du bist 11?

Und du willst deinen Traumkörper erreichen? Du hast dein Leben lang Zeit dafür. Du wirst jetzt deinen Traumkörper nicht erreichen und auch später nie, wenn das dein Ziel ist.

Ich sag dir kurz, wie ich das meine. Wenn dein Ziel ist, reich zu sein, wirst du niemals im Leben genug Geld haben, du willst immer noch reicher werden. Kannst du dir einen reichen Mensch vorstellen, der sagt, ich höre jetzt mit dem Geld verdienen auf, ich hab genug? Wenn dein Ziel ist, tolle Autos zu haben, wirst du immer ein noch besseres haben wollen. Jemand, der einen Lambo fährt, sagt nicht, das ist mir genug, ich hole mir keinen Ferrari mehr, obwohl ich könnte. Wenn du einen Traumkörper haben willst, wird dir dein Körper niemals gut genug sein. Also vergiß das. In deinem eigenen Interesse. Klar, fang an mit Sport und dein Aussehen wird sich verbessern. Aber setze dir keine so seltsamen Ziele, wie DEN TRAUMKÖRPER. Das geht nicht.

Trainingspläne mit Körpergewicht gibts im Netz hunderte. Da keiner dich kennt, kann dir keiner einen Plan machen, der auf dich zugeschnitten ist. Damit sind unsere Pläne genauso gut wie die aus dem Netz. Die kennen dich auch nicht.

Zum Essen: iss das, was auf den Tisch kommt und achte darauf, nicht zu viel Fett und Süßes zu konsumieren. Du merkst selber, wenn es zu viel ist, dann wird deine Speckschicht dicker. Jeder hat eine kleine Speckschicht, das ist natürlich und gesund. Bei manchen ist sie aber zu dick. Wenn du dich öfter selber um dein Essen kümmern musst (weil Mutter nicht kocht oder sonst was), dann halte dich an Dinge, die richtige Lebensmittel sind. Alles was aus der Natur kommt wie Fisch, Fleisch, Huhn, Eier, Kartoffeln, Getreide, Haferflocken, Reis, Nüsse, Gemüse, Milch, Salat kannst du essen. Soßen oder Süßkram, Cola, fertige Sachen wie Reispuffer, Kracker, Schokolade, Kekse, Dinge mit dicker Panade drauf sollte man wenig essen. McD und BurgerK ist auch nix für einen Sportler.

Wenn du konkrete (also kürzere) Fagen hast, dann ist das leichter zu beantworten als dir einen kompletten Trainingsplan und einen Ernährungsplan zu schreiben. Das machen normalerweise Leute gegen viel Geld und den Aufwand kannst du hier von niemand erwarten.

Also fang an mit trainieren und mach dir keinen Kopf um Traumkörper und essen.

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ich mach's mal kurz:

ja, ich würde das als "dick" bezeichnen. Nimm es einfach als Realität, als eine Tatsache und niemals als Beleidigung, auch wenn man es nicht gerade gerne hört, ok?

Zum Abnehmen helfen Sportübungen allgemein nicht besonders viel. Und wenn, dann gibt es keine bestmimte oder besonders hilfreiche Übung(en), sondern es macht die Summe des Energieverbrauchs. Also einfach bewegen, wann und wo immer es geht.

Zum Abnehmen hilft am besten das altbewährte "weniger essen". Beim Weniger-Essen kommt es natürlich darauf an, dass du dann verstärkt auf die Nahrung achtest, die dein Körper braucht und welche nicht. Nicht(!) brauchen tut jeder Körper Süßkram und ein Zuviel an fetten Dingen. Pizza und frittierte Hamburger helfen dir auch nicht. So was lässt du also in Zukunft einfach bleiben oder reduzierst es erheblich. Brauchen tut jeder Körper ein ausgeglichenes Maß an Nährstoffen wie Eiweiß (das ist das gleiche wie Protein) und etwas Kohlehydrate und etwas gesunde Fette. Das findest du alles in ausgewogenem Essen, das man allgemein als gesund bezeichnet. Also so was wie Fisch, Hähnchen, Fleisch, Milch, Quark, Käse, Kartoffeln, etwas Brot, Haferflocken, Reis und dann viel Gemüse (Linsen, Erbsen, Tomaten, Brokkoli, Spinat, Zwiebeln usw. das wirst du alles kennen), Nüssen und etwas Obst. Also keine Zauberei.

