Abnehmen mit 13 Jahren, aber Gesund?

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Abnehmen kannst du hauptsächlich mit weniger essen! Sport und Bewegung unterstützen dich dabei, aber das ist nicht die Hauptsache fürs Abnehmen.

Ich empfehle dir zuerst, mal aufzuschreiben, was du normalerweise an einem Tag so isst und trinkst. Vielleicht bemerkst du, dass Sachen dabei sind, die ein Abnehmen nicht unterstützen. Also sehr süße Sachen (Schokolade, Nutella...). Sehr fettige Sachen (Remouladensoße, Fertigpizza...). Snacks mit viel Salz, die oft auch viel Fett enthalten (Chips, Erdnüsse...). Dickmacher sind auch süße Getränke wie Cola oder die meisten Getränke aus dem Supermarkt. (Lies das Etikett durch, darin steht, wieviel Zucker und Kalorien die haben.)

Wenn du das aufgeschrieben hast, dann entwickelst du einen Vorsatz: diese Dinge, die dir aufgefallen sind, stark einzuschränken oder wenn möglich ganz zu meiden.

Noch ein Punkt: auch wenn es "normales" Essen z.B. am Mittagstisch zu Hause gibt, kann man davon 1 Teller essen, 2 Teller nehmen oder 3 in sich reinstopfen. Man kann sich das "Reinstopfen" so angewöhnen, dass es einem gar nicht mehr als besonders auffällt. Man muss nicht mit völlig vollem Magen vom Tisch aufstehen, es geht auch mit weniger. Überprüfe, ob das der Fall ist. Versuche einfach, dauerhaft etwas(!) weniger zu essen. Du sollst und musst keine Diät machen, denn das klappt selten.

Zum Sport: Wenn du 5 Minuten was spezielles trainierst, ist das gut, aber besser ist es, wenn du dich lange bewegst. Das kann auch gemütliche Bewegung sein. Hund ausführen, Kumpel besuchen und dabei zu Fuß laufen, zur Schule gehen (nicht mit Bus fahren und wenn es zu weit ist, eine Teilstrecke gehen), mit dem Rad in den Stadtpark fahren und dort den kleinen Hügel 10x hochfahren usw... Du weisst was ich meine, viel Bewegung und das so oft es geht, nicht nur 1x die Woche. Nicht gut ist es, lange am PC oder der Spielkonsole zu sitzen! Hole dir für zu Hause ein Zimmertrampolin, damit kommst du richtig in Schwung und hast nach 10 Minuten Hüpfen auch Lust auf noch mehr Bewegung. Dann kannst du danach z.B. 12 Kniebeugen nur mit dem Körpergewicht machen (langsam und tief runter), dann eine Pause und das Ganze noch 2x wiederholen. Dann ebenso 10 Liegestütze, Pause und 2x das Ganze wiederholen. Das machst du jeden 2. Tag und wenn du anfängst, an Bewegung Spaß zu haben, auch mehr. Übertreibe nichts und bleibe bei allen Übungen vernünftig, damit du dich nicht verletzt.

Der Ansporn muss von dir selber kommen. Das kann dir keiner abnehmen. Wenn du jetzt an Bewegung keinen Spaß hast, kannst du das wahrscheinlich in deinem Alter ändern, indem du es einfach öfter tust und dann bemerkst, wie es dir immer leichter fällt. Trampolin springen ist spielerisch und man braucht i.d.R. dafür keinen Ansporn und oft kommt danach die Lust auf mehr Bewegung. Du kannst z.B. Ausfahrten mit dem Rad dazu nutzen, jedesmal schöne Bilder aufzunehmen, dann fällt das Rausgehen/fahren leichter. Probiere alles mögliche aus. Ziemlich egal was du tust, fang einfach damit an.

Ich danke dir für diese ausführliche Aussage/den ausführlichen Tipp! Ich werde es so probieren wie du es sagst, ebenso habe ich mir als ansporn genommen:

Wir haben einen schönen Waldweg in der nähe wo ich mir gedacht habe da kann ich doch einmal ein Stück joggen/walken gehen und dabei ein paar Fotos machen, diese dann auf Snapchat und co. hochladen, werden hoffentlich schöne Bilder!

Sorry das ich so spät anschaue, meine E-mails haben es als Spam markiert.

Ich berichte wie es diese Woche gelaufen ist!

