Braucht ein Turnierpferd Eisen?

3 Antworten

Ein Turnierpferd braucht sicher nicht zwangsläufig Eisen. Ich schließe mich da der bereits von Karin 2010 gegebenen Antwort an. Eine Einschränkung bezüglich der Wettbewerbsfähigkeit speziell im Springsport würde ich jedoch geben. Wenn man sein Pferd zum Springturnier anmeldet sollte man nachschauen ob der Wettbewerb auf einem Sandplatz stattfindet. Auf Rasenplätzen kann ein 5-minütiger Gewitterguss auf trockenem Boden den Halt dramatisch vermindern. Dann gibt es nur die Möglichkeit auf den Startverzicht oder ggf. coolen Abruch mitten im Parcours wenn man das Risiko erst dann erkennt, - d.h. dass man merkt dass das Pferd rutscht oder nur zögerlich (Selbstschutz bei vorsichtigen Pferden) springt. Alles andere ist potenziell lebensgefährlich! Das gilt um so mehr je höher die Sprünge! Ein Pferd ohne Eisen dann ggf. nur auf Sand oder in einer Halle starten. Wenn man anspruchsvoll Turnierspringen reiten möchte ist es sinnvoll zumindest für die Turniersaison zu beschlagen und dann je nach Boden Stollen einzuschrauben. Einfach mal den Schmied oder einen nicht konkurierenden Springreiter fragen. Die Richter und ihre Ansichten sind da ehr Nebensache wenn du dich deinem Parner Pferd gegenüber fair und sportlich verhältst und ihr beide eurem Trainingsniveau entsprechend reitet . Viel Erfolg in der kommenden Turniersaison :-) MKo

Kein Pferd braucht zwingend Eisen. Für normale Disziplinen geht das auch ohne(Egal welche Reitweise, Western, Englisch etc.) Eigentlich sollte jeder Reiter wohl kennen bezüglich der Eisen. Brauchst Du sonst keine , dann da auch nicht. Solange der Huf gesund und i.o. ist. Bei Springtunieren auf Rasen gehts nicht ohne, da brauchst zusätzlich noch Stollen im Eisen. Ohne Eisen bekommt man bei uns auf Rasenspringtunieren keine Starterlaubniss. Hier tritt geht es um Versicherungstechnische Gründe, dass kein sich kein Veranstallter leisten wenn dem Pferd oder Reiter etwas passiert. Und bei der Westerndisziplin Raining geht ohne Eisen auch nichts. Im allegemeinen haben eigentlich fast alle Pferde die für welches Tunier auch immer Trainiert werden Eisen drauf. Das hängt schon mit dem Training auf den meisten Böden zusammen, die wie auch immer aus irgentwelchen sansmischungen bestehen und den >Huf wie Schmiergelpapier abnutzen. Und mit Untrainierten Pferden geht man nicht auf Tuniere. Im allgemein hängt es auch von den Haltungsbedingungen ab, die ja teilweise auch auf den Huf gehen, falsches Einstreu oder nasser Weidegang, und natürlich "stark von der Pferderasse". Ebenso habe ich schon oft auf Tunieren erlebt, dass die Tierärzte den Equidenpass zwecks Impfkontrolle gar nicht Intressiert (weil die sowiso eigentlich alle i.O. sind) sondern geziehlt sich die Hufe von den Barfusspferden anschauen, passt ihnen was nicht heißt es halt dann kein Start.

Ob dein Pferd Eisen braucht oder nicht, bestimmt kein Turnier oder dessen Richter, sondern dein Hufschmied! Meins hat auch keine Eisen und wird turniermäßig geritten. Natürlich schauen die Richter hin, wenn sie ein Pferd ohne Eisen sehen, aber nur, weil es eben so selten ist, dass ein Pferd ohne diese auskommt. In den unteren Prüfungen ist es allerdings inzwischen auch schon häufiger, dass die Pferde keinen Beschlag haben. Ob ein Pferd viel oder wenig geritten wird, bestimmt auch nicht, ob es Eisen braucht oder nicht, sondern auf welchen Untergrund, sprich welchen Abrieb es an den Hufen hat. Ein Pferd, das monatelang Tag und Nacht auf der Weide ist, läuft auch viel und braucht keine Eisen. Aber genauso wichtig wie der Untergrund ist auch die Art und Weise, WIE das Pferd geritten wird. Und das WIE kann sehr wohl bestimmend sein, ob einen Beschlag braucht oder nicht.

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Da ich persönlich den Reitunterricht auf Schulpferden zwar nicht schlecht finde, aber ich möchte einfach weiterkommen. Also mehr gefördert werden, öfter reiten und bei Schulpferden hat man einfach nicht so die Verbindung, wie zum Beispiel zu einer Reitbeteiligung die man halt auch mindestens 2 mal die Woche reitet und pflegt.

Ein Problem ist halt immer noch das Geld. Ich bekomme im Monat 20 Euro Taschengeld, muss aber monatlich 4 Euro für meine Handyflat zahlen. Das bedeutet 16 Euro habe ich monatlich zur Verfügung. Außerdem kommt noch Weihnachtsgeld (150 Euro), Geburtstagsgeld (150 Euro) und ich bekomme zu Ostern bisschen was und viel von meinen Omas zwischendurch, was ich allerdings spare (ca. 100 Euro). Wenn man das auf die Monate verteilt, bekomme ich von dem Geschenkegeld monatlich 30 Euro (die 33,3 werden gespart). Außerdem kann ich wenn ich es auch wirklich ordentlich mache einen Art Job bei meinen Eltern kriegen, dabei muss ich 2 Stunden lang, Bad und Küche staubsaugen und nass wischen und Flur und Esszimmer saugen für 10 Euro pro „Sauber-mach-Einheit“. Das bedeutet es kommen noch 40 Euro monatlich dazu, von denen ich allerdings 20 abziehe, um zu sparen.

Warum ich euch das überhaupt erzähle? Ganz einfach, da ich die Hälfte meiner Reiterei selber zahlen muss.

Wenn man alles zusammenrechnet, habe ich monatlich (mit dem Putzjob) 70 Euro und ohne Putzjob 30 Euro. Davon müsste zur Hälfte meine Reiterei finanziert werden. Wenn noch der Anteil meiner Eltern dazukommt, wären es 140 Euro mit Job und 60 Euro ohne.

Nun möchte ich fragen, wenn man alles mit einbezieht: meine Leistung, meine Erwartungen und mein Geld, was ich tun soll: beim Schulpferdereitunterricht bleiben, eine nette Reitbeteiligung suchen oder gleich ein Pferd kaufen (wenn ich einen Kosten- und Zeitplan vorlegen würde der einigermaßen akzeptabel ist und auch gute und schriftliche Argumente hätte und vielleicht auch noch meine Oma finanziell zur Hilfe, KÖNNTEN sich meine Eltern es überlegen, ein Pony wüsste ich schon, lange traurige Geschichte,...).

Nun möchte ich von euch wissen was IHR als sinnvoll findet und was auch zu mir passen würde.

Danke im Voraus

Liebe Grüße WieHeissIch :)

PS: ich vergebe für gute Antworten DHs, Komplimenten und auch den Stern, also bitte gebt euch Mühe!

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