Was genau ist mit kontaktlosem Karate gemeint

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Bei dem sogenannten kontaktlosen Karate werden die Techniken im Kampf mit einem Partner kurz vor dem Ziel abgestoppt. Hierzu wird das eigentliche Ziel (z.B. das Kinn) nach vorn verlagert. D.h. das Ziel der Faust ist jetzt nicht mehr das Kinn, sondern kurz davor. Auf diese Weise kann ohne den Partner zu gefährden äußerst realitätsnah geübt werden. Nun mag man meinen, dass es ja ein Leichtes sei, die Techniken vor dem Ziel abzustoppen. Aber man wird dabei sehr schnell feststellen können, dass es alles andere als einfach ist. Treffen ist einfach, richtig treffen ist schwer, ein Ziel mit voller Kraft anzugreifen und die Technik mit einer sehr kurzen verbleibenden Distanz (wenige Millimeter) zum Ziel abzustoppen, ist hingegen sehr schwer und erfordert große Kontrolle und Körperbeherrschung.

Klasse Antwort, vielen Dank!

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Kontaktlos oder richtig ausgedrückt "Semikontakt" bedeutet...das nur die Technik...das heißt....der eventuelle treffer der möglicherweise stattgefunden hätte,wenn der ausführende in näherer distanz gestanden hätte...oder die technik vor dem auftreffen nicht abgestoppt hätte bewertet wird!!! Und beim Vollkontakt so wie es bei Kyokushin-karate der fall ist...werden nur wikungstreffer gewertet!!! Ist der gegner nur angeschlagen...gibt es einen Wazari "halber Punkt" !!! Bei einem harten treffer bei dem der gegner länger als 5sek. wirkung zeigt gibt es einen Ippon "ganzer Punkt" und der kampf ist entschieden!!! Natürlich sind zwei Wazari gleich ein Ippon!!!

Hm, kannst du vielleicht den Link zu der Information mal posten? Ich hab gerad mal auf der Seite geschaut, aber nichts näheres dazu gefunden. Es gibt natürlich den kontaktlosen Kampf, der unter anderem Körperbeherrschung und Rhythmusgefühl stärken soll, aber ebenso gehört meist auch das Kumite fest zu Karate-Alltag. Kumite ist je nach Schule eher Halb- bis Vollkontakt.

Sorry, den habe ich nicht mehr parat. Aber die Frage wurde ja schon hinreichend beantwortet. Danke!

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Was kann ich noch tun um das Problem im Oberschenkel zu beheben?

Guten Abend

Im Dezember 2015 / Januar 2016 verspürte ich nach dem Schwimmen (Brustschwimmen) einen Schmerz im linken Oberschenkel. Stechend, ziehend, auch Muskelfaszikulationen waren zu sehen und zu spüren. Die Schmerzen waren am nächsten Tag schon besser, woraufhin ich joggen gegangen bin. Beim Joggen bekam ich leider erneut Schmerzen im linken Oberschenkel. Der Oberschenkel war dann auch leicht geschwollen und es war ein kleines Hämatom zu erkennen. Ich habe dabei sofort an einen Muskelfaserriss gedacht. Ich habe als Konsequenz mein Bein hoch gelagert, habe einen festen Verband angelegt und vorher den Oberschenkel mit Diclofenac als Salbe versorgt. Ausserdem habe ich gekühlt. Nach einigen Tagen war der Schmerz besser. Allerdings hatte ich noch deutliche Einschränkungen in der Bewegung. Wenn ich einen "falschen" Schritt gemacht habe (z.B. einen grossen Schritt vom Bordstein auf die Strasse) hat der Muskel im Oberschenkel sofort "zu gemacht" ähnlich wie bei einem Krampf. Nach kurzem massieren und auslockern hat sich das Gefühl wieder gebessert.

