Kleinen Kindern von Anfang an den TopSpin zu lehren ist ne schlechte Idee! TopSpin bedeutet den größt möglichen Vorwärtsdrall in den Ball zu bringen, was für Kinder, besonders Anfänger zu schwierig ist, auch bei talentierten Kindern. Wichtig ist, dass die Kinder von Anfang an lernen, die Zuschlagbewegung von unten nach oben zu machen. Anfangs mit leicht geöffnter Schlägerfläche, damit der Ball möglichst ohne Drall gespielt wird - ein Maximum an Sicherheit. Später, wenn Vor - und Rückhand einigermaßen Stabil sind, kann das Kind die Schlägerfläche, bzw. den Griff leicht drehen, sodass die Schlägerfläche im Treffpunkt nahezu senkrecht ist. Dabei sollte ein Schlag mit leichtem Vorwärtsdrall zustande kommen. Spielt das Kind von Anfang an intuitiv diesen leichten Vorwärtsdrall, umso besser. Wenn man nun den Übergang vom leichten Vorwärtsdrall zum Topspin trainieren will, dann sollte man den Einsatz der Beine fördern und zum zweiten ein Augenmerk auf eine steilere und schnellere vorwärts-aufwärts Bewegung des Schlägers im Treffpunkt legen. lg

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Die Vorhand ist in seitlicher Stellung in der Tat einfacher als in offener Stellung, weil man den Ball besser führen kann, somit besser zielen kann. Seitliche Stellung ist also gut für Anfänger. Ist dein Schüler allerdings begabt und spielt eine saubere Vorhand in der offenen Stellung, dann gewöhne es ihm auf keinen Fall ab. Vorteile der offenen Stellung: man kann einen besseren Vorwärtsdrall spielen, man kann mehr Schwung mit dem Oberkörper holen (beim Ausholen über die linke Schulter schauen, nach dem Schlag über die rechte Schulter schauen = 180° Oberkörperdrehung) und somit einen festeren Schlag erreichen. Nach dem Schlag kommt man schneller wieder in die Platzmitte als mit der seitlichen Stellung und man kann bei schnellen Bällen besser reagieren. Du kannst ihm trotzdem die Vorhand in seitlicher Stellung beibringen, da ein guter Tennisspieler alles beherrschen sollte. Die beidhändige Rückhand (die wie eine Vorhand mit der Nichtschlaghand ist) ist ebenfalls in der offenen Stellung möglich und auch sehr effektiv, allerdings noch schwieriger zu erlernen. Profis spielen Vorhand und Rückhand offen. Zu beachten ist allerdings, das trotz offener Stellung nie das rechte Bein vorne ist! (Vorhand, Rechtshänder) Entweder gleiche Höhe oder linkes Bein vorne. lg

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Der Lob durch die Beine gehört zu meinen Lieblingsschlägen! Da ich diesen schon in jungen Jahren oft geübt habe gelingt er mir heute relativ oft. Wenn ich den Schlag in einem Medenrundenspiel gegen einen fremden Gegner bloß irgendwie zurückgebracht habe, wurde gestaunt und teilweise gar nicht mehr reagiert, sodass der Punkt öfter an mich ging als an den Gegner. Es ist richtig, dass man den Ball überholen muss, allerdings erst mit dem letzten Schritt, sodass der treffpunkt ca. 5 - 10 cm über dem Boden, und unter dem Körper bzw. wenige cm hinter dem Körper. Überholt man den Ball nicht vor dem Treffpunkt schlägt man ihn zu hoher Wahrscheinlichkeit auf den Boden und nicht übers Netz. lg

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Wenn man einen guten und flüssigen Ausschwung beim Aufschlag hat, dann bewegt sich der Schläger nach dem Treffpunkt links am Körper entlang, schwingt hinter deinem Körper nach oben bis der Schläger neben deinem Kopf wieder nach vorne zur Ausgansposition schwingt. Ich würde sagen, da der Aufschlag (und Schmetterball) mit der meißten Kraft geschlagen wird, benötigt er auch den längsten Ausschwung.

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Ich habe es schonmal mit 2 Dämpfern versucht, fand es aber nicht gut. Der Unterschied im Spielverhalten ist Minimal im Vergleich zu einem Dämpfer. Es ist allerdings tatsächlich so, dass man den Ball dann auch öfter mit dem Dämpfer trifft, was zu einem unkontrolierbarem Fehlschlag führt... also dann, überzeug dich am besten selbst davon un probier es einfach aus. lg

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Die Beidhändige Rückhand ist am Anfang leichter zu spielen und auch leichter zu vermitteln, weil sie einer Vorhand mit Links stark ähnelt, nur dass die rechte Hand dazu noch stabilisiert. Die Einhändige dagegen unterscheidet sich in wesentlich mehr Punkten zur Vorhand und man benötigt viel Kraft im Arm. Ein weiterer Vorteil der Beidhändigen ist, dass man sie in der offenen und in der seitlichen Stellung erlernen kann während man die Einhändige nur seitlich spielt. Wenn die Einhändige allerdings klappt macht sie meiner Meinung nach mehr Spaß =)