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wenn kein medizinisches Problem vorliegt, würde ich auf Unterzuckerung tippen. Ausdauersportler kennen das unter "Hungerast". Das passiert, wenn für die abgerufene Leistung nicht mehr genug Energie in Form von Glykogen vom Körper bereitgestellt werden kann. Typischerweise passiert das in zwei Fällen:

  1. Du hast lange trainiert und deine Reserven sind schon reichlich am Ende und du gibst einfach weiter Vollgas. Ich rede hier von mehr als mind.90 Minuten Training, oder
  2. du hattest vor dem Training einen extrem hohen Zuckerspiegel (z.B. weil du viel Zucker gegessen hast) und den hohen Zuckerspiegel hat dein Insulin dann abgeräumt und in Zielorgane verschoben (Muskeln, Leber, Fettgewebe nach Umwandlung) und diese Speicher können so schnell nicht aktiviert werden oder sind partiell weiter unterversorgt. Das heisst, du trainierst mit einem viel zu geringen Blutzuckerspiegel. Das wäre ganz typisch für jemand, der wenig isst (z.B. Diät macht) und dann aber kurz vor dem Training, damit das dann doch gut klappt, Zuckerriegel verzehrt.

In beiden Fällen kommt diese Ermüdungserscheinung rapide und gleicht eher einem Schwächeanfall, der einen auf einen Schlag überkommt und auch mit starkem Schwitzen verbunden ist. Also nächstesmal die beschriebenen Fehler nicht machen und "normal" essen.

Wenn dir das wieder passiert, dann kannst du Traubenzucker konsumieren, der direkt ins Blut übergeht, um die Symptome, die mit Kreislaufzusammenbruch einhergehen können, wirksam abzustellen. Ein Kreislaufzusammenbruch ist nicht ganz ungefährlich. Nimm für solche Fälle evtl. Traubenzuckerplättchen mit. Die sind aber NICHT zur normalen Ernährung gedacht, retten dich aber vielleicht mal in einer solchen Situatuion.

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jeder Mensch hat einen Bizepsmuskel und angespannt verdickt der sich etwas. Bei dir sieht er untrainiert und sehr schlank aus. Das ist nicht schlimm und kein Problem. Falls du das aber ändern wolltest, kann man das auch verstehen. Dann könntest du dafür trainieren.

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und du bist wirklich 13? Kann ich mir so nicht vorstellen. Egal. Es gibt jedenfalls entsprechend der Bilder nix zu meckern.

Und natürlich kannst du mit Gewichten trainieren. Der Mythos vom angeblich besseren Training nur mit dem eigenen Körpergewicht hält sich leider immer noch. Wie will man Bizeps und Schultern mit eigenem Körpergewicht trainieren? Das ist viel zu schwer oder zumindest geht es mit Gewichten viel leichter. Du ruinierst dir mit jedem Training genau dann die Gelenke, wenn du mit falscher Technik oder/und mit zu hohen Belastungen trainierst. Dabei ist es völlig unerheblich, ob die Belastung durch das eigene Körpergewicht, durch Seilspannung oder Gewichte oder sonstwas erzeugt wird.

Ansonsten würde ich der Symmetrie wegen noch etwas mehr Fokus auf die Arme legen.

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probiere mal Folgendes:

du legst dich seitlich auf den Boden, spannst den ganzen Körper an und stützt dich mit einem (nicht gestreckten) Arm auf dem Boden ab, so dass der Körper in eine leichte Schräge kommt. So wie bei Liegestützen, jetzt aber nur auf einer Seite und mit nur einem Arm am Boden. Direkt vor dir steht ein Stuhl o.ä. Darauf legst du die Hand des anderen Armes, der oben ist. Der Ellbogen dieses Armes zeigt fast senkrecht nach oben. Jetzt drückst du dich mit diesem Arm weiter hoch, d.h. dein ganzer Körper wird noch etwas steiler und bleibt aber angespannt, gestreckt und in seitlicher Position. Stabilisieren tust du dich mit dem Arm/Hand auf dem Boden.

