Welche Tipps gibt es fürs Nachttauchen?

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Es ist immer wieder fazinierend was für Tiere sich Nachts aus ihren Schlüpfwinkel wagen! Gerade Unterwasser scheint die Welt dann vollständig verändert. Wir hatten Nachttauchgänge im Roten Meer, wo wir alle 10 Sekunden etwas neues, von den Tagtauchgängen unbekanntes entdeckten!
Unterschiede Tag oder Nachttauchgang bei der Ausrüstung sind gering! Ob wir Tags in dunkelen deutschen Bagerseen oder maltesische Grotten tauchen, wir haben unsere UW-Halogen-Lampen immer dabei!
Tauchzeichen sollten, wenn man mit Fremden taucht, immer abgesprochen werden. Denn diese sind nicht international genormt! Wenn man Es ist immer wieder fazinierend was für Tiere sich Nachts aus ihren Schlüpfwinkel wagen! Gerade Unterwasser scheint die Welt dann vollständig verändert. Wir hatten Nachttauchgänge im Roten Meer, wo wir alle 10 Sekunden etwas neues, von den Tagtauchgängen bisher unbekanntes entdeckten!

Unterschiede Tag oder Nachttauchgang sind bei unserer Ausrüstung gering! Ob wir Tags in dunkelen deutschen Bagerseen, maltesische Grotten oder Nachts tauchen, wir haben unsere UW-Halogen-Lampen oder Kamera-Pilot-Lampen immer dabei! Meine Frau benutzt nachts einen Unterarmhalter für ihre LED-Back-UP-Lampe um die Pilot-Lampe des UW-Blitz zu schonen.

Tauchzeichen für Nachttauchgänge sollten, wenn man mit Fremden taucht, immer abgesprochen werden. Denn diese sind nicht international genormt! (Es gibt 4-5 Pflichtzeichen die bei Padi und CMAS identisch sind) Wenn man diese Zeichen mit der einen Hand formt, müssen diese beim Nachttauchgang mit der Lampe angestrahlt werden, sonst sieht der Partner sie nicht. Unterwasser läuft dies dann so ab: Du blitzt kurz mit deiner Lampe Deinen Partner an, dies bedeutet Achtung, dann formst Du mit der einen Hand Dein Zeichen wären Du mit anderen Hand die Lampe hältst und dieses beleuchtest.
Eine Besonderheit stellen hier natürlich Zeichen da, die normaler Weise mit zwei Händen geformt werden. (z.B. halbe Tankfüllung / 100 Bar) Diese müssen nach Absprache durch andere Zeichen ersetzt werden. (z.B. 100 Bar = Kegelschein der Lampe mit der 2. Hand teilen )

Zeichen die direkt mit der Lampe gegeben werden sind: 1. Kreisbewegung = OK 2. Lampe von oben nach unten schwenken = Nicht OK, Achtung! Wichtig dabei nie Deinen Partner direkt ins Gesicht leuchten, also nicht blenden!
Ein weiterer Tipp ist denjenigen der den Kompass-Kurs nimmt, dadurch zu unterstützen indem man schräg über ihn schwebt und den Kompass von oben beleuchtet.

Risiken bei Nachttauchgängen sind: Panik, Partnerverlust, Durchschießen zur Oberfläche. Die Fähigkeiten für Nachtunternehmungen unterscheiden sich nicht zu denen für den Tag: Man sollte in der Lage sein nach Tiefenangabe des Computers/Tiefenmesser seine Höhe zu halten. Man sollte blind seine Ausrüstung finden, z.B. bei Atemregler verlust. Man sollte regelmäßig seine Instrument kontrollieren (Druckanzeige, Tiefe, Zeit, Akku-Lampe). Man sollte regelmäßig seinen Partner im Blick haben.

Ich halte es auch für unnötig einen speziellen Kursus für Nachttauchgänge zu machen, es sei denn dieser wird für eine fortgeschrittenes Brevet, z.B. CMAS-3-Stern, benötigt. Ich habe meine ersten Nachttauchgänge auch ohne Kauf von teuren Späzielities überlebt. Wer schon 30-40 Tauchgänge in heimischen Seen getaucht ist, und des Lesens (z.B. "Praxis des Tauchens") mächtig, sollte das Geld lieber in 2 anständige Lampen investieren.

** Tipp:** Für die Leute die unbedingt eine KURS für Nachttauchgänge, Trockentauchen, o.ä. benötigen, beim VDST gibt es eine Mitglieder Zeitung " DER SPORTTAUCHER ". ( http://www.sporttaucher.vdst.de/indexdownload.htm ) Dort veröffentlichen die Sporttauchvereine ihre Kursangebote z.B. hätte der Kurs Nachttauchen in Kiel im September 30,- € gekostet. Für diese Summe überprüfen die Kommerzielle, z.B. die PADI-Firma, noch nicht einmal bei einem Checkdive, ob sie ihren Kunden das Tauchen richtig beigebracht haben!

Gruß Michael

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Entschuldigt, jetzt habe ich den Text beim Kopieren aus den Editor durcheinander gebracht. Bitte erst Mitte 4 Zeile anfangen lesen. Sorry!