(haha gelaufen kann man zweideutig sehen und beides passt: gelaufen=wortwörtlich gelaufen=wie und ob es funktioniert hat :D)

Liebe Grüße Justin!

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Du solltest dich zuerst mit dem Arzt unterhalten.

Schmerzen - Beinbeuger seit fast einem Jahr

Hey,

hier meine Geschichte: September letzten Jahres habe ich es beim Training (Fitnessstudio) maßlos übertrieben, meine Abduktoren etc. zu trainieren. Daraus folge eine langwierige Entzündung und starke Zerrung an beiden Beinbeugern (am Ansatz zur Hüfte). Selbst da bin ich noch zum Training gegangen und nicht zum Arzt. als ich dann irgendwann einen Arzt aufsuchte, war dieser zunächst von einer Zerrung ausgegangen, hat ich aber dann trotzdem zum Kernspintomographen geschickt. Dort hat man mir - wie sich später herausstellte - fälschlicherweise Arthrose diagnostiziert (ich bin erst 17, damals noch 16). Nach langem Hin und Her bin ich zu einem sehr erfahrenen Arzt gegangen, der mir Krankengymnastik verschrieben hatte. Zudem meinte er, ich hätte eine Funktionsstörung am ISG. Mit Hilfe der Krankengymnastik verringerten sich meine Beschwerden, sodass ich irgendwann wieder normal gehen konnte. Nach lange Ruhephase entschied ich mich dann, wieder leicht mit dem Training anzufangen. Gesagt - getan - bereut. Es folgte wieder eine 3-Wöchige Phase, in der ich nicht schmerzfrei gehen konnte.

Nun nach weiterem langen Hin und Her ist man nun spekulativ zu folgendem Entschluss gekommen: Durch mein hartes Training damals habe ich mir den Beinbeuger gezerrt. Durch mangelnde Schonung wurde dies immer schlimmer und ich musste deswegen in Nachhinein lange ruhen. Jetzt ist dieses Problem einigermaßen ausgeheilt aber ich habe ein starkes Muskelungleichgewicht, was den Beinbeuger stark belastet und daher die Schmerzen auslöst.

Das ist der jetzige Stand der Diagnose.

Die Schmerzen äußern sich wie folgt:

Beim Auftreten habe ich regelmäßig ein starkes Ziehen am Beinbeugeransatz. Zudem kommen auch schmerzen im Knie. die Knieschmerzen habe ich so gut wie nie auf beiden seiten gleichzeitig und wenn, dann bei jedem Auftreten für längere Zeit.

Momenten bin ich dabei, mein Muskelungleichgewicht zu beseitigen. Ich habe gestern Abend jedoch ein wenig Bauchtraining gemacht und meinen rechten Beinbeuger für kurze Zeit belastet. Heute habe ich wieder starke Schmerzen am rechten Beinbeuger sowie beidseits am Knie. Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich habe das Gefühl, dass die Diagnose falsch ist. Die Ärzte haben auf dem MRT-Bild nichts auffälliges erkennen können. (Das mit der Arthrose war Dummheit... sorry, aber das kann man/ich nicht anders bezeichnen)

Hat jemand vielleicht Erfahrung mit derartigen Schmerzen bzw. Beschwerden? Was kann man dagegen tun? Ich kann nicht ewig gehunfähig bleiben ich gehe bald in die Uni, diese ist eine Stunde entfernt!

Ich freue mich auf eure Antworten.

Mit freundlichen Grüßen,

funky peanut

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guter abnehmplan?

hi, ich bin 14 jahre alt, weiblich, ca 1,62m groß und wiege 78kg.

im juli stellte sich heraus, dass ich eine schilddrüsenunterfunktion habe und dadurch mein übergewicht kommt. seitdem nehme ich tabletten.

seit ungefähr 3 wochen mache ich fast jeden tag sport. 1 stunde wii fit (muskeltraining, yoga, aerobic) und danach 10-15min crosstrainer. ich versuche mich jede woche um 5 minuten zu steigern. ist es besser jeden tag sport zu machen oder jeden zweiten?

