Trainingseffekt Skating Technik Langlaufen & Rollerski

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Langlauf Skating und Langlauf klassisch sind beides Ganzkörper-Ausdauersportarten. Das heisst bei korrekter Ausführung sind 90% aller Muskeln im Einsatz. Auf einen vergleichbaren Muskeleinsatz kommt man meines Wissens nur noch mit Rudern. Anders als beim Rudern sind Langläufer oft über lange Distanzen unterwegs. Üblicherweise läuft man im Weltcup 10 bis 50 km, als Volksläufer in der Regel 15 km bis Marathondistanz. In Italien und in Skandinavien gibt es aber auch Volksläufe von 56 bis 90 km, die in der Regel in der klassischen Technik gelaufen werden.

Was beim Langlauf am meisten trainiert wird hängt von der Technik ab. Beim Skating sind es die Beinmuskeln, die einen betonten Abstoss leisten müssen und der Oberkörper, der die Vorwärtsbewegung mit Doppelstockstössen unterstützt. Im klassischen Langlauf werden die Arme und die Rumpfmuskulatur besonders gefordert, während die Beine nur während Sekundenbruchteilen die Vorwärtsbewegung einleiten können, nämlich solange, wie die Abstosszone und damit das Laufwachs mit dem Schnee in Kontakt kommt.

Rollski sind das perfekte Trainingsgerät für die Sommerzeit. Langläufer absolvieren damit den grössten Teil ihres Ausdauertrainings. Dabei schulen die schmalen Rollen des Skating-Rollskis das Gleichgewichtsgefühl und mit der Härte der Rollen wird der Trainingseffekt gesteuert. Je härter die Rolle umso höher der Speed. Aber gleichzeitig geht auch der Trainingseffekt etwas verloren, weil der Krafteinsatz geringer ist.

Der Vorteil von Langlauf ist, dass der Sport Gelenkschonend ist, der Nachteil, dass man nur im Winter auf Schnee laufen kann.

Viele Grüsse LLLFuchs

Vielen Dank für die rasche und auführliche Antwort!!

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