Auch ich würde den Kursveranstaltern zutrauen, dass sie ihr Material im Griff haben. Anders als in einem "kommerziellen Verleih" klettern die da nämlich selber mit und wissen genau, welche Belastungen das Zeugs schon hinter sich hat. 

Seile/Exen würde ich nie fremd leihen, da keiner sagen kann, was damit schon alles passiert ist. Bei Material aus eine Kletterschule ist das anders!

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3er Split oder 5er Split? Klettern im Trainingsalltag

Hallo liebe Community,

ich trainiere seit gut 1,5 Jahren - seit einem halben Jahr auch im Fitnessstudio. Über die Zeit hat sich ein 3er Split für mich als das Sinnvollste herausgestellt. Zum einen wegen der Theorie (also Superkompensation, 2 Tage Regeneration - welche bei mir auch sehr gut hinhaut) und zum andern erzielte bzw. erziele ich auch Fortschritte damit. Jetzt aber möchte ich wieder mit dem Klettern beginnen. Bisher habe ich den 3er Split 2mal pro Woche absolviert und am 7. Tag Pause gemacht. Nun mit dem Klettern muss ich aber i.wie umstrukturieren, da ich nicht mit Muskelkater klettern will, oder in ein Übertraining kommen will. Daher meine Frage, ob es nicht sinnvoll wäre auf einen 5er Split umzusteigen. Ich finde die Idee eigentlich gut, da ich dann anders als beim 3er Split Zeit hätte jeden einzelnen Muskel gezielt bis an die Grenze zu trainieren (im 3er Split gehn manche Muskelgruppen immer ein wenig unter, oder stehn im Schatten der anderen...finde ich jedenfalls) und ich könnte mir den 5er Split dann ja auch so einteilen, dass ich in keinen Konflikt mit dem Klettern komme (also Muskelkatertechnisch). Allerdings frage ich mich ob ein 5er Split mit meinem Trainingslevel wirklich schon Sinn macht? Ich versuche Muskelkraft und -volumen zu steigern und lebe daher im Kalorien+. Ich bin fast 19 Jahre alt - 1,84 groß und morgens bei guten 76 Kilo. Nicht wirklich massig wie man sich denken kann :D aber leider auch nicht soo perfekt definiert.... Was denkt ihr? Sollte ich auf einen 5er Split umsteigen bzw. was haltet ihr vom 5er Split? (Superkompensation...?) Oder soll ich mir den 3er Split einfach anders legen (viell. klappts ja i.wie) und daran festhalten? :)

Ich freue mich über eure Antowrten Lg Sebi

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Ganz entscheidend ist ja auch,was Du hauptsächlich erreichen willst!?

Muskelaufbau und etwas Klettern? So gut wie möglich Klettern und etwas Fitness?

Deine Körpermaße klingen eher nach einem "Hardgainer", also jemand, der schwer Muskeln aufbaut. Dieser Körpertyp braucht viel (!) Pause und profitiert eher von wenigen aber harten Ganzkörpertrainings. 2x/Woche Ganzkörper mit schweren Grundübungen (Bank, Klimmzug, Kniebeuge, nicht mehr als 6 Übungen. Keine Arme einzeln!). In so ein Programm kannst Du dann an den Tagen vor Deinem Training gut Klettern gehen. Ich würde an Deiner Stelle folgendes machen: 1. Tag Kraft (1 Stunde, Knieb., Bank, Klimmzug, Rumpf-kurz und schwer!) 2./3. Tag Pause 4. Tag Ganzkörper wie 1. Tag 5./6. Tag Pause 7. Tag Klettern. Der Trick für Dich wird sein, dass mental durchzuhalten. Melde Dich, wenn Du Fragen hast ;-)

