Wie bediene Ich ein Rennrad mit Rahmenschaltung richtig?

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3 Antworten

Der linke Schalthebel ist für die vorderen Kettenblätter. Wenn du den Hebel ziehst schaltest du auf das größere Blatt. Wenn du den Hebel herunterdrückst dann schaltest du auf das Kleine. Mit dem rechten Hebel verhält es sich genauso. Hebel nach hinten ziehen dann geht die Schaltung auf die jeweils größeren hinteren Ritzel. Hebel nach vorne drücken dann schaltest du auf die kleineren Ritzel. Ich weiß jetzt nicht ob die Schalthebel eine Art Rastfunktion ahben. Dann merkst du wie weit du ziehen oder drücken musst. Wenn die Hebel, die an sich aus der Mode gekommen sind, noch die alte Funkion haben dann mußt du ein bisschen ausprobieren wie weit du die Hebel ziehen und drücken musst. Das hast du aber schnell raus.

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Kommentar von Almeida
28.07.2014, 23:32

auf jeden Fall beim Schalten treten

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Vielen Dank erstmal! Und wenn ich auf das größere Blatt schalte (Hebel ziehen), dann wird es schwerer zu treten oder? Sprich wenn ich einen Berg hoch fahren möchte: Hebel drücken und auf ein kleineres Blatt vorne schalten?

Außerdem: Ist es für den Anfang gut hinten auf ein mittleres Ritzel zu schalten und sich erstmal vorne ausschließlich auszuprobieren, weil hinten eher Feinjustierung ist? Und muss ich beim schalten schauen, dass die Kette auch wirklich überspringt oder darf man sich darauf verlassen, dass das klappt?

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Kommentar von Juergen63
29.07.2014, 15:19

Du bekommst ein Gefühl für die Übersetzung mit der du am besten zurecht kommst. Da brauchst du dir keinen Kopf zu machen. Probiere einfach einige Schaltvariationen aus. Du brauchst auch beim Umschalten nicht runter zu schauen. Du hörst wenn die Kette sauber auf dem umgeschalteten Ritzel liegt. Wie ich schon geschrieben habe ist diese alte klassische Schaltvariante mt den Hebeln am Rahmen gegen Ende der 90iger Jahren aus der Mode gekommen. Hier hat sich die Fahrradindustrie soweit entwickelt das die Schalthebel beim Rennrad jetzt hinter dem Bremsgriffen liegen. Da sind kleine Hebelchen die du einfach nur mit dem Mittellfinger betätigen musst. Hier brauchst du beim Umschalten dann nicht mehr die Hände vom Lenker zu nehmen. Das ist im Leistungsmäßigen Radsport ein grosser Vorteil. Im Hobbiebereich klappt dies mit den Hebeln am Rahmen aber nach wie vor sehr gut. Wenn du ein paar mal mit deinem Rad gefahren bist gewöhnst du dich an die Schaltvorgänge.

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Ja, das ist richtig! Wenn du links ziehst, also auf das große Blatt schaltest, wird es schwerer zu treten. Umgekehrt ist es rechts, wenn du dort ziehst, wird das Treten leichter. Wenn du dich vergewissern willst, ob die Kette auch gesprungen ist, gibt es mehrere Möglichkeiten. Anfangs kannst du zumindest bei den Kettenblättern kurz hinschauen. Das optische Überprüfen ist bei den Ritzeln aber etwas schwierig – und unter Umständen nicht ganz ungefährlich. Besser ist es, jeweils auf die Änderung des Tretwiderstandes zu achten. Da du beim Schalten ja treten musst - wenn auch mit leicht reduzierter Tretkraft - spürst du die Änderung des Tretwiderstandes unmittelbar. Zusätzlich kannst du das Springen der Kette auch hören. Allerdings setzt das alles Erfahrung voraus, die du dir durch viel Üben beschaffen musst. Als versierter Fahrer wirst du dann vorausschauend schalten, also nicht erst dann, wenn es dir zu "schwer" wird (oder umgekehrt), sondern dann, wenn du bei der augenblicklichen Anstrengung und dem Abschätzen des vorausliegenden Streckenprofils es als notwendig erachtest.

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