Du musst Handgelenkeinsatz von der Unterarmdrehung unterscheiden! Die Unterarmdrehung beim Topspin Schlag ist extrem wichtig! Während dem Treffpunkt macht dein Schlagarm Arm eine Pronation (so heißt die Bewegung wenn du dein Unterarm so drehst als wolltest du auf die Armbanduhr Uhr gucken). Das lässt sich in der Tat gut im Kleinfeld üben, wenn man dabei den Griff weiter oben richtung Schlägerherz greift. Das Handgelenk wird eigentlich nur eingesetzt um einem festen Schlag (auch Topspin) den nötigen "Peitschenhieb" mitzugeben. Das Handgelenk klappt dabei ganz kurz vorm Treffpunkt auf (das Griffende zeigt zum Netz) und ist im Treffpunkt wieder neutral somit stabil. (Bespannung zeigt zum Netz) Ist schwer zu erklären, lässt sich besser zeigen, aber ich hoffe du kannst was damit anfangen. lg

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Ich vergleiche das immer gerne mit einem Platzfehler. Man kann dies auch taktisch nutzen! Wenn mein Gegner den Ball nicht aus dem Feld räumt dann ziele ich auch gern mal drauf, wenn ich ihn wirklich treffen sollte, hab ich den Punkt ;) Wenn der Ball allerdings vom Nachbarplatz während dem Ballwechsel in das Feld rollt, dann sollte der Ballwechsel unterbrochen und der Punkt wiederholt werden. lg

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Mir fällt da spontan folgende Übung ein:

Nimm eine (stabile) Bank oder ähnliches und springe ca. 10 mal (bis es fast nicht mehr geht) hintereinander mit geschlossenen Beinen drauf und wieder runter. Wichtig dabei ist, dass wenn du von der Bank runterspringst die Energie vom Abfedern direkt benutzt um wieder auf die Bank drauf zu springen. Auf der Bank kannst du also mal ne Sekunde Pause machen. Mach 3 Sätze in ca. 3 Minuten (3x10 Sprünge) und ich wette du hast am nächsten Tag nen ordentlichen Muskelkater ;)

Also übertreib es nicht, du musst für dich selber deine optimale Belastungsintensität finden um eine Leistungssteigerung zu erreichen. 2- 3 Tage später sollte der Muskelkater wieder soweit verschwunden sein, dass du die Übung wieder machen kannst. Mach sie 3 mal die Woche, dann kannst du pro Woche die Bank höher stellen oder die Sprunganzahl leicht erhöhen. lg

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Kleinen Kindern von Anfang an den TopSpin zu lehren ist ne schlechte Idee! TopSpin bedeutet den größt möglichen Vorwärtsdrall in den Ball zu bringen, was für Kinder, besonders Anfänger zu schwierig ist, auch bei talentierten Kindern. Wichtig ist, dass die Kinder von Anfang an lernen, die Zuschlagbewegung von unten nach oben zu machen. Anfangs mit leicht geöffnter Schlägerfläche, damit der Ball möglichst ohne Drall gespielt wird - ein Maximum an Sicherheit. Später, wenn Vor - und Rückhand einigermaßen Stabil sind, kann das Kind die Schlägerfläche, bzw. den Griff leicht drehen, sodass die Schlägerfläche im Treffpunkt nahezu senkrecht ist. Dabei sollte ein Schlag mit leichtem Vorwärtsdrall zustande kommen. Spielt das Kind von Anfang an intuitiv diesen leichten Vorwärtsdrall, umso besser. Wenn man nun den Übergang vom leichten Vorwärtsdrall zum Topspin trainieren will, dann sollte man den Einsatz der Beine fördern und zum zweiten ein Augenmerk auf eine steilere und schnellere vorwärts-aufwärts Bewegung des Schlägers im Treffpunkt legen. lg

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Ein tiefer Körperschwerpunkt ist gut, um schneller vom Fleck zu kommen. Den erreichst du indem die Beine leicht eingeknickt sind und der Oberkörper durch die Hüfte leicht nach vorne gebeugt ist. Den Sprint sollte man nicht mit der ganzen Fußsohle laufen sondern nur auf den Fußballen um schnellstmöglich ans Ziel zu kommen. Beim Splitstep sollten die Füße den Boden berühren, wenn der Ball den Schläger des Gegners berührt, was durch das "flop" Geräusch sehr gut zu üben ist. Noch ein Tip zum Schluss: Versuch bei schwer zu erreichenden Bällen nach außen einen Slice zu spielen, um den Ball noch halbwegs sicher auf die andere Seite zu bringen (Vorhand & Rückhand). Viel Spaß beim Üben ;)

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Die Vorhand ist in seitlicher Stellung in der Tat einfacher als in offener Stellung, weil man den Ball besser führen kann, somit besser zielen kann. Seitliche Stellung ist also gut für Anfänger. Ist dein Schüler allerdings begabt und spielt eine saubere Vorhand in der offenen Stellung, dann gewöhne es ihm auf keinen Fall ab. Vorteile der offenen Stellung: man kann einen besseren Vorwärtsdrall spielen, man kann mehr Schwung mit dem Oberkörper holen (beim Ausholen über die linke Schulter schauen, nach dem Schlag über die rechte Schulter schauen = 180° Oberkörperdrehung) und somit einen festeren Schlag erreichen. Nach dem Schlag kommt man schneller wieder in die Platzmitte als mit der seitlichen Stellung und man kann bei schnellen Bällen besser reagieren. Du kannst ihm trotzdem die Vorhand in seitlicher Stellung beibringen, da ein guter Tennisspieler alles beherrschen sollte. Die beidhändige Rückhand (die wie eine Vorhand mit der Nichtschlaghand ist) ist ebenfalls in der offenen Stellung möglich und auch sehr effektiv, allerdings noch schwieriger zu erlernen. Profis spielen Vorhand und Rückhand offen. Zu beachten ist allerdings, das trotz offener Stellung nie das rechte Bein vorne ist! (Vorhand, Rechtshänder) Entweder gleiche Höhe oder linkes Bein vorne. lg