Du machst also mit fast deinem ganzen Körpergewicht eine Art Bankdrücken, das aber nur mit einem Arm! Das bedeutet, dass wenn du z.B. 80 KG wiegst, dass du jetzt mit der Brust ein Gewicht bewegst, das du sonst mit ca. 140 KG Bankdrücken bewegen würdest.

Wahrscheinlich musst du mit dem unteren Arm sogar nachhelfen zu drücken, da es anfangs zu schwer ist. Du kannst hierbei sogar sehr leicht exzentrisch trainieren: nach oben hilft der untere Arm mit, Absenken macht der obere Arm allein. (Nachher natürlich mit der anderen Seite das gleiche.)

Die Bewegung an sich ist optimal für den Brustmuskel, da der Oberarm hier in Pronation adduziert wird. Du kannst durch Variation, ob der Stuhl etwas mehr Richtung Bauch oder Kopf steht, auch den Anteil der trainierten Brustmuskulatur beeinflussen (ähnlich Schrägbank-, Flachbank- oder Negativbank-Drücken.)

Pass auf eine Ausführung auf, die die Gelenke (insbes. Handgelenke) nicht in ungünstige Positionen bringt. Du brauchst hier nicht im vollen ROM zu trainieren; es reicht, wenn du das in dem Bereich machst, in dem du ein gutes Muskelgefühl und vor allem eine saubere Gelenkführung hast.

Das sollte schwer genug sein.

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jein und dabei mehr "nein".

Nur wenn das Impingementsyndrom ausschließlich durch eine unzureichend ausgebildeldete Rotatorenmanschette bedingt ist, die du durch Training nicht ansprechen kannst (weil du ggfs. auch Schmerzen dabei bekommst, wie beim Rückentraining), dann kann das EMS-Training die entspr. Muskeln aktivieren. Allerdings liegen die Muskeln der Rotatorenmanschette z.gr.T. verdeckt unter dem Delta-Muskel, weswegen du die Muskeln der Rotatorenmanschette nur geringfügig durch EMS-Training erreichst. In allen anderen Fällen hat ein EMS-Training noch weniger Potential, irgendwas an einem Impingement auszurichten.

Was du selber schon angesprochen hast, sind die Alltagshaltung, die Muskelverhältnisse und die Belastungen. Wahrscheinlich hast du auch einen zu starken m. pectoralis minor und major und eine zu schwache Muskulatur des Serratus, des Trapez und der Rotatoren.

Eine evtl. fehlerhafte Übungsausführung tut dann noch ihr übriges. Dabei können auch auf den 1. Blick nicht damit in Bezug stehende Übungen das I.Syndrom verschlimmern: Schulterpressen hinter dem Kopf, Latzüge hinter dem Kopf, aufrechtes Rudern mit LH vor dem Körper usw...

Die Zeit bei/während einer Physiotherapie ist i.d.R. zu kurz (meist werden 6 Anwendungen 1x pro Woche verschrieben) und so bist du in 6 Wochen damit durch. Eine Anpassung/Gesundung der Sehnen dauert aber länger als 6 Wochen.

Für die Verbesserung der Alltagshaltung brauchst du auch kein Rückentraining zu machen. Auch Leute mit starken Rückenmuskeln müssen diese im Alltag aktivieren, um eine gute Haltung zu haben. Das Einnehmen der guten Alltagshaltung bedeutet jedoch keine große Belastung der Muskeln, eher im Gegenteil: Je aufrechter du dich hältst, umso weniger müssen die (Rücken)Muskeln arbeiten. Das ist also eher eine "habituelle" Sache. Du musst dir die Haltung angewöhnen.

