Umstieg vom Rennrad fahren auf das Bahnrad fahren

2 Antworten

Auch wenn das Fahren mit einem Bahnrad auf der Bahn etwas anderes ist als auf der Strasse ist so ist es letztlich aber nicht so das dies eine Riesenumstellung ist. Es gibt einige Rennfahrer die im Winter auf der Bahn fahren und im Sommer auf der Strasse. Ungewohnt am Rad selber ist der starre Gang der dir keinen Freilauf bietet und die Singleübersetzung. Hinzu kommen dann noch die fehlenden Bremsen so das das Abbremsen des Rades über das Auslaufen auf der Bahn bzw. dem leichten Gegenstemmen des starren Ganges bewerkstelligt wird. Das Fahren auf der Schrägen muß man natürlich üben, aber das Gefühl bekommst du dafür auch recht schnell. Einige Rennfahrer nutzen die Wintersaison um auch an Sechstage Rennen teilzunehmen und sich so auch im Winter in Wettkampfsituationen zu messen bzw. keine all zu lange Wettkampfpause aufkommen zu lassen. Aber letztlich ist das dann eine individuelle Angelegenheit. Die meisten Rennfahrer spezialisieren sich in der Regel schon auf Bahnrennen oder auf Strassenrennen.

Ergänzend zu den völlig richtigen Antworten meiner geschätzten Vorredner möchte ich noch anmerken, dass Bahnfahren ein hervorragendes Techniktraining ist.

Nirgendwo lernst Du besser, dein Rad zu beherrschen. Auch Tempohärte, Kraft und Schmerztoleranz lassen sich auf der Bahn prima schulen.

Ihre Grundlagenausdauer holen sich aber auch ausgeprägte Bahnradsportler auf der Straße. Ich kenne zumindest keinen, der nicht auch regelmäßig auf der Straßenmaschine fahren würde.

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