Ich habe für drinnen und draußen als etwas bequemeren Schuh einen Scarpa Force X.

Der ist eher weich und gut für Reibungstritte. Für das Klettern an meiner Leistungsgrenze (drinnen 7, draußen 6+) habe ich einen Scarpa Furia mit dem kann ich auf schmalen Leisten noch besser und präziser antreten.

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Hallo, 

am einfachsten ist es Bouldern zu gehen, da musst Du Dir nur ein paar Schuhe ausleihen.

Für das Klettern benötigt man Kurse, in denen lernt man die notwendige Sicherungstechnik.
Beginnen tut man mit einem Topropekurs in der Halle, danach kommt der Vorstiegskurs und die nächste Stufe ist der Fels. 

Das notwendige Equipment (Schuhe, Gurt, Seil und Sicherungsgerät) kannst Du Dir erstmal leihen. In allen Hallen gibt es Kursanbieter - entweder die lokalen DAV-Sektionen vor Ort oder private Anbieter, oft auch die Hallenbetreiber selber.

Viel Spaß!

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Alle Kletterfelsen in diesem unserem Lande sind hier verzeichnet:

http://www.dav-felsinfo.de/ajaxdav/

Viel Spaß beim Suchen!

Gruß Martin

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Hallo,

auch ich würde Deiner Partnerin zu einem Halbautomaten raten.

Das ClickUp lernt man sehr schnell, ich finde es ist ein sehr schönes Gerät und ähnelt dem Tuber weitgehend, so dass der Umstieg nicht schwierig ist. Manch ein Unfall in der Kletterhalle wäre mit diesem Gerät nicht passiert......

Eine Einweisung mittels "Privatstunde" bei einem Übungsleiter ist aber empfehlenswert.

Das GriGri ist wesentlich besser als sein Ruf, allerdings schwer und auch teurer. Um die Bedienung zu erlernen (insbesondere die Anwendung der Gaswerkmethode zur Sicherung des Vorsteigers) , muss man etwas Zeit spendieren und zwar mehr als beim ClickUp.

Ich hoffe, das hilft etwas!

Sicher gibt es auch auf Youtube Videos zur Bedienung der Geräte. Herzliche Klettergrüße!

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Das lernt man heutzutage deswegen nicht mehr, weil man es fast nicht mehr tut! Geschlagene Haken sind out, man verwendet entweder Keile oder Klemmgeräte oder setzt gleich einen gebohrten Haken.

Wenn Du trotzdem etwas zum Thema wissen willst, dann nimm Dir mal den Alpinlehrplan "Klettern" zur Hand, da steht das wichtigste zum Thema drin.

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Im Prinzip ist es dort schon ab Mitte/Ende Februar oft warm genug um dort zu Klettern. Eine schlechte Großwetterlage kann aber auch mal zu mehreren Regentagen dort in der Ecke führen, so dass man nie vom 100% Schönwettergarantie ausgehen sollte.

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In einem guten Geschäft kannst Du Dich probeweise in einen Gurt setzen. Ich würde dann rein nach Komfort entscheiden. Viel Spaß!

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Mir hat vor einiger Zeit ein Verkäufer erklärt, dass bei kleineren Kindern die Struktur der Hüftknochen noch nicht so gut ausgebildet ist und dass deswegen die Gefahr des Herausrutschens aus dem Gurt besteht (sofern das Kind bei einem Sturz dann auch noch kopfüber baumelt). Ich meine, dass man als Richtwert dazu ein Alter von 8 oder 10 Jahren angibt, bin mir aber nicht mehr ganz sicher.

Der Meinung von Lippe, dass Anfänger generell mit einem Brustgurt versehen werden sollten, schließe ich mich nicht an. Ich habe in den Münchner Kletterhallen noch keinen einzigen Kurs gesehen, wo das so gehandhabt wurde und im DAV-Lehrplan wird es auch nicht empfohlen.

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Die Crunches sind eine gute Kräftigungsübung für den Rumpf und sind daher eine optimale Prävention für Bandscheibenprobleme im Lendenwirbelsäulenbereich.

Wenn man nicht richtig auf die Haltung des Kopfes achtet, können die Crunches allerdings die Wirbelsäule im Bereich des Halses belasten. Du musst darauf achten, dass das Kinn stets nahe der Brust ist und nicht seitlich oder nach hinten "verreißt".

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Hallo, viele gute Kletterer bouldern zwar zum Training, aber man wird nicht notwendigerweise besser im Routenklettern, wenn man viel bouldert.

1.) Bouldern ist mal gut für die Technik 2.) Bouldern bringt nur dann etwas für die Kraftausdauer, wenn man auch Ausdauerboulder macht (d.h. leichte und lange Quergänge) 3.) Viele Boulderräume sind maximalkraftlastig geschraubt, d.h. scharfe Überhänge und weniger senkrechte Wände mit Steh- oder Gleichgewichtsproblemen. Damit bekommt man dann viel Maximalkraft und gute Muckis, hat aber nicht so viel Nutzen für die Routen. 4.) Trainiert das Bouldern nicht den Faktor Psyche (d.h. das Klarkommen mit der Höhe und die Angst vor dem Sturz)

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Hallo Jana,

ich spiele zwar kein Handball, bin aber auch (wenn auch nicht andauernd) von Bandscheibenproblemen im Kreuz geplagt.