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keiner hier kann dir sagen, was du hast, weswegen ein präziser Tipp nicht möglich ist. Durch deine Beschreibung kann man aber ganz allgemein anmerken, dass du durch die wahrscheinlich (zu) schwere, ungewohnte Belastung, die zudem noch in einer ungünstigen Gelenkstellung durchgeführt wurde (einarmige Liegestützen können generell nicht in guter Gelenkstellung trainert werden!) dir eine Verletzung zugezogen hast. Ich würde weniger auf eine Muskelzerrung tippen, als eher auf eine Sehnenverletzung. Das Pech dabei ist, dass die Heilung länger dauert und leicht chronisch werden kann.

Normalerweise heilt es aber gut aus, wenn du dem Gewebe die Chance dazu gibst. Du solltest jetzt herausfinden, bei welchen Bewegungen genau deine Schmerzen auftreten und genau diese beim Training unterlassen. Alles was weht tut, ist gestrichen. Ganz sicher aber solltest du jetzt Liegestütze für eine Weile bleiben lassen und erst ganz sachte wieder damit beginnen, wenn die Schmerzen verschwunden sind. Langsam mit der Zeit (es handelt sich hier nicht um wenige Tage, eher um wenige Wochen), werden die Bewegungen dann wieder schmerzfrei. Dann kannst du wieder mit Belastungen anfangen.

Bei allen Druckübungen der Arme nach vorne (also wie Liegestütze oder Bankdrücken) oder über den Kopf (wie Schulterpressen oder umgekehrt: Handstand), bleiben die Schultern hinten! Du musst die Schulterblätter aktiv nach hinten zusammenziehen. Möglicherweise war das das Problem bei deinen einarmigen Liegestützen mit Zusatzgewicht, dass du die Schulter dabei nach vorne geschoben hast. Werden die Schulterkugeln bei den genannten Übungen nach vorne gebracht, sind solche Verlertzungen typisch. Das verhinderst du durch ein aktives Zusammenziehen der Schulterblätter nach hinten - während der ganzen Übung. (Und lasse einarmige Liegestütze bleiben. Die haben keinen Wert außer zu imponieren und sich die Gelenke zu zerstören.)

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du kannst hin, wohin du willst, auch ins Schwimmbad. Aber deine Freunde haben recht, wenn sie dich auf deinen Speckbauch ansprechen. Du bist jung und wirst, da du nichts gegenteiliges schreibst, auch gesund sein. Von daher ermutige ich dich: mach was aus dir, aus deinem Kopf (lerne was) und aus deinem Körper. Denn so sieht er nicht gut aus. Und du kannst (fast) alles erreichen, dazu musst du aber anfangen.

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es ist schwer, was Vernünftiges dazu zu sagen, da zwischen den Bildern wohl nur eine kurze Zeitspanne liegt. Möglicherweise bist du auf dem 2. Bild etwas weniger "ausgehungert", das ist aufgrund anderer Lichtverhältnisse und einer anderen Körperhaltung kaum zu beurteilen. Auf dem 2. Bild schiebst du deine Schultern noch weiter nach vorne als auf dem 1. Bild. Das sollte nicht deine Alltagshaltung sein, sondern lass die relaxt nach hinten fallen. Da es so zu sein scheint, dass du etwas kräftiger geworden bist, kann ich dir empfehlen, gehe den Weg weiter und trainiere (weiter?) und iss normal. Dann schau mal in 1 Jahr nach, dann wirst du eine deutlichere Veränderung bemerken. So gibts hier erst mal nix zu meckern - ist ja schon mal ein Anfang.

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trainiere ganz normal mit einem Krafttraining, das hauptsächlich auf Hypertrophie ausgerichtet ist.

Zu deiner Größe: Krafttraining hat keinen EInfluss auf das Größenwachstum. Diesbezüglich brauchst du dir keine Gedaneken zu machen.