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Stimmt, Schuhe müssen passen. Ansonsten gibt es für Indoor/Outdoorschuhe keine großen Unterschiede, es sei denn, Du (oder Dein Freund) klettert im 9er-Bereich (schon recht schwer). Dann ist aber eine Halle nicht mehr so attraktiv zum Klettern, und für Outdoor kommt es stark auf die Felsart an. Für Deinen Freund: Nimm einen Gutschein ;-)

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Wenn er Dir passt (was ja leider nicht selbstverständlich ist, der Speedster hat z.B. eine sehr hohe Ferse) ist es ein sehr cooler, leistungsorientierter Schuh. Du kannst die sehr sensible Sohle gut auf alle Sorten von Tritten anpassen. Auch Leisten gehen, wobei dieses sicherlich nicht das hauptsächliche Anwendungsgebiet ist.

Sie werden sich beim ersten Klettern mit dem "no-edge" ein wenig komisch anfühlen, aber die Umgewöhnungszeit lohnt sich. Du musst schon etwas anders antreten (fällt so ab ca. dem 8. Grad ins Gewicht).

Aber guck speziell beim Speedster, ob die Ferse sitzt!

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Die wichtigsten Dinge hat EmptySoft genannt! Hier noch ein ige Kleinigkeiten: - Wo sind Deine Schwächen? - Kannst Du eine 7/7+ im Toprope? - Wie gut bist Du mental?

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EmptySoft hat recht. Mach am Besten einen Kurs, dann siehst Du schnell, ob es etwas für Dich ist, und lernst auch, Dein Leben nicht zu riskieren ;-) Ein Grundkurs in der Halle kostet auch nicht wirklich viel Geld, im Vergleich zu dem, was Du Dir damit ersparst. Wenn Du dann weiterer Fragen hast, hilft Dir das Forum hier sicher gerne weiter. Viel Spaß und Erfolg!!!

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Wenn Du sagst, dass die Wand leicht überhängt, und Du die Arme angewinkelt (auf Brusthöhe!?) hast, klingt das nach einer sehr verkrampften Position. Vielleicht versuchst Du einmal, den Arm doch lang zu lassen, und zu gucken, wie Du Dich in der Hüfte bewegen könntest, um den Fuß doch zum Tritt zu bewegen. Nur so eine Idee, muss nicht immer klappen ;-)

Manchmal hilft auch Stützen....

Viel Erfolg, Stefan

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Wenn der Wirbel so blockiert ist, dass Du es beim Atmen spürst, dann machst Du automatisch Pause, haste ja schon gemerkt ;-)

Lass Dir den Wirbel wieder "geradebiegen" (=manipulieren) und geh wieder Klettern. Die Diagnose "Skoliose" muss nicht sooo ernst sein, kommt auf den Grad an. Bei geringen Graden ist Klettern gut!

Einen einzelnen sich schlecht bewegenden Wirbel kriegst Du selbst nicht mit Übungen hin, denn Du musst verhindern, dass die eh´ schon beweglicheren Segmente nicht die Aufgabe übernehmen - da lass Dich von Deinem Physio beraten!

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Nebenbei: Bei Geräten ist die Skala auf den Geräten nicht als KG angegeben. Es ist eine willkürliche Einheit an einem (!) Gerät, die nur den Vergleich an diesem (!) Gerät erlaubt.

Beispiel: Du machst an Gerät "A" (Beinstrecker) 20 Einheiten. Nach 10 Trainingseinheiten machst DU die gleiche ANzahl mit 30 Einheiten. Also bist Du besser geworden. Oder: Person A macht 20 Einheiten, Person B macht 30 Einheiten. Person B ist besser.

Aber (!): Person A macht an Gerät "A" (Marke 1) 20 Einheiten, Person B an Gerät "B" (Marke 2) 150 Einheiten, beides Beinstrecker. Da beide Geräte anders sind, sind die Ergebnisse nicht vergleichbar! Man kann ja auch an Gerät A eine andere Skala aufkleben!

