ich dann sehr sehr starke Krämpfe in beiden Beinen. Die Oberschenkelmuskulatur kontrahierte so stark, dass ich meine Beine absolut nicht mehr bewegen konnte. Ich weiß, das klingt doof, und ich habe sowas auch noch nie gesehen - war aber so. Das hat sich angefühlt, wie wenn mir jemand Starkstrom an die Wirbelsäule angelegt hätte. Hat gute 10 Minuten gedauert, dann konnte ich mich - immer noch mit starken Schmerzen - vorsichtig wieder bewegen. Ich dachte an einen eingeklemmten Nerv oder Bandscheibenvorfall, da es beidseitig und plötzlich auftrat und ohne vorhergehende Belastung, die Krämpfe erklären könnte - zumal ich viel Sport mache und nie Krampfe habe! Im Krankenhaus wurde der Bandscheibenvorfall ausgeschlossen, allerdings hatte ich einen Kreatinkinase-Wert von knapp 5000 (soll normalerweise unter 135 sein). GOT, GSP, LDH, CK-MB und Myoglobin waren auch erhöht. Heute war ich zur Kontrolle - mein CK-Wert ist wieder bei 100. Aber meine Beine kribbeln immer noch, und jede Anstrengung (sogar gehen) fühlt sich an wie kurz vorm Krampf. Kann sich darauf jemand einen Reim machen, hatte schon mal jemand so etwas? Die Frage ist ja schon, ob diese sehr starken Krämpfe aufgrund des erhöhten CK-Wertes kamen, oder ob der CK-Wert aufgrund der Krämpfe so erhöht war. Ich mache normalerweise viel Sport, arbeite auch als Sporttherapeutin und Fitnesstrainerin und achte auf eine gesunde Ernährung. Ich habe in den letzten Tagen sechs verschiedene Ärzte gesehen, aber keiner konnte sich und mir erklären woher das kommt. Einer wollte es mit einer Gürtelrose (ich glaube allerdings eher dass das Stiche waren ;-) ) in Verbindung bringen - allerdings wüsste ich auch nicht, wieso deshalb der CK-Wert so hoch sein sollte. Unterm Strich bin ich ziemlich ratlos, und würde mich über Erfahrungsberichte oder Ideen, woher das kommen könnte, sehr freuen :-)

Viele liebe Grüße Carina

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