Zu skinny fat: trainiere normal und baue Muskulatur auf. Das Problem wird sich nach 1 Jahr ordentlichem Training erledigt haben. Höre nicht auf Leute, die dir als 15jährigem besondere Diätregeln empfehlen. Das ist grober Unfug und schadet dir.

Mache dir nicht so viele Gedanken. Training ist kein Zauberwerk mit 1000 Regeln oder Geheimwissen. Fang einfach an und du wirst sehen, womit du am besten zurecht kommst. Natürlich lässt du dir alle Übungen von einem Trainer zeigen, damit du keine Fehler bei der Ausführung machst und damit deinen Gelenken schadest. Ebenso trainierst du nicht mit sehr hohen Gewichten, sondern gewöhnst dich langsam daran. Nach 1 Jahr kannst du die Gewichte schon deutlich steigern.

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wisst ihr vielleicht warum diese Unterarm schmerzen nicht weggehen?

Hallo liebe Gutefrage Community,

ich habe schon seit über 8 Monaten Unterarm schmerzen, die sich aber immer nur bemerkbar machen wenn ich den unterarm stark belaste.

Vorher hab ich immer im Fitnessstudio trainiert.

Massagen, ruhigstellen, salben bringt alles nichts.

Es weiß kein Arzt was mit meinem Unterarm ist.

Ich war bei 3 verschiedenen Orthopäden und sogar schon bei einem Neurologen.

Ich glaube das ist passiert, als ich mit voller Wucht auf ein Boxsack geschlagen habe ( da bin ich mir aber nicht sicher)

Letztens habe ich mit meinem Vater eine Waschmaschine umgestellt und dabei kamen nach ca 10 sek halten der Waschmaschine schmerzen, im angehängten Bild markiert.

Oder wenn ich mich einfach an eine Klimmzugstange hängen lasse, ohne richtige Klimmzüge zu machen, fängt es wieder an zu schmerzen.

Vom Orthopäden hatte ich eine teure Armbandage und 12x Physio verschrieben bekommen, hat aber alles nichts gebracht.

Die MRT Befunde sagen nichts aus.

Ich bin mir nicht sicher was für schmerzen das sind, entweder ziehend oder brennend. Aber brennend kann es eigentlich nicht sein, da mit einem EMG gerät meine Nerven getestet wurden und alles im grünen Bereich ist.

Achja und als ich noch mit den schmerzen trainieren war, hat ich z.B beim Latzug nach ungefähr 8 wdh mit moderatem Gewicht Schmerzen zwischen Ober und unterarm, ging bis zur Oberarm Mitte rauf. Die äußerten sich dann nach ca einem Tag für 3 Tage dauerhafte schmerzen und erschienen erst wieder wenn ich anfing zu trainieren. Seit Juni 2018 trainiere ich deswegen nicht mehr.

Hat jemand gleiche Erfahrungen gemacht und weiß wie ich das wieder löse ?

https://images.gutefrage.net/media/fragen/bilder/wisst-ihr-vielleicht-warum-diese-unterschmerzen-nicht-weggehen/0_original.jpg?v=1550656527000

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es wird möglicherweise ne chronische Entzündung der Sehnen in dem Bereich sein, der in deinem Bild zu sehen ist. Das sind nicht die Handgelenksextensoren (die sind auf der anderen Seite), sondern die Stelle, wo u.a. der M. Brachialis seinen Ansatz hat. Die Entzündung ist nach 8 Monaten längst chronisch, weswegen Kühlen und Medikamente/Salben wie Ibuprofen, Voltaren und Diclofenac nicht mehr helfen (letztere können nur noch den Schmerz unterdrücken, was nicht hilfreich ist; außerdem können sie noch die Sehnenheilung beeinträchtigen). Auch Kühlen ist bei chronischen Entzündungen nicht angebracht (in dem Fall nutzlos und verringert Heilungsfähigkeit).

