37 Jahre alt - wie fit werden und auf Transalp vorbereiten?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das was du schreibst überzeugt mich nicht. Du bist kein Muskelheini und wirst auch keiner werden. Wenn doch dann braucht es hier unfassbar viel Energie und ein tägliches Training und Ernährungsprogramm. Willst du das? Nein. Das ist viel zu aufwändig für eine Midlife Crisis, passt auch gar nicht in deinen Alltag und auch sonst nicht in den Leben, abends um 19.30 Uhr im Fitness Center in Trendklamotten mit den anderen 16jährigen Bizepscurls zu machen. Für deinen Transalp ist das obendrein noch kontraproduktiv. Die sehr wenigen hart antrainierten Muskeln, die man an deinem 100kg Körper nicht mal sieht bevor du die auf 70kg runtergehungert hast, ziehen dich runter wie Mühlsteine bei der Ausdauer.

Du dagegen bist ein super Ausdauertyp. Du musst nicht mal hart trainieren und schaffst schon die schweren Touren. Da würde ich ansetzen. Du brauchst dafür kein Fitnesscenter, du gehst raus mit dem MTB und ab gehts. Du kaufst dir coole Gadges und lädtst dir informative Apps runter, die deine Herzfrequenz messen, die Wochenbilanz zeigen und neue Wegvorschläge unterbreiten. So zeigst du den anderen beim Transalp dann das Hinterrad.

Ich hab mit 37 übrigens angefangen mit Joggen. Ein Jahr später: New York Marathon. Der Vorteil gegenüber den 16jährigen vom Bizepstraining ist nämlich; du hast die Kohle und kannst es dir leisten. Wie geil ist das denn?

Wenn ich mich nicht Irre, dann ist Transalp so ein Moutain Bike rennen oder?

Ich würde dann wahrscheinlich 2-3 die Woche fahren gehen. Eine etwas längere Strecke und 1-2 kürzere Strecken. Diese auch tracken und dann von Woche zu Woche etwas verbessern. Entweder mehr Zeit fahren, längere Strecke in kürzerer Zeit usw. Aber auch nicht gleich völlig verausgaben, sodass Luft nach mehr ist.

Also vielleicht mit 40min fahren beginnen als lange Strecke.

Im Gym würde ich dann 1x Kniebeuge mit höheren Gewichten machen, so 5-8 Wiederholungen.

Und sonsten halt Rücken, Bauch, Brust im Gym für 2 mal die Woche.

Dehnen am besten wenn es möglich ist. Vielleicht auch einfach abends vor dem Schlafen gehen.

Und natürlich Ernährung sollte auch beachtet werden. Vielleicht wie hier.

www.powerliftingcheck.de/ernaehrung

Hallo ihr beiden und besten Dank für eure Antworten. 

@powerlifting: Ich verstehe unter Transalp einfach eine Alpenüberquerung per Fahrrad, also keine spezielle Veranstaltung

@wurststurm: danke für die offenen Worte. ich sollte vielleicht klarstellen dass ich nicht vorhabe der zweite Schwarzenegger zu werden. Mir geht es eher darum, grundlegend die Muskulatur zu stärken, denn das hat ja auch im Alltag viele Vorteile und ist einfach gesund. Siehst du hier schon einen Widerspruch zum Ausdauertraining oder wie meinst du das dass die Muskeln einen runterziehen? 

Denke mal ich werde wieder mit freeletics weitermachen und zusätzlich ein paar Hantelübungen. Das in Kombination mit regelmäßigen Ausfahrten, ab und zu schwimmen und/oder laufen sowie vernünftiger Ernährung müsste doch eine solide Fitness ergeben oder? 

Tiptop. Auf Hanteln würde ich eher verzichten. Es gibt unfassbar viele gute Übungen mit dem Eigengewicht, youtube ist voll damit inklusive genauer Ausführungsanleitung. Schwerpunkt: Core, also Po, Bauch, Hüfte, Rücken, Brust, Schultern. Wenig Gewicht, langsame Ausführung, viele Wiederholungen.

Habe ich schon gesagt, dass ich jetzt (>50) besser parat bin, mehr Muskeln, mehr Leistung etc. als mit 20? Man muss nur den Schalter umlegen.

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@wurststurm

klingt gut! Respekt und Glückwunsch. Wie hast du das gepackt? Was hat dich motiviert das Ruder rumzureißen? 

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Kreuzbandriss im Februar - immer noch Schmerzen?!

Hallo, liebe Community!