jetzt zu meiner ernährung:

morgens kriege ich nichts runter und habe auch nicht reichlich zeit etwas zu essen, also fällt frühstück weg. ich komme meistens gegen 16uhr von der schule nach hause und esse dann 1-2 portionen (meine mutter achtet auf gesunde nahrung, also nichts was sonderlich fett ist) mit einer kleinen schüssel salat. um 19uhr mache ich sport und gegen 21uhr bin ich mit allem was ich erledigen muss fertig und esse zu abend. mein problem ist, dass ich abends nochmal wie mittag esse. z.B ein teller nudeln mit salat. ist das sehr schlimm? ich trinke ca 2l wasser und mal ein glas fruchtschorle am tag.

süßigkeiten esse ich kaum. trinke aber fast jeden abend einen heissen kakao und einen keks dazu. sollte ich das unterlassen, oder ist das ok? was sollte ich unbedingt vermeiden zu essen?

zudem kommt, dass ich nicht finde, dass ich wie fast 80kg aussehe. wenn ich mir jemanden mit meiner größe und dem gewicht vorstelle, sehe ich etwas ganz anderes als im spiegel. ich habe zwar einen ganz schön dicken bauch, kann mir aber nicht vorstellen, dass der bauch so viel ausmacht?

wenn ich den sport durchziehe und noch strenger auf meine ernährung achte, klappt es dann mit dem abnehmen trotz schilddrüsenunterfunktion? wenn ja, wann könnte ich erste erfolge sehen?

danke :-)

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Gesund zunehmen durch Muskelaufbau, kann jedoch kcal ohne zu starken Blähbauch nicht erreichen?

Hallihallo, ich bin 21 Jahre alt, weiblich, war immer von sportlicher Natur (1,65cm groß und ca 55kg) und bin mit Sport und gesunder, ausgewogener Ernährung aufgewachsen. Jedoch hatte ich vor ca. einem halben Jahr das Gefühl einen aufgeblähten Bauch zu haben. Ich wurde auf Gluten- und Laktoseintoleranz getestet, jedoch wurden keine Intoleranzen festgestellt. Trotzdem bin ich bei veganer Ernährung geblieben, da ich mich wohler fühlte, mein Blähbauch weg war und ich täglich die Toilette aufsuchen konnte. (was vorhin vielleicht ein bis zwei mal wöchentlich der Fall war!) Mit meiner Ernährungsumstellung kam zusätzlich eine Menge an Energie! Ich aß alle 3 Stunden und fühlte mich also pudelwohl. Ich machte regelmäßig Sport (Freeletics) und trackte meine kcal, nur um zu sehen, dass ich genug Vitamine aufnahm und auf keinen Fall um abzunehmen!! Eines Tages stellte ich mich auf die Waage: 49kg. Ich war schockiert! Das war für mich persönlich zu wenig, obwohl ich mich pudelwohl fühlte. Aber ich wollte auf keinen Fall mehr abnehmen und noch schlanker werden, da es nicht mehr gut aussieht meiner Meinung nach. So beschloss ich zuzunehmen. Aber wie? Auf gesundem, veganem Weg. Ich hatte einen neuen Trainingsplan vom Internet, der mir richtig Spaß macht (3x wöchentlich Krafttraining zu Hause und zusätzlich 2x cardio (radfahren, trampolin, schwimmen, inlineskaten…)). Wie gesagt, ich fühlte mich pudelwohl, hatte Energie und einen angenehmen Bauch. Doch die Waage machte mich stutzig. Ich sah auf meiner App, dass ich die meiste Zeit rund 1000-1200 kcal zu mir genommen hatte. (60% KH, 25% Fett, 15% EW) Ich beschloss mehr Eiweiß (Bohnen, Linsen, Kichererbsen,…) zu essen für den Muskelaufbau und generell auf ca 1500-1600kcal zu kommen. Natürlich funktionierte es, jedoch mit keinem guten Gefühl. Mein Bauch ist aufgebläht und es sieht aus als wäre ich schwanger! Ich fühle mich richtig unwohl in meiner Haut. Auf der Waage hat sich bis jetzt noch nicht viel getan, da es erst seit ca 1,5 Wochen so geht aber ich fühle mich so nicht wohl. Ich trainiere stärker und mehr als vorher und habe einen weniger definierten und aufgeblähteren Bauch. Obwohl wenn ich anspanne, mein Bauch FAST auf derselben Höhe ist, wie wenn ich locker lasse, was darauf schließen lässt, dass ich mehr Bauchmuskel habe, diese aber nicht mehr sichtbar sind.

Meine Motivation geht den Bach hinunter! Ich möchte gesund zunehmen und trotzdem einen flachen Bauch haben, ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen 

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