Was haltet Ihr denn von Kieser-Training?

2 Antworten

Kieser-Training dient dem Muskelaufbau und erreicht auch Muskeln, an die die Geräte in den "normalen" Fitnesstudios nicht herankommen. Um keine Ausweich- oder Hebelkräfte anwenden zu können, ist man teilweise wirklich ziemlich "eingespannt" im Gerät - aber die 90sec ist das auszuhalten. Langweilig finde ich es nicht. Ich bin an jedem Gerät konzentriert auf die Körperhaltung und die anzusprechenden Muskeln, damit die Zeit nicht umsonst vertan ist. Stagnation des Muskelaufbaus oder im Gewinn von Kraft wird durch kontinuierliche Steigerung der Gewichte verhindert. Die 10 Geräte pro Training werden im Laufe der Zeit entsprechend Trainingsfortschritt auch gewechselt. Man macht also nicht immer nur das Gleiche. Die Trainer in meinem Studio sind sehr gut. Man kann Kontrolltrainings vereinbaren oder den Trainer auch zwischendurch mal bitten, die Haltung an einem Gerät zu kontrollieren. Ich hatte bisher auch noch keinen Muskelkater, bin aber bereits nach 2 Monaten einen Teil meiner Schmerzen los, merke es an meiner Haltung und dass da irgendwo doch Muskeln sind, die ich selten benutze. Das Argument "nicht alltagstauglich" verstehe ich nicht. Wenn die Muskel- und Körperspannung einmal aufgebaut und da ist, bewege ich mich im Alltag doch automatisch anders und "richtig" und vermeide Fehlhaltungen durch Schmerzen oder verkümmerte Muskulatur. Und von "mal kucken" gehen kann ich doch nicht wissen, was gut ist und was nicht. Die Trainer in unserem Studio haben alle eine medizinische oder sportwissenschaftliche Ausbildung plus zwei kieserspezifischer Prüfungen. In meinem "Normalofittnessstudio" standen zwei Damen an der Shakebar und der Schlüsselausgabe, das Studio war voll, die Geräte stundenlang belegt, d.h., wenn "meine" Geräte alle belegt waren, war unter einer halben Std Warten nichts zu machen. Das ist mir bei Kieser noch nicht passiert. Und wenn ich in die Sauna will, brauche ich dafür nicht ins Fitnesstudio zu gehen.

Ich habe mir das bei Kieser mal angesehen. Da stehen nur Geräte für Krafttraining (kein Laufband oder Crosstrainer). Es gibt keine Musik, keine Sauna, keine Kurse. Für mich war das nix. Ich finde das langweilig. Wenn man immer die gleichen Übungen macht, stumpft der Körper ab. Und die Zeit geht nicht um.

Schwarzgurt unter 18?

Hallo, ich bin 16 Jahre alt und betreibe nun seit dem Sommer 2006 Shotokan Karate. Dieses Karate ist nicht auf Wettkampf ausgerichtet und die Schule scheint recht seriös. Es handelt sich um eine private Karateschule. Ich mache seit fast 10 Jahren Karate. Erst seit 2 Jahren trainiere ich mehr als 1 mal die Woche. In unserem Verband war es bis jetzt erst ab 18 erlaubt, eine Dan-Prüfung zu absolvieren. Jetzt haben sich die Regeln geändert (jetzt ab 16) und da ich von der Technik her weit genug bin, meint mein Lehrer, dass ich den Schwarzgurt machen soll. Ich weiß, dass ich bestehen würde, war aber eigentlich davon ausgegangen erst nach dem 18. Geburtstag den 1. Dan zu machen. Statt Sommer 2017 soll ich jetzt schon im Sommmer 2016 die Prüfung machen. Ich wollte eigentlich früher anfangen, hart für den 1. Dan zu trainieren. Ich bin immernoch der Meinung, dass es besser wäre zu warten, will aber auch nicht meinem Lehrer widersprechen. Mein Sensei zwingt mich nicht, hofft aber auf mein "Ja". Ich wäre einer der ersten Schwargurte unserer Schule, da wir nur ein kleiner Ableger einer größeren Schule in einer anderen Stadt sind. Ich habe die Bedenken, dass ich nur schnell Prüfung machen soll, damit wir Schwargurte haben. Mein Sensei hat den 3. Dan. Auch der Sensei der größeren Schule meint ich sei auch mit 16 schon bereit (er ist 5. Dan). Ich wollte eigentlich eine einwandfreie Danprüfung ablegen und sehe mich insgesamt noch nicht reif genug für den Meistergrad. Ich unterrichte als Co-Trainer die Kleineren mit und bin bei sowas schon recht erfahren... Wie seht ihr das? Danke für alle antworten. Oss

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