Grundsätzlich geht man heutzutage davon aus, dass Ruhe für einen Bandscheibenvorfall nicht so gut und Bewegung dagegen nicht so schlecht ist. Schmerzmittel und Entzünndungshemmer (Cortison) sind ein wichtiger Bestandteil einer modernen Therapie.

Sich mit Schmerzmitteln vollzupumpen und weiter zu machen, geht allerdings selten gut!

Ein Vorfall braucht genau wie eine andere Verletzung Zeit zu heilen. Wenn man dabei einen Sport treibt, der die Bandscheibe nicht belastet (wie z.B. Schwimmen oder Radfahren) dann ist das ok, ich denke aber oft belasten schnelle Lauf- Sprint- und Sprungbewegungen den Apparat im Lendenbereich sicher mehr als für eine Heilung gut ist. Wenn Du die Schmerzmittel weglässt, merkst Du besser was Sache ist. Denk daran, dass es auch noch schlimmer werden kann, wenn die Bandscheibe weiter verschleißt (Lähmungen und Taubheit im Bein sind Dir bisher erspart geblieben...)

Grundsätzlich solltest Du Deinem Körper Zeit zur Heilung geben. Mir hat vor allem Physiotherapie geholfen, leider verschreiben Orthopäden oft die Physiotherapie nicht früh genug. Später hilft dann Kräftigungstherapie für den Oberkörper und die Rumpfmuskulatur. Damit kann man so etwas auch wieder hinbekommen.

Gute Besserung

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Also, ich finde das ein gutes Ziel, aber man sollte das nicht unterschätzen. Die erste Frage ist was "mit klettern" heißt. Wenn Du mit einem Crack gehst, der auch noch Spaß daran hat einen Anfänger zu führen, geht es natürlich schneller als wenn man sich alles von der Pike her selbst erarbeitet.

Normalerweise macht man heute die Anfängerkurse in einer Halle. Typischerweise dauert ein Kurs 2 Nachmittage. Im ersten Kurs lernt man die Grundlagen und Klettern im Toprope, im zweiten dann den Vorstieg. Wie gut man dann in der Halle klettert, liegt an einem selber. Ich habe schon mitbekommen, wie sich Jugendliche in der Halle schnell den SG 7 erarbeitet haben, den manch ein anderer nie im Leben hinbekommt.

Nach den Hallenkursen macht man dann am besten einen Felskurs und geht dabei in den Klettergarten. Genügend Leute gehen aber oft direkt von der Halle in den Klettergarten draußen, wenn sie etwas erfahrenere Kletterpartner haben und machen dann "Learning by doing".

Ein ganz anderes Kapitel ist das echte Alpinklettern (Hast Du das gemeint mit Tagestour?) Dort gibt es nicht nur wesentlich mehr zu beachten (Wegführung, Sicherungstechnik, Psyche) , man muss bergtauglich sein und auch die objektiven Gefahren (Steinschlag, Wetterumschwung) sind viel größer als beim Sportklettern.

Ich hoffe Dir weitergeholfen zu haben. Viel Spaß beim Klettern!

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Hallo,

für eine generelle Grundsportlichkeit, eine gute Figur und Kletternkönnen bis ca. SG 6/7 in Halle oder Klettergarten passt das schon.

Ob das auch für alpine Klettereien und Hochtouren reicht, finde ich eher etwas zweifelhaft. Es kann ja sein, dass Du von Haus aus eine gute Ausdauer mitbringst, ich kenne auch Leute die nicht gezielt trainieren, aber eine irrsinnige Kondition am Berg haben.

Also 1: Alpinklettereien sind auch etwas unterschiedlich hinsichtlich Länge, Zustieg etc. Denk immer daran, dass Du manchmal 1000 Hm Zustieg hast und auf Deinem Rücken 13 Kilo Geraffel und Schlosserei mitschleppst. Reicht die Kondition dann auch noch? Wie oft hast Du Gelegenheit, mal "normale" Bergtouren zu gehen und Steigung zu trainieren?

2: Hochtouren sind nochmal ein anderes Kapitel, denn neben schlechten Verhältnissen zwingt Dich der Sauerstoffmangel oberhalb von 3000m wesentlicher schneller in die Knie! Dann muss die Kondition noch besser sein, damit Du nicht schlappmachst. Hierfür finde ich ein Konditionstraining 1x pro Woche viel zu wenig.

