Schulterfreundliches Turnierracket

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo, Andreas, ich kann mir schwer vorstellen, dass die Schulterbelastung durch die Saite beeinflusst wird. Hast Du beim Wechsel des Saitentyps denn wirklich eine Verbesserung bemerkt? Es ist natürlich klar, dass eine weicher bespannte oder nachgiebigere Saite mehr Beschleunigung bringt und deshalb einfach weniger Kraft erfordert. In die gleiche Richtung wirkt auch ein leichterer Schläger, der, zumindest im Prinzip, eine höhere Ballbeschleunigung gerade des ruhenden Balles ermöglicht. Das sollte beim Service in jedem Fall zum Tragen kommen, da hier die Peitsche generell gut ausgebildet ist. Anderseits erfordert die Peitsche eine hohe Anfangskraft, die sich besonders in der Schulter entwickelt. Ich bin daher gespannt, wie sich Deine Versuche entwickeln. Allerdings ist eine so grundsätzliche Umstellung auch riskant, weil Dein Bewegungsablauf auf den alten Schläger eingestellt ist. Die Frage, welcher Schläger von welcher Firma letztlich optimaler ist, interesssiert mich weniger, weil ich nicht an gravierende Unterschiede glaube. Zur Peitsche und zur Ballbeschleunigung: www.tenniswissen.de

Danke hollo für deine Antwort, wie immer schnell und interessant ;) Und ja, die Saite hat enorme Auswirkungen (schon Poly-Intern gibts hier große Unterschiede). Das liegt allein schon daran, dass starre Polys die Vibrationen viel direkter an den Arm weiterleiten.

Ich hab keine Probleme die Kraft/Geschwindigkeit in der Schulter zu generieren. Die Schmerzen treten während dem Spielen lediglich beim Treffen des Balles bei harten Schlägen auf (also bei Rahmentreffern werde ich doppelt bestraft :D).

Dass die Umstellung riskant ist, dessen bin ich mir bewusst. Merke ich auch, da die bisherigen Testschläger sich doch von meinem jetzigen Unterscheiden, nicht nur im Gewicht, sondern auch in Kopfgröße und Rahmenprofil.

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