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Wenn du keine Erfahrung mit Griffbändern hast, dann solltest du dir eins in einem Sportgeschäft kaufen und direkt von dem Personal montieren lassen, da man schnell kleine Fehler beim wickeln machen kann. Ich würde an deiner Stelle mit dem billigsten Overgrip anfangen und wenn das nix ist, dann holst du dir beim nächste mal ein besseres. Ich habe ca. 4-5 mal die Woche den Schläger in der Hand und ich bin mit dem billigsten Overgrip zufrieden. lg

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Meiner Meinung nach ist der gerade Aufschlag ohne Drall am wirkungsvollsten, da er die größte Geschwindigkeit mit sich bringt. Da es auf dem Sandplatz auch öfter mal Platzfehler oder Linientreffer gibt, hat der Gegner beim geraden Aufschlag am wenigsten Zeit mit den Platzfehlern klar zu kommen.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass der Kick-Aufschlag schwieriger zu returnieren ist als der Slice-Aufschlag, also Kick-Aufschlag üben! Dann ist es wichtig herauszufinden mit welchen Aufschlägen der Gegner weniger gut klar kommt und diesen sollte man dann tendenziel am meißten spielen, allerdings das Variieren nicht vergessen, mal kick, mal slice, mal gerade und vor Allem rechts und links variieren. lg

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Ein kleiner Tipp: Bei gleichen Punkteständen wird auch von der gleichen Seite aufgeschlagen. 15:0 15:30 40:0 30:40 und Vorteil wird immer von Links aufgeschlagen, und die "geraden" Punktestände werden immer von rechts aufgeschlagen. Ich denke ob es jetzt 15:0 oder 40:0 steht, das hat jeder im Gefühl. Wenn du dich an die letzten 2-3 gespielten Punkte zurückerinnerst, dann kannst du dir den Punktestand auch zusammenbasteln. Zu den Spielen: hast du keine Zähltafel, schreib dir den Punktestand als Strichliste mit dem Schläger in den Sand oder wie schon gesagt, aufschreiben. lg

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Ich hatte auch eine Zeit lang Schmerzen im Handgelenk. Daraufhin habe ich mir einen Powerball (siehe Bild) zur Kräftigung des Hangelenks geholt und ab und zu damit trainiert. Bei mir hat es geholfen, wenn sich bei dir allerdings ein Tennisarm ankündigt, ist die Kräftigung der betroffenen Zonen eher weniger ratsam, in diesem Fall an einen Arzt wenden, am besten an einen Sportarzt. lg

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Der Rückhand-Slice ist ein defensiver Schlag! Er ist auf jeden Fall praktisch um den Ball auf der Rückhandseite immer wieder zurückzuspielen, auch bei schnellen und gut platzierten Bällen. Wenn man allerdings einen direkten Punkt mit der Rückhand machen will, eignet sich viel mehr eine TopSpin-Rückhand als die "langsame" Slice-Rückhand. Ein weiterer Nachteil des Slice ist, dass man ihn nicht mit voller Kraft schlagen kann, da er sonst ohne zu tippen gegen den Zaun segelt.

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Wenn wir ein Medenrundenspiel mit der Mannschaft haben, dann treffen wir uns immer vorher und spielen uns vor dem Einspielen noch mal ne halbe Stunde ein. Ich denke das bringt ein bisschen zusätzliche Sicherheit in die Schläge und wärmt den Körper ganz gut auf. lg

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Der Lob durch die Beine gehört zu meinen Lieblingsschlägen! Da ich diesen schon in jungen Jahren oft geübt habe gelingt er mir heute relativ oft. Wenn ich den Schlag in einem Medenrundenspiel gegen einen fremden Gegner bloß irgendwie zurückgebracht habe, wurde gestaunt und teilweise gar nicht mehr reagiert, sodass der Punkt öfter an mich ging als an den Gegner. Es ist richtig, dass man den Ball überholen muss, allerdings erst mit dem letzten Schritt, sodass der treffpunkt ca. 5 - 10 cm über dem Boden, und unter dem Körper bzw. wenige cm hinter dem Körper. Überholt man den Ball nicht vor dem Treffpunkt schlägt man ihn zu hoher Wahrscheinlichkeit auf den Boden und nicht übers Netz. lg

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Man braucht einen freien Kopf um sein bestes Tennis spielen zu können. Wenn man ständig an die Zuschauer, den Punktestand, das Ergebnis, an den unbekannten Gegner etc. denken muss, dann passieren schnell solche psychologischen Fehler. Ich denke in so einem Fall könnten feste Rituale helfen. Wenn man zwischen den Ballwechseln, die Schlägersaiten gerade zieht, mit dem Fuß den Sand gerade wischt, mit dem Ball tippt, die Klamotten zurecht rückt, etc. dann schweifen die Gedanken nicht so stark ab und man konzentriert sich mehr auf seinen Lieblingssport... Tennis Aber diese Rituale muss jeder individuell selbst entwickeln und sollten auf jeden Fall auch im Training angewand werden.

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