Ich bin daraufhin zu einer Sportmedizinerin gegangen. Diese hat eine Sonographie vom Oberschenkel gemacht und hat einen Muskelfaserriss im Rectus femoris diagnostizert. Wobei sie sagte sie könne dies nicht sicher sagen. Es könnte sein. Die Muskelstruktur sehe so aus als sei sie nicht in Ordnung. Sie hat mir daraufhin Traumeel intramuskulär verabreicht und mir Mikrostromelektroden verordnet. Ausserdem Physiotherapie. Ich habe auch weiterhin mit Traumeel / Voltaren den Muskel eingeschmiert.

In der Physiotherapie wurde mit einem Vibrationsgerät die Stelle des Muskels bearbeitet und ich habe verschiedene Übungen (vor allem Dehnübungen) gemacht. Es wurden auch viel die Faszien im Oberschenkel bearbeitet und ich habe selbstständig mit der Black Roll gearbeitet.

Nun jetzt ist es schon Mitte August. Den angeblichen Faserriss habe ich mir vor gut 8Monaten zugezogen und mein Muskel macht sich noch immer bemerkbar wenn ich auch nicht sehr schmerzhaft.

Beim Fahrradfahren kann ich ohne Probleme in grossen Gängen treten ohne dass sich der Oberschenkel bemerkbar macht, auch Squats in nicht allzu hoher Anzahl gehen ohne Probleme. Sobald ich jedoch sehr schnellkräftige Bewegungen mache (Schuss beim Fussball, aus der tiefen Hocke schnellkräftig in den Stand bewegen) macht der Muskel immer noch an ein und derselben Stelle zu, löst sich dann aber sofort wieder ohne dass ich den Muskel lockern muss. Auffallend ist dass dies auch häufiger der Fall ist wenn der Muskel nicht warm ist. Fahre ich Fahrrad und mache dann schnellkräftige Bewegungen ist der Muskel nicht so anfällig.

Nochmal zum Unterstreichen:

Rectus femoris "macht zu" (nur bei schnellkräftigen Bewegungen)

Gerne würde ich aber wieder volle Leistungsfähigkeit des Muskels erreichen.

Warum macht der Muskel sooo lange Probleme? Was kann ich noch tun?

Freundliche Grüsse

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3 Stunden Fitnessstudio zu viel?

Hallo Leute!

Also ich habe folgendes Problem und zwar ich gehe seid jetzt knapp 2 Monaten ins Fitnessstudio ich hab jetzt erst meinen 2 Trainingsplan da man den Plan immer 6-8 wochen durch machen soll wurde mir so vom Trainer gesagt. Ich mache einen ganzkörperplan der alle Muskelgruppen beinhaltet und für jede Muskelgruppe habe ich zwei Übungen ausser Bauch da hab ich nur eine Übung für den ganzen Plan brauche ich etwa 3 Stunden plus vorher 10 Minuten aufwärmen auf den Laufband. Nun habe ich in verschiedenen Internet foren gelsen das 3 Stunden viel zu viel sind da jede Muskelgruppe 48 stunden zu Erholung brauch und auch während des Trainings irgendwelche Homone ausgeschüttet werden wo das bei zu langen training dann nicht gut sei. Zu mir ich bin Männlich 19 jahre alt und mein Trainingsziel ist der Muskelaufbau also bisschen Bauchmuskeln, sixpack halt alles schön definiert ich will auch kein bodybuilder werden nur halt das es gut aussieht. jetzt habe ich angst das ich meinen Körper kaputt mache bzw durch die 3 stunden Training eher den negativen Effekt also weniger Muskelzuwachs erreiche. Ich gehe alle 2 Tage ins fitnessstudio also 3-4 die Woche. Ist es ja auch nicht so das ich danach Kaputt bin ganz im gegenteil mir macht das eigentlich nix ausser das ich manchmal keine Lust habe 3 stunden zu trainieren. Ich hatte auch schonmal an einen Splitt trainingsplan gedacht aber ich hab gelesen das für anfänger eher ein Gk Plan angebracht ist Ich sehe mich auch noch als Anfänger . Wie sieht ihr das und was könnte ich besser machen?

Danke im voraus

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