Schwere Belastungen, die den Schmerz provozieren sind zu vermeiden, leichte Beanspruchungen sind möglich und auch erforderlich, auch wenn dabei leichtes Schmerzempfinden ausgelöst wird. Wichtig ist regelmäßiges Dehnen und besonders exzentrisches Training: du beugst den betroffenen Arm, spannst ihn leicht an, während die andere Hand langsam den Arm gegen die Beugespannung streckt (damit der Arm also nachgibt). Die Bewegung musst du so durchführen, dass du einen leichten Zug in der betroffenen Stelle bemerkst. Das regelmäßig mit täglich mind. 50 Wiederholungen machen. Nicht sehr schwer gegenspannen. Die Reparatur der Sehne dauert sehr lange. Wenn du sie zwischendurch sehr stark belastest, verzögert das die Heilung extrem und kann eine neuerliche, dann akute Entzündung auslösen. Es könnte auch eine ärztl. verschriebene Stosswellenbehandlung helfen, sowie leichte Querfriktionsmassagen. In der Regel heilt es spätestens nach 2 Jahren folgenlos aus (kann aber wieder kommen), solange die Entzündung nicht permanent aufgefrischt wird. Im schlimmsten(!) Fall kann man auch operieren. Das alles gilt, wenn es die Sehne ist.

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Rad fahren ist immer gut (besonders natürlich bei schönem Wetter). Wer ins Schwimmbad mag, kann beim Schwimmen Gas geben oder man macht Gymnastik zu Hause: du kannst Körpergewichtskniebeugen machen, dabei ziemlich weit runter gehen, dann ganz nach oben ausstrecken, zwischendurch Liegestütze machen, dann mit leichten Gewichten hantieren, zwischendurch Planks machen oder ganz einfach, auf den Boden legen und dann wieder aufstehen, längsrollen seitlich oder Purzelbaum auf weicher Unterlage. Bei derart Gymnastik wird dein Kreislauf enorm trainiert und du kannst dir 100e Bewegungen einfallen lassen und dazu deine Lieblingsmusik laut aufdrehen, dann machts auch richtig Spaß. Alles schont dein Sprunggelenk, da du nichts mit Hüpfen oder Springen machst. Aber die Beweglichkeit und die Ausdauer werden enorm gesteigert. Du solltest es natürlich dann länger als 5 Minuten machen.

Ich hoffe, die Verletzung ist wieder voll ausgeheilt, dann könntest du natürlich langsam anfangen, auch deine Beine zu trainieren: angefangen mit kurzen Ausfallschritten, die die Kraft und Koordination trainieren, was beides für alle Ballsportarten wichtig ist. Später, wenn die verletzte Stelle weiter unauffällig bleibt, können die Ausfallschritte größer werden und du kannst dabei noch Gewichte in die Hände nehmen. Insbesondere würde ich hierbei aber auf den Arzt hören, ob und was der wieder erlaubt, das können wir hier nicht wissen.

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eigentlich müsste man dich sehen, um das beurteilen zu können. Es gibt Menschen, die von Natur aus sehr schlanke Muskeln haben und wenig Masse draufpacken können, egal wie sie trainieren. Man kann aber immer aus dem, was möglich ist, das Beste machen. Da du Fussballer bist und dort wohl auch viel in Training und Spielen eingespannt bist, würde ich in dem Fall einen anderen Ansatz gehen, als whoami vorschlägt. Zwar sind schwere Trainingseinheiten immer gut, wenn es dir aber vorrangig um Masse geht, kannst du auch leicht trainieren. Etliche Studien aus neuerer Zeit zeigen nämlich, dass Masseaufbau durch Hypertrophietraining auch mit leichtem Gewicht geht, sofern das Training bis zur kompletten Erschöpfung des Muskels betrieben wird. Das gilt dann aber nur in dieser Kombination: LEICHT und VIEL. Um das LEICHT beurteilen zu können, solltest du grob abschätzen können, was dein maximal mögliches Gewicht ist, das du in einer Übung schaffst. Davon nimmst du dann 30 - 40% und machst mit diesem Gewicht dann solange eine Übung, bis du nicht mehr kannst. Das können dann ohne weiteres 50 Wiederholungen oder mehr werden. Die machst du ohne Pause mit mittlerem Bewegungstempo, bis es anfängt zu brennen. Du kannst auch auf eine Uhr schauen, es sollte dann irgendwas zwischen 90 und 120 Sekunden raukommen. An einem Trainingstag machst du dann jeweils nur 1 (EINEN!) Satz pro Muskelgruppe: Beinpresse für den Quadrizeps, Beincurls für die Beinbeuger, Adduktoren, (und Abduktoren), Waden. Sonst nichts. Am nächsten Trainingstag das gleiche, evtl. mit abgeänderten Übungen aber für die gleichen Muskelgruppen.

