Mithilfe von Klickpedalen steigerst du die Effizienz. D. h. bei gleicher Kraft wirst du etwas schneller sein. Richtige Vorteile hast du im Gelände, aber eben nur weil du nicht von den Pedalen rutschst. Möchtest du Radsport betreiben, kannst du dir schon Klickpedalen anschaffen, für die Fahrt zur Arbeit oder Eisladen brauchst du so etwas sicher nicht.

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Es sei denn du bist ambitionierter RR-Fahrer, würde ich für beide Räder ein System verwenden. Der Unterschied ist spürbar, aber gering. Wenn du Schuhplatten im ordentlichen Zustand verwendest, ist das auch nicht "wackelig". Es gibt außerdem "RR-Pedalen" mit SPD-System, z.B. PD-A520 und PD-A600. Ich nutze übrigens selbst das 520 am RR und fahre auch RR-Wettkämpfe damit.

Außerdem: Schuhe hast du so schon genug - ich würde mir z.B. die Winterschuhe nicht unbedingt zweimal kaufen wollen.

Da die Frage nicht ganz eindeutig ist: Am MTB würde ich bei Geländeeinsatz auf keinen Fall RR-Pedale montieren!

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Zusätzlich zu Laufrädern usw. kann das "Schlingern" durch geringen Luftdruck hervorgerufen werden. D. h. aber nicht zwangsläufig, dass du mit zu wenig unterwegs bist, im Gelände ist weniger meist mehr ;-) Also einfach mal überprüfen, ob du vielleicht nur mit einem Bar herumrollst.

Ich fahre i. d. R. die Reifen immer an der unteren Herstellergrenze, oder knapp drunter -aber immer über 1,7bar bei 2.2" bzw. 2.25" Breite.

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Abnehmen durch Fahrradfahren: Fragen zur Fahrtechnik

Hallo,

ich fahre seit 2 Monaten regelmäßig mit dem Fahrrad, um etwas abzunehmen. Jetzt habe ich ein paar Fragen zur empfohlenen Fahrtechnik.

Zuerst ein paar Eckdaten zu mir:

  • ich bin männlich Mitte 20, 1,87 m groß und wiege zwischen 95 und 100 kg
  • nachdem ich lange Zeit keinen Sport betrieben habe, fahre ich jetzt seit 2 Monaten regelmäßig (d. h. 3 bis 4 Mal pro Woche) Fahrrad
  • ich fahre mit einem Mountainbike, aber auf normalem Straßenbelag
  • ich fahre eigentlich immer die selbe Route: das sind 50 km mit einigen kurzen, aber steilen Anstiegen (100 bis 200 Meter lang) und mit zwei etwas längeren Anstiegen (2 bis 3 km lang) mit einem weniger starken Steilheitsgrad. Ich fahre die Strecke eigentlich immer ohne Pause. Am Anfang habe ich ca. 2 1/2 Stunden für die Strecke gebraucht. Mittlerweile brauche ich "nur" mehr 2:20 h
  • mir geht es nur ums abnehmen, ich will bei keinem Rennen oder Wettbewerb mitmachen
  • meine Problemzonen sind insbesondere der Bauch und die Brust. Meine Oberschenkel haben zwar einen ziemlich großen Umfang, aber damit habe ich kein Problem
  • wenn ich mich mit anderen Radfahrern vergleiche, die ich auf der Strecke begegne, dann habe ich das Gefühl, dass ich mich mit flachen Strecken leichte tue als mit Anstiegen, immer im Vergleich mit den anderen

Jetzt zu meinen Fragen, die insbesondere meine Fahrtechnik betreffen:

  • ist eine große Übersetzung mit einer geringeren Trittfrequenz oder eine kleinere Übersetzung mit einer höheren Trittfrequenz besser? Soll ich das von Flachstrecken oder Anstiegen abhängig machen?
  • ist es besser, wenn ich die Strecke ohne Pause abfahre (sofern ich es schaffe), oder soll ich eine Pause einlegen, auch wenn es nicht sein sollte?
  • soll ich meine Route verlängern? Von welchen Faktoren hängt das ab (Müdigkeitsgrad, Anzahl der Fahrten)? Auf wieviele Kilometer oder Fahrzeit soll ich erhöhen?

Für weitere Tipps zu meiner Fahrtechnik bin ich selbstverständlich dankbar.

Danke für eure Hilfe!

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Hinsichtlich der Trittfrequenz hast du ja schon gute Antworten erhalten.

Zur Trainingsintensität: