Sollte man beim laufen eher lange oder kurze Schritte machen?

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5 Antworten

Das ist natürlich ein bisschen in Abhängigkeit von der Beinlänge, denn ein Läufer mit langen Beinen wird auch etwas größere Schritte machen als ein Läufer mit kürzeren Beinen. Von der Effektivität wäre das was Pooky schon angemerkt besser, aber hier gilt...probieren geht über studieren. Jeder Sportler sollte für sich individuell das Heraussuchen womit er besser klar kommt.

Ich denke auch, das du mit deinen kleinen Schritten gut liegst. Aber du müsstest es auch im Gefühl haben, ob es sich gut laufen lässt, wie du läufst. Und wenn du langsam läufst, kannst du deine Technik auch ganz gut kontrollieren.

Das mit dem Abrollen geht auf verschiedene Weise, auf langen Strecken eher über die Ferse. Ich hab einfach die Erfahrung gemacht: nicht bewusst grosse Schritte machen wollen, das kostet auf Dauer Kraft. Eine gewisse Schrittlänge ist aber schon wichtig für ein schnelles Lauftempo, ein längerer Schritt sollte aber nicht erzwungen werden, sondern ergibt sich aus einem fliessenden Laufschritt, wo Beckenbewegung und Armpendel den Vortrieb unterstützen. Hüfte nach vorne schieben(anstatt Fuss möglichst weit nach vorne setzen) hat sich für mich besser bewährt. Doch wie schon angesprochen ist auch ein individueller Stil da, den man nicht total umkrempeln muss, nur verfeinern.

Danke! Sehr interessant habe mich mal mehr beobachtet beim laufen und ich bin am verfeinern.

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Wie Du läusft , mit kurzen oder langen Schritten ( im Verhältnis zu deiner Grösse ) ist eigentlich egal . Wie das genau bei Dir paasiert , solltest Du mal bei einer Videoanalyse überprüfen lassen -stehen manchmal in Laufsportläden . Auch hilft mal ein erfahrener Läufer oder wenn richtig investiert ( ist aber teuerer ) , ein Laufseminar .

Ein ökonomischer Laufstil ist von kürzeren Schritten geprägt. Hier bewegen sich zwar die Beine schneller, es muss aber weniger Kraft aufgewandt werden.

Das heißt: Lieber mehr kleinere Schritte als weniger lange Schritte. Das ist übrigens vergleichbar mit ökonomischem Radfahren, wo eine höhere Trittfrequenz ebenfalls effizienter ist.

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