Das Training bringt dir einige Vorteile: du kannst jeden Tag Beine trainieren, setzt also täglich Hypertrophiereize! Du hast nahezu keinen Verschleiss an Sehnen, Knorpeln usw. und benötigst keine langen Pausen, da dein Muskelgewebe keine Mikrotraumata erfährt: die Proteinaufbaurate ist dadurch höher als die Abbaurate durch zerstörerisches Training. Durch dein Beintraining und paralleles Fussballtraining und -spiel benötigst du auch Zeit zum Regenerieren und mit schwerem Training würdest du dich hier recht schnell ins Aus schießen.

Das leichte Training hat einen Nachteil: während zwar die Muskulatur größer wird (hypertrophiert) wird sie kaum stärker. Diese Trainingsform ist daher nicht langfristig für kraftorientierte Sportler geeignet. Die Kraft, die du fürs Fussballspielen benötigst, holst du dir sicher dort schon mit dem Training, da es dir in deiner Frage aber um Masse ging, würde ich dir diesen Weg empfehlen. Wenn dir schweres Training Spaß macht, ist nichts dagegen einzuwenden, ab und an mal ne schwere Einheit einzulegen.

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das hängt in dem Fall bestimmt an der Krankheit, über die und deren Behandlung du leider keine weiteren Angaben machst.

Falls du im Verlauf länger im Bett gelegen hast, wird es nur kurz dauern, bis sich das mit den Krämpfen (eine Genesung vorausgesetzt) wieder normalisiert. Falls das eine Magen-Darm-Erkrankung war, fehlen dir wahrscheinlich, wie riesenwildschaf kommentiert hat, Elektrolyte. Die kannst du dir über ausgesuchte normale Nahrung oder beschleunigt über fertige Mischungen aus der Apotheke wieder zuführen. War das eine Infektion (z.B. Grippe/ähnlich), dann ist der Organismus kurzzeitig sehr sauer und der Verzehr von vermehrt Gemüse beschleunigt die Normalisierung. War die Erkrankung mit stark verringertem Appettit verbunden, so dass du weniger gegessen hast, kann auch eine Unterversorgung mit Energie für Muskelkrämpfe ursächlich sein. Also gut und reichlich essen, viel aber anfänglich nicht sehr belastend bewegen und ggfs. ein Präparat aus der Apotheke sollten als Maßnahmen ausreichen. Kurzes dynamisches Dehnen, Black-Roll anwenden und Wärme unterstützen zusätzlich den Stoffwechsel. Wenn das nach wenigen Tagen nicht wirkt, dann würde ich zum Arzt gehen. Möglicherweise haben die Krämpfe ja auch ursächlich mit der Krankheitswirkung zu tun, über die du nichts schreibst.

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du fängst gerade mit Krafttraining an und willst Muskeln definieren. Baue erst mal Muskeln auf, damit du dann was zum Definieren hast. Ist nicht negativ gemeint, aber was willst du denn jetzt definieren? Du bist doch nicht dick, so dass du abspecken müsstest. Gehe regelmäßig ins Training und lasse dir von einem (hoffentlich guten) Trainer einen Plan ohne Schnickschnack machen. Nach einem Jahr schaust du dann, ob da was zum Definieren entstanden ist. Und wenn du nicht anfängst, mit Trainingsaufnahme extrem zu (fr)essen (was leider viele machen), dann bist du in der glücklichen Lage, ohne viel Körperfett die antrainierten Muskeln auch gut sehen zu können. Den KFA senkst du mit reduzierter Kalorienaufnahme. Das würde ich an deiner Stelle nicht unbedingt machen. Du brauchst Energie zum Fussball spielen, fürs Training und du bist noch nicht ausgewachsen.

