Ist heiß baden nach sportlicher Anstrennung sinnvoll, um Muskelkater zu verhindern?

2 Antworten

Jein, denn: ein Muskelkater entsteht durch winzig kleine Risse in den Muskelfasern selbst, die durch Überlastung auftreten. Hast du dir diese Risse einmal eingefangen, ist der Muskelkater vorprogrammiert.
ABER: Du kannst die Regeneration, also die Beseitigung des Muskelkaters, beschleunigen indem du ein warmes Bad nimmst!
Das fördert die Durchblutung und hilft so die kleinen Verletzungen /Risse im Muskel wieder zu heilen.
Das von dir angesprochene Laktat hat mit dem Muskelkater ansich wenig zu tun, mehr Informationen dazu findest du auch wenn du rechts oben im Suchfeld 'Muskelkater' eingibst.

Wenn deine körperliche Belastung so groß war das es zu den Mikrofaserverletzungen gekommen ist, dann ist der Muskelkater nich mehr aufzuhalten, kann aber wie "GerdundPaul" schon angemerkt hat in seinem Heilungsprozess unterstützt werden. Ein warmes Bad, auch angesetzt mit ätherischen Ölen oder ein Saunagang sind hier unterstützend. Eine Massage sofern sie ganz leichter Natur ist hilft auch die Durchblutung in den verletzten Faserbereichen anzuregen.

Stümmt! Obwohl man die Wirkung des warmen Bades nicht überbewerten sollte.

Aber ist dir aufgefallen dass du aus einem Hetero-Paar ein Schwulen-Paar gemacht hast? doppel-grins

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Keine Ursache Jürgen ;)
Deine Antwort finde ich 'trotzdem' gut :D
...und meine Frau hat auch herzlich gelacht ;)

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Ist dieses Training sinnvoll? Dauerhaftes Anspannen der Muskulatur für Fußball?

Moin Leute,

ich habe hier mal eine Frage zu 'nem Training. Ich bin Fußballer (kein Profi) und derzeit ist Winterpause. Um auch für die Rückrunde fit zu sein gehe ich nun etwas öfter ins Fitnessstudio um bisschen auf's Laufband zu gehen, bisschen Krafttraining zu machen, sowas halt. Nun hat es zeitlich so gepasst, dass gerade ein Kurs stattfand, als Rücken-Fit, publiziert, den ich einfach mal mitmachte. Schien eher eine Frauendomäne zu sein, denn ich war mit zwei weiteren Männern nur unter Frauen. Auch die kurze Aerobic-Einlage zum Warmmachen hatte mich irritiert, aber darum geht's jetzt eigentlich nicht.

Es hieß zwar Rücken-Fit, aber auch andere Körperteile wurden rangenommen, speziell die vordere Oberschenkelmuskulatur und Gesäßmuskulatur (hab gerade tierischen Muskelkater :D). Dort ging es in der Regel darum die Spannung über einen längeren Zeitraum zu halten. Beispielsweise lag man auf'm Rücken, streckte alle Gliedmaßen von sich und hielt diese ein paar cm über dem Boden und das eben mehrere Sekunden bis wenige Minuten lang (habe mir übelst einen abgebrochen, Muskelzittern setzte ein).

Nun ist es beim Fußball ja so, dass die Spannung nie gehalten wird. Beispielsweise werden beim Sprint ja jeweils unterschiedliche Muskelgruppen nur kurzzeitig und schnell aktiviert (in sehr kurzen Intervallen), wo die Anspannphase ja keine Sekunde übersteigt. Genauso bei 'nem Schuß, wo der Körper kurz angespannt wird um dann die Kraft beim Impakt auf das Spielgerät entladen wird.

Jetzt habe ich bedenken, dass dieses andauernde Anspannen nicht von Vorteil für das Fußballspielen ist, vielleicht, dass es sogar kontraproduktiv ist. Ich fürchte, dass dadurch sich gar Schußtkraft, Wendigkeit und Spritzigkeit verschlechtern könnten. Sind diese Befürchtungen berechtigt oder absoluter Schwachsinn? Eigentlich hatte mir der Kurs Spaß gemacht und ich würde ich gerne wöchentlich mitmachen bis die Winterpause vorbei ist, auch wenn die weibliche Herde mich da ganz schön alt hat aussehen lassen (ich mecker nie wieder über Yoga oder sowas, bleibt mir fast nur noch Nordic-Walking zur Belustigung :D) und ich mehrmals während des Kurses um ein Ende dieser Geißelung meines Körpers (und Seele :D) gefleht habe merkte ich, dass ich hier eben klare Nachteile habe.

Also die grundlegende Frage: Wenn sich die Muskulatur auf ungewohnte Bewegungsabläufe anpasst, verschlechtert sie sich für eigentlich gewohnte Bewegungen?

Danke für's Lesen des ganzen Textes, aber kürzer ging es nicht zu beschreiben. Auf Antworten würde ich mich freuen!

Gruß Lynx

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