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Nachttauchen

Eine gute Orientierung ist beim Tauchen lebenswichtig und beim Nachttauchen noch um einiges wichtiger. Dann präsentiert sich den Nachttauchern mitunter eine völlig andere Welt als den Tauchern, die am Tag ins Wasser gleiten. Zander und Aal beginnen nun zu jagen. Auch die Flusskrebse werden aktiv. Die Nacht erwartet den Menschen mit ganz besonderem Reiz: über wie unter Wasser.

Jeder Griff muss sitzen, Ihre Tauchausrüstung sollten Sie im Schlaf beherrschen, zudem sollten die Kommunikation unter Wasser perfekt funktionieren. Schließlich liegt es in der Natur der Nacht, dass sie die Sicht erheblich einschränkt. Aus diesem Grund ist ein Kurs fürs Nachttauchen sehr empfehlenswert, möchte man nach Einbruch der Dunkelheit Unterwasserwelten erforschen. Solche Kurse werden im Allgemeinen nur fortgeschrittenen Tauchern angeboten. Das Mindestalter schwankt, aber für Kinder unter 12 wird man kaum einen Kurs finden. Auch die anderen Zugangsvoraussetzungen zu einem Nachttauchkurs sind unterschiedlich. Die eine Tauchschule nennt als Voraussetzung beispielsweise ein Mindestalter von 14 Jahren und einen bestandenen Bronze-Tauchkurs nach den Regeln der CMAS oder eine vergleichbare Ausbildung. Andere setzen das Mindestalter auf 12 Jahre und verlangen einen absolvierten Open Water Diver – Kurs oder Vergleichbares. So genannte Äquivalenzlisten ermöglichen die Vergleiche der Ausbildungsgrade verschiedener Tauchorganisationen. So weiß man in etwa, welche Qualifikation welcher entspricht.

In guten Nachttauchkursen lernt man, Nacht-Tauchgänge zu planen und zu organisieren. Eine besondere Rolle kommt dabei den verwendeten Lampen zu. Sie sind die einzige Möglichkeit, sich sehend unter Wasser zu orientieren. Bei der Länge des Tauchgangs sollte deshalb unter anderem die voraussichtliche Brenndauer der Lampe ausschlaggebend sein. Trainiert wird auch die möglichst perfekte Kommunikation mit Tauchkollegen; nachts tauchen sollten Sie niemals allein. Im Kurs lernen Sie mögliche Gefahren des Nachttauchens kennen, sodass Sie sie auf ein Minimum reduzieren können. Und natürlich gehört auch die Praxis zum Kurs. Die Dunkelheit im Wasser mag manch einem fantasiebegabten Taucher dabei Streiche spielen. Zumindest ungeübte Nachttaucher sollten nur Tauchreviere wählen, die sie bereits von Tauchgängen tagsüber kennen. Sich mit einer Lampe, die nur Ausschnitte erhellt, im dunklen Wasser zu bewegen, stellt auch hohe Ansprüche an die Psyche eines Tauchers. Wer das auszuhalten vermag, wird mit dem Einblick in eine faszinierende Welt belohnt, in der der Lichtkegel der Lampe mitunter Tiere bannt, sie regungslos werden lässt, dass man sie mit Händen greifen könnte.

http://www.tauchen-lernen.net/nachttauchen.html

Das hast Du aber sehr schön abgeschrieben ;)

Der Text ist nur sehr wirr, konfus und voller Widersprüche:

Besonders der zweite Abschnitt!

Nachttauchgänge werden "nur fortgeschrittenen Tauchern angeboten"?? OWD oder CMAS-Bronze sind nicht fortgeschritten !!! Um dann den Rest des Abschnitts über die div. min. Altersgrenzen der Verbände zu philosophiert, " .. unter 12 wird man kaum einen Kurs finden ..", um dann 12 Zeilen später die besonderen " ..auch hohe Ansprüche an die Psyche eines Tauchers .. " von Nachttauchgängen zu betonen.

Wenn der Autor der Meinung ist das gerade ".. fantasiebegabte Taucher ..", hierzu zähle ich gerade Kinder und Jugendliche, ".. Streiche .." Unterwasser gespielt werden, dann sollte er die Einsicht besitzen, und bitte darauf Hinweisen das dies nichts für Kinder ist!!!

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Nachttauchgänge macht man am besten an Tauchplätzen, die einem auch von "normalen" Tauchgängen her bekannt sind.

Man sollte nicht sonderlich tief gehen, ein Nachttauchgang bis 15 Meter ist vollkommen ausreichend.

Zusätzlich zur normalen Ausrüstung hat man eine starke Hauptlampe dabei und mindestens eine kleine Backup-Lampe. Der Tauchcomputer + Kompass sollten gut abzulesen sein bzw. über eigenes Licht verfügen.

Der Taucher muss die internationalen Tauchzeichen für Nachttauchgänge (bzw. mit der Taschenlampe) beherrschen.

Niemals allein auf einen Nachttauchgang gehen!

Sicherer Umgang mit dem Kompass ist wichtig, da auch ein völlig bekanntes Riff Nachts ganz anders aussieht (allein schon wegen der Korallen, die nun ihre ganze Pracht zeigen).

Die größte Gefahr liegt eigentlich daran, dass man seine Tiefe falsch einschätzt, daher ist eine ständige Kontrolle wichtig. Außerdem kann es sein, dass man aufgrund der geringen Sicht eher Panik bekommt.

Ich selbst kann Nachttauchgänge nur empfehlen - es ist einfach wunderschön und wirklich eine besondere Erfahrung.

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