Soll man beim Nordic Walking die Schulter rotieren?

2 Antworten

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Moin Blader,

durch den Kreuzgang rotiert die Wirbelsäule bereits in natürlichem und gewünschtem Maß. Durch das Abstoßen mit gestrecktem Arm nach hinten auf der einen Seite und dem beherztem Einstechen des anderen Stockes mit dem nach vorne gerichteten Arm ist für eine dynamische und flüssige Bewegung eine Rotation ganz natürlich. Eine starre Haltung führt zu Verkrampfung und schränkt den Bewegungsablauf ein. Die Schulter selbst wird aber nicht "ver-"dreht. Sie bleibt immer parallel zur Brust und folgt der Rücken-Rotation.

Die Rotation führt zu einer verbesserten Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Rückenmuskulatur und vor allem der Bandscheiben. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, sich nicht übertrieben zu bewegen. Das Ideal ist eine flüssige Bewegung, die dem natürlichen Spielraum des Körpers folgt.

Hallo Blader!

Deine Frage steht zwar schon einige Zeit im Forum, aber bis dato ist sie mir entgangen. Ich betreibe Nordic Walking als Trockenübung für den klassischen Skilanglauf. Meine Ausführungen orientieren sich denn auch am Langlauf selbst.

Wenn Du mit Rotation eine Drehbewegung um die Körperlängsachse meinst (gemeint ist dei Wirbelsäule) dann ist meine Antwort klar: Nein, es gibt beim Nordic Walking keine Schulterrotation.

Was ist dann der Effekt, der NW zum Ganzkörpertraining macht? Wenn man mit den gestreckten Armen arbeitet, muss die gesamte Rumpfmuskulatur diese Bewegungen ausgleichen. Das gilt natürlich nur, wenn man wirklich versucht mit den Stöcken den Vortrieb zu unterstützen.

Das Gleiche ist beim klassischen Langlauf der Fall. Hier bildet der Rumpf vom Schultergürtel bis zu den Hüften eine Einheit, die nicht um die Körperlängsachse rotiert, sondern ruhig gehalten wird.

Viele Grüsse LLLFuchs

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