Ich habe mir im Februar beim Fußball das vordere Kreuzband, das Innenband (?) und den Meniskus gerissen. Es war das erste Spiel nach meinem Patellaspitzensyndrom im selben Knie. Nach zwei Wochen wurden die Kreuzbandreste athroskopisch entfernt und das Innenband, sowie der Meniskus wieder geflickt. Danach erst Physiotherapie, später noch EAP. Ich kam relativ gut ohne Kreuzband zurecht, zumindest konnte ich gehen, jedoch nicht rennen etc. und hatte auch oft Schmerzen bei Beugung und Streckung unter Belastung. Im August bekam ich dann die Kreuzbandplastik, danach weiterhin Physiotherapie. Jetzt habe ich insgesamt über 90 Physiotherapie-Sitzungen hinter mir, davon 40 EAP und ich kann immernoch nicht wirklich Sport machen. Habe mehrmals versucht, mit Joggen zu beginnen, musste jedesmal nach kurzer Zeit wegen der Schmerzen abbrechen. An manchen Tagen habe ich kaum Schmerzen, manchmal aber sind sie sehr stark. Des Weiteren ist das Knie im Vergleich noch sehr konturlos. Außerdem kann ich das Bein nicht so weit beugen wie das gesunde, linke Bein. Auch gänzlich durchstrecken ist nicht möglich. Nach langen Strecken des Gehens fängt es auch an zu schmerzen. Um noch ein bisschen spezifischer zu werden: Letztes Jahr wurde bei mir ein Knorpelschaden im betroffenen Knie festgestellt, außerdem hat man überlegt, eine Beinachsenkorrektur vorzunehmen, da ich sehr stark ausgeprägte O-Beine habe. Ich würde wirklich gerne wieder vernünftig Sport machen können, aber niemand weiß so recht, was man mit mir anfangen soll. Vielleicht hat ja hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und ein paar wertvolle Tips für mich? Bei Bedarf kann ich auch noch nähere Informationen geben.

Vielen Dank im Voraus!

CygnisX1

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Muskelverletzung, was tun?

Hallo :)

Ich tanze schon seit Jahren Ballett. Vor ca. einem Monat hatte ich auf einmal beim Dehnen Schmerzen in den Unterschenkeln, deswegen habe ich nur noch so weit gedehnt, wie es nicht schmerzte. Ich habe mir gedacht, dass ich wahrscheinlich eine leichte Zerrung hatte. Vor ca. 3 Wochen hatte ich während des Tanzens dann auf einmal ein komisches Gefühl in der Hüfte. Es tat nicht weh, deswegen habe ich nicht mit dem Training aufgehört. Am nächsten Tag konnte ich nicht mehr richtig gehen und hatte Schmerzen in der Hüfte. Die Schmerzen begannen vorne an der Hüfte in der Nähe der Innenschenkel. Nach 1-2 Tagen schmerzte es auf einmal hinten am Rücken unten zur Mitte hin auf der rechten Seite recht stark und eher etwas stechend. Es schmerzte auch wenn ich mich nicht bewegte (was bei der Hüfte nicht so leicht war) und vor allem beim Nachvornebeugen. Ich habe gekühlt und Ibuprofen eingenommen. Da es nach 3-4 Tagen immer noch nicht weg war, bin ich zum Arzt gegangen. Der hat nur geröntgt und meinte es sei nichts gebrochen, es ist wahrscheinlich eine Muskelverletzung. Welche Art von Muskelverletzung könne man mit einer MRT feststellen, die er aber noch nicht machen wollen würde. Ich sollte erst noch abwarten. Ich sollte eine Woche Ibuprofen einnehmen und kühlen. Zusätzlich habe ich noch Wobenzym-Plus verschrieben bekommen, was ich aber nicht lange eingenommen hab, da ich davon Magenkrämpfe bekam. Nach 2 Wochen waren die Schmerzen weg. Das hielt aber leider nur 4-5 Tage an. Jetzt schmerzt es wieder. Nicht so stark wie vor 3 Wochen, aber es tut weh. Ich habe gekühlt und Ibuprofen genommen, um es vielleicht noch hinzukriegen, dass es nicht wieder genau so wird wie vor 3 Wochen. Ist das richtig? Oder sollte ich doch wieder zum Arzt? Ich hab seit 3 Wochen dann natürlich auch keinen Sport mehr gemacht, also daran wird es nicht liegen. Kann es ein Muskelfaserriss sein, statt einer einfachen Muskelzerrung? Wann kann ich wieder Sport machen und welche Übungen kann ich machen um leicht wieder mit dem Sport zu beginnen? Die Pause hält jetzt schon 3 Wochen :(

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