Ungefähre aufschlaggeschwindigkeit?????

4 Antworten

Deine Angabe, dass der Ball regulär im Aufschlagfeld war, und ohne den Boden zu berühren bis hinter zur Wand springt ist schon ganz gut. So langsam kann der Aufschlag dann schon gar nicht sein. Allerdings kann man aufgrund deiner Angaben die genaue Geschwindigkeit sicher nicht bestimmen, aber ich denke, dass der Aufschlag schon mindestens 160 km/h haben muss. 180 wäre schon ziemlich schnell, aber da müsste der Ball schon recht hoch an die Rückwand gehen. Am besten wird es wohl sein, du besorgst dir mal von irgendwo her leihweise ein Geschwindigkeitsmessgerät. Die kann man sich glaub ich auch ausleihen, und sind gar nicht so teuer. Interessant wäre es allemal.

Also die einfachste Variante ist denke ich zu nem Tennisturnier zu gehen. Dort sind doch sehr oft die Geschwindigkeitsmesser irgendwo im Bereich mit den Ständen aufgestellt und man kann mal selbst draufballern, um zu sehen wieviel man schafft.

Glaube ehrlich gesagt nicht, dass ein Aufschlag dafür 160 km/h schnell sein muss, 180 keinesfalls. Hab's bei uns in der Halle mal ausprobiert, die Wand ist ähnlich weit von der Gl weg, und es gelang mir ohne größere Schwierigkeiten, dass der Ball vor dem Autreffen auf derselben den Boden nicht berührte. Ich weiß aber, dass ich keine 160 Sachen aufschlagen kann, im richtigen Spiel zumindest. Das einzige mal, dass es gemessen wurde, war bei den US Open an so einem Lichtschranken-Messgerät, welches nur ca. 3m vor mir stand und trotz unkontrollierten Draufsemmelns war mein bestes Ergebnis 99mph, also knapp 160 kmh.

Das hängt natürlich von der Qualität der Bälle, dem Bodenbelag, Deiner Körpergröße und dem Topspinanteil ab. Dann gibt es noch das Problem, an/für welche/r Stelle der Flugbahn die Geschwindigkeit erfasst wird, denn der Ball verliert durch den Luftwiderstand die Hälfte seiner Energie bis zum Auftippen (hab ich mal gelesen) Der Ball gibt beim Auftippen wieder 50 % seiner Energie durch innere Reibung ab (siehe www.tennisanalyse.de). Das alles auszurechnen dürfte schwer sein. Deshalb wären ungefähre Erfahrungswerte schon interessant. Kann ich aber leider nicht mit dienen. Jedenfalls ist Dein Ansatz, die Entfernung bis zum zweiten Auftippen als Maßstab zu wählen schon O.K. Die Umrechnung von Wandhöhe in virtuelle Auftipp-Entfernung in der Ebene dürfte nicht so schwer sein. Kannst Du zeichnerisch lösen in einer Maßstabsskizze.

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