Wenn Du zwei unterschiedliche Geräte vergleichst, hast Du dieses Problem immer!!! Andere Exzenterscheiben, andere Umsetzungen, andere Plattengewichte.... Völlig ohne Aussagekraft! Kann sein, dass Du an Gerät 1 (Bizeps) 5 Schaffst, an Gerät 2 (Trizeps) 500. Das sagt nichts aus. Nur freie Gewichte können näherungsweise verglichen werden, und auch das nur eingeschränkt!!!

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Also, wenn es nix kosten soll, dann empfehle ich einen Massagegutschein für nach dem gemeinsamen Klettern. Da merkt sie, dass Du es ernst meinst....

Ansonsten gibt´s viele, dieChalkbags und/oder Mützen (Boulderhelme) selbst herstellen. So kannste noch mit nem Unikat glänzen ;-)

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Ich muss Raiba widersprechen!

Rotpunktklettern ist ein Kletterstil (wie zum Beispiel auch Topropen), keine Taktik. Beim Rotpunkten zählt der Versuch nur als erfolgreicher Durchstieg, wenn Du im Vorstieg alle Expressen selber in die Haken klinkst, Dein Seil einlegst und die Sicherungskette bei Deinem Versuch nie belastest.

Wurde u.a. von Kurt Albert im Frankenjura eingeführt. Routen, die so geklettert wurden (im Gegensatz zu z.B. einem technischen Durchstieg) wurden damals mit einem roten Punkt am Wandfuß markiert.

Es gab damals dann noch Pinkpunkt, da durften die Expressen schon in der Wand hängen. So werden heute in der Regel Routen begangen, da das "Abbauen" der Routen in steilem Gelände mühselig und nicht wirklich sinnvoll ist.

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Hallo!

In Duisburg kannst Du im Neoliet in Mülheim (Nähe Duisburger Zoo) an den Klettertreffs teilnehmen. Ich glaub die sind Momntags...Da sind immer Leute, die auch Partner zum Klettern suchen und klettern zusammen...Das selbe machte vor einiger Zeit das fit4life, bin aber nicht sicher, ob es das noch gibt. Bei gutem Wetter kannste ja auch einfach mal durch den Landschaftspark wandern, da sind auch immer viele hilfsbereite Kletterer. Oder Du infizierst Freunde von Dir mit dem Klettervirus! Das ist immer eine gute Sache ;-) Sind zwar keine Internetseiten, aber so geht es auch!

LG, Stefan

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Anders als bei der von hendi verlinkten Frage geht es bennie11 scheinbar nicht um das Dehnen zum Aufwärmen, sondern um Dehnen um die Beweglichkeit zu verbessern. Also als eigenständige Einheit oder nach dem Klettern.

Was genau willst Du dehnen? Hüfte? Schulter? Dehnen musst Du viel machen. Am Besten nach dem Klettern oder als eigenständige Einheit. So dreimal pro Woche ca. 30Minuten ist ein guter Anfang,

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Der klassische Spruch in diesem Fall: "Wenn ein Griff fehlt, nimm halt ´nen Tritt!".

Klingt doof, aber hilft. Denn oft kannst Du den Fuß noch höher setzen. Dazu hilft an der Wand zwischentreten, Hüfte zur Seite verschieben oder auch eindrehen. In den meisten Hallen gibt es keine wirklichen Längenzüge, meine Freundin ist 160 cm und findet (fast) immer eine statische Lösung, zumindest im 8+ Bereich.

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Es gibt da keine eigenständige Skalierung. Die Neigung erhöht natürlich den Schwierigkeitsgrad, und wird deshalb bei der Gesamtbewertung (z.B. UIAA) mit berücksichtigt. Am Fels ändert sich die Neigung öfter, so dass es wenig Sinn macht, eine "Neigungsbewertung" zu verwenden. Dazu kommt, dass die Neigung (ausser bei Bodennebel) ziemlich offensichtlich ist, so dass Du nicht im Topo gucken musst, wie viel Grad die Route überhängt ;-)

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