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Erstmal großes Kopliment an die Antwort von Tennismaus! Du kannst den Ausschwung beim Tennisschläger mit dem Bremsweg beim Auto vergleichen, je schneller du schlägst, desto länger wird der Ausschwung. Schiebt man sich zB. die Bälle im T-Feld zu, fällt der Ausschwung wesentlich geringer aus als bei einem Grundlinienduell. Und zu deiner Schlägerfrage: Es gibt Schläger aus denen eine enorme Power kommt (mit sehr großen Flächen), bei der richtigen Technik fällt dann bei diesen Modellen der Ausschwung kürzer aus als bei normalen Schlägern. Aber spezielle Schläger ohne Auschwung gibt es nicht.

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Wenn du wirklich auf die Einhändige Rückhand umsteigen willst, dann zieh es durch und verabschiede dich von deiner alten, beidhändigen Rückhand. Wenn du weiterhin versuchst beide Varianten ein bisschen zu spielen, dann wirst du nicht glücklich damit. Die einhändige Rückhand ist zwar technisch anspruchsvoller, aber da du schon länger spielst wird das Erlernen kein großes Problem darstellen. Wenn du jetzt in der Winterrunde 1 bis 2 mal die Woche fleißig übst, dann wirst du dich vorraussichtlich nächsten Sommer an die neue einhändige Rückhand gewöhnt haben.

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Eine Typische Sache, die Trainer gerne als Hausaufgabe aufgeben ist der Ballwurf zum Aufschlag. Den kannst du gerne zuhause trainieren. Der Aufschlag ist der wichtigste Schlag im Tennis und sollte deshalb nicht vernachlässigt werden. Du scheinst mir sehr tennisbegeistert zu sein, deswegen hoffe ich, du hast auch schon manche Profis gesehn im Tv oder sonstwo. Zu Hause vorm Tv kann man sich viel bei den Profis abgucken und vorm Spiegel nachahmen bzw. üben. Wenn du dich selbst dabei im Spiegel siehst, dann fallen dir vielleicht ein paar Macken auf die du beseitigen kannst. Das hilft nicht nur der Verbesserung deiner Technik, sondern motiviert dich auch zusätzlich auf den Tennisplatz zu gehen und Bälle zu schlagen. Viel Spaß beim Üben ;)

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Mit den bereits angesprochenen Kräftigunsübungs- und Gleichgewichts-Übungen erwirbst eine gute Grundvoraussetzung für deine Beinarbeit. Tennisspezifische Beinarbeit kann man mit einer Koordinationsleiter sehr gut trainieren, indem man mit verschiedenen Schrittfolgen möglichst schnell durch die Leiter läuft. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ein weiteres Training für die Koordination der Beinarbeit ist der Linienlauf. Dabei läuft man auf den Tennislinien eines halben Tennisfeldes entlang, immer mit Augen und Körper zum Netz hin gerichtet. Diese Übung eignet sich sehr gut, da man in kurzer Zeit(ca. 20 sec) Vorwärts, Rückwärts, Sidesteps und Sprints läuft.

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nochmal präziser... Die Kunst einen perfekten Return zu schlagen liegt unter Anderem darin, den Schläger schnellstmöglich mit dem richtigen Griff in die Schlaghand zu legen. Deine Schlaghand sollte vor dem Return ganz locker am Griff liegen, die andere Hand hält den Schläger am Herz und dreht ihn nach dem Aufschlag schnellstmöglich in den Vorhand oder Rückhandgriff, je nach dem, wo der Ball zu erwarten ist. Ich würde davon abraten sich auf einen Griff festzulegen, da man mit einem Rückhandgriff z.B. sehr schlecht eine druckvolle Vorhand spielen kann. Beim Return ist auf jeden Fall gutes Reaktionsvermögen gefragt...

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Die Kunst einen perfekten Return zu schlagen liegt unter anderem darin, den Schläger schnellstmöglich mit dem richtigen Griff in die Schlaghand zu legen. Deine Schlaghand sollte ganz locker am Griff liegen, die andere Hand hält den Schläger am Herz und dreht ihn schnellstmöglich in den Vorhand oder Rückhandgriff, je nach dem, wo der Ball zu erwarten ist.

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In der Regel täuscht man ja einen normalen Schlag durch weites Ausholen an und spielt dann einen Stop. Ich täusche bei kurzen Bällen auch gerne mal ein Stop an, indem ich zu einem Slice aushole und spiele den Ball aber dann doch an die Grundlinie. Klappt aber nur wenn man vorher schon mehrere Stops gespielt hat und der Gegner schon damit rechnet.

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Ich könnte mir vorstellen, dass man mehr Gefühl in den Ball bringen kann, wenn man die Saiten immer wieder gerade zieht. Dies fördert zusätzlich die Aufmerksamkeit auf das Tennis spielen, wenn mann das Gerade ziehen der Saiten immer wieder nach den Ballwechseln wiederholt, da es die Gedanken immer wieder auf den nächsten Ballwechsel lenkt.

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