Sport Kurzerwärmung mit Hanteln?

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3 Antworten

Hi,

Aufwärmen hat den Sinn, dass die Muskulatur besser durchblutet wird und der Körper auf "Betriebstemperatur" gebracht wird. Das hat den Effekt, dass das Verletzungsrisiko gesenkt und die Ausnutzung, der Transport und die Aufnahme des Sauerstoffs optimiert wird.

Die Hanteln dürfen daher nur sehr leicht sein, denn wenn Du schwere Hanteln wählst und der Körper ist noch nicht genügend erwärmt, erhöht sich das Verletzungsrisiko.

Also kannst Du ein Aerobic-Aufwärmprogramm wählen und einfach in den Händen je eine leichte Kurzhantel halten.

Marschieren, Arme seitl. heben und senken, Arme vor dem Körper heben und senken, Arme über dem Kopf zusammen führen.

Jumping Jacks mit Hanteln .... etc.

Gruß Blue

"Erwärmung" im Sport verfolgt den Zweck, den Stoffwechsel-Mechanismus der aeroben Energiebereitstellung in Schwung zu bringen. Es bedarf eine Zeitspanne von 10 bis 15 min, bis dieser Mechanismus aus dem "Alltagszustand" den optimalen Funktionszustand erreicht hat. Aus diesem Grunde muss ein  Aufwärmprogramm eben diese 10 bis 15 min dauern. Die körperliche Beanspruchung sollte dabei eher im unteren Bereich liegen, weil höhere Beanspruchung die Aktivierungsprozesse nicht beschleunigen, sondern unnötiger Weise die anderen Energiebereitstellungsmechanismen in Gang setzen und dadurch einer beginnenden Ermüdung / Erschöpfung Vorschub leisten.
Was soll aber eine "Kurzaufwärmung" sein? Wie lang soll diese dauern? Zu welchem Zeck sollte dies nützen? Die anderen Mechanismen der Energiebereitstellung benötigen keine "Aufwärmzeit", weil diese nach Sekundenbruchteilen (anaerob- alaktazid) bzw. spätestens in 10 s (anaerob-laktazid) in Gang gesetzt werden. Da nützt auch das Mitführen von Hanteln nichts.

Ich würde eher Langhanteln mit leichten Gewichten den kurzen vorziehen. Mit denen ist das Warm-up etwas dynamischer

3-5 kg, Kniebeugen, etc.

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