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der Trainingsplan geht so völlig in Ordnung, jeden Trainingstag die Übungen zu wechseln ist nicht das übliche Vorgehen. Das ist allerdings auch nicht das, worauf es vordergründig ankommt. Ziehe diesen oder einen anderen Plan einfach mal eine längere Zeit konsequent durch und lerne die Übungen und deinen Körper und seine Reaktionen darauf erst mal kennen. Wechsel eine Übung aber auf jeden Fall dann aus, wenn sie dir nicht liegt oder Schmerzen oder eine unwohles Gefühl vermittelt. Jeden Trainingstag was anderes zu trainieren wird bei einem Newbie (wie du dich beschreibst) eher schnell zu einem Chaos in der Trainingsgestaltung führen.

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Speisequark hat ca. 12Gramm Protein und es gibt ihn in verschiedenen Fettstufen. Wenn er wenig Fett hat, heisst er Magerquark. Es gibt auch mageren Hartkäse mit noch höherem Proteinanteil, allerdings ist das kein bestimmter Käse, es gibt also nicht DEN proteinreichen Magerkäse. Es gibt verschiedene Sorten. Allerdings den höchsten Proteinanteil mit dem geringsten Fettanteil findest du beim sog. Harzer Käse (auch Mainzer Käse oder Handkäse genannt). Den gibts verpackt in Röllchen und er ist relativ weich und riecht sehr streng. Auch den gibts überall.

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der Grund ist Energiemangel, die Muskeln kommen mit der ATP-Produktion nicht hinterher und verkrampfen dann irgendwann. Der Energiemangel wird wahrscheinlich durch eine (für die Belastung) zu geringe Blutversorgung verursacht. Es wird vermehrt Laktat gebildet, was nicht abtransportiert werden kann -> der Muskel brennt und verkrampft. Ausserdem schwillt mit steigender Belastung der Muskel an und drückt dabei die ihn versorgenden Blutgefäße zunehmend ab. Möglicherweise wird das unterstützt durch eine (für die sportartspezifischen Anforderung) zu schwache örtliche Kapillarbildung.

Was kannst du tun?

Laufpausen mit kurzer Entspannungsmöglichkeit für die Muskeln einrichten. Wenn es ab 2KM anfängt, dann pausierst du kurz nach 1,5KM, läufst dann 1KM, pausierst usw, bis du dein Pensum zusammen hast. Du versuchst, vor dem Verkrampfen frisches Blut in die Muskeln zu bekommen: Schütteln, Unterschenkel höher halten, kurze Selbstmassage von unten nach oben (Schienbein).

Zusätzliche Kapillaren werden gebildet durch viel leichtes Training, also weiter dran bleiben, wie whoami schreibt. Nur die momentane Belastung etwas verkürzen.

Ausserdem kann es sein, dass deine Lauftechnik das begünstigt. Vielleicht achtest du auf lockereren Lauf. Ebenso kann der Boden ungünstig sein (zu hart), so dass die Muskeln sehr schwere Stöße abfangen müssen und deswegen dauerhaft mehr anspannen, um die Gelenke zu schützen. Suche dir in dem Fall ein etwas weicheres Gelände aus (du sollst auch nicht einsinken, das macht's noch schwerer). Gleiches gilt für sehr "harte" Sportschuhe. Wenn du täglich läufst und Anfänger bist, sind die Muskeln die Belastung noch nicht gewohnt, mach ggfs. mal ab und zu einen Tag Pause. Nach dem Laufen sieh zu, dass das Laktat aus den Muskeln kommt: z.B. durch 10 Minuten entspanntes Gehen und nicht einfach hinlegen zu Hause. Wechselduschen helfen. Dann würde ich die Schienbeinmuskeln mehrmals täglich, aber kurz, mit einer Blackroll bearbeiten.

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