Ich war diesen Sommer auf Hochtour, hatte eine exzellente Kondition (1000Hm in 1h 50min hier in den Alpen) und habe oberhalb von 3500 m an der Aiguille du Midi heftig geackert, um hochzukommen. Freunde von mir, bereiten sich auf Westalpentouren so vor, dass sie an einem Tag von Garmisch auf die Zugspitze gehen (2200 Hm) und anschließend noch über den Jubiläumsgrat zu Alpspitze rennen (normale Gehzeit 7h, Stellen SG III)

Mein Tipp: Ich gehe nicht zum Joggen, sondern stelle mir im Studio das Laufband auf Gehtempo und maximale Steigung. Das trainiert die Aufstiegskondition viel schneller und effektiver.

Viel Erfolg!

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Hallo,

ich kann ein bisschen aus eigener Erfahrung sprechen, denn ich hatte vor mehreren Jahren zwei ziemlich heftige Bandscheibenvorfälle. Ich war dann bei einem guten Sportphysiotherapeuten und habe mit Training an "konventionellen" Maschinen meine Probleme gut in den Griff bekommen - und dann nebenbei auch wieder mehr für den Kardiobereich gemacht.

Andere Bekannte haben aber mit "konventionellen" Physios nicht so überragende Erfahrungen gemacht wie ich.

Nach meiner Meinung ist der Vorteil an Kieser, dass das Training sehr zeiteffizient ist - Zum Aufbau macht man zweimal die Woche eine halbe Stunde und zur Erhaltung dann einmal die Woche eine halbe Stunde. Das Pensum ist auch für Normalmenschen gut zu stemmen und ein bisschen Leidensdruck im Lendenwirbelbereich reicht auch, um das dass durch zu halten.

Hoffe, dass mein Rat Die etwas weiterhilft. Viele Grüße!

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Eine gezielte Kräftigung der Rumpfmuskulatur ist heute die Standardmethode gegen Rückenschmerzen und Bandscheibenprobleme. Von daher sind Rückenschmerzen kein grund, das Krafttraining auszusetzen, ganz im Gegenteil.

Man sollte aber vermeiden, Übungen zu machen, bei denen erhöhte Kompression auf die Lendenwirbelsäule wirkt (wie z.B. Situps) oder Übungen, bei denen man den Oberkörper bei gestreckten Beinen zum Boden beugt.

Im Zweifelsfall ist es das Beste einen guten Physiotherapeuten zu Rate zu ziehen.

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Ich finde den Stil der Antworten von kleimber und Lippe auch nicht so ganz toll, möchte aber angemessene Verwunderung über Deine Frage ausdrucken, denn sie erscheint mir ein bisschen naiv...

Hast Du Dir mal Gedanken gemacht wie das mit der Haftung etc. läuft? Unfälle in Kletterhallen sind zwar gottseidank selten, aber wenn was passiert gehen die Zahlungen für Personenschäden schnell in den sechsstelligen Bereich.

Alle Münchner Kletterhallen haben daher ein eigenes Kontingent an Trainern, die irgendwo eine Ausbildung als Übungsleiter durchlaufen haben (auch wenn jemand 7 oder mehr klettert, ist es ja nicht gesagt, dass er eine Horde Jugendlicher gescheit beim Einbinden beaufsichtigen kann)

Und ich gehe mal stark davon aus, dass man keine Versicherung etc. finden kann, die Kletterkurse durch Personen ohne Übungsleiterausbildung versichert.

Trotzdem viel Erfolg!

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Das ist meiner Meinung nach Geschmackssache. Manche meinen, dass man ohne Socken besser klettert, allerdings macht sich da auch schneller der Müff breit.

Ich kenne auch Leute die mit Socken problemlos eine 8- vorsteigen. Sieht aber etwas uncooler aus.

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Eine Ferndiagnose ist schwierig, dazu müsstest Du etwas genauer beschreiben, wo es weh tut.

Du wärst aber nicht die erste, die sich beim Klettern einen Tennis- oder Golferellenbogen geholt hätte. Geh also am besten zum Orthopäden und lass abklären, was das ist.

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Hallo, ich würde einfach mal in einen Laden gehen und mich beraten lassen. In guten Läden werden die Modelle oft nach Performance sortiert.

Die Modelle für "Fortgeschrittene" haben meistens eine sehr starke Vorspannung, die die Zehen nach unten zieht. Damit bekommt man in überhängenden Passagen einen besseren Druck auf die Füße. Sie sind aber furchtbar unbequem und müssen auch eng gekauft werden.

Nach meiner Meinung ist es bis zum 6ten Grad ziemlich egal, welche Kletterschuhe man hat. Wenn Du nicht sicher bist, kannst Du dir einfach für den Anfängerkurs Schuhe leihen. Die Schuhe dürfen dann auch etwas bequemer sein. Wenn Dich der Klettervirus infiziert und Du 2x pro Woche klettern gehst, halten die Schuhe eh nur ca. ein halbes Jahr. Die Investition ist also sowieso nicht für ewig (wie bei Bergschuhen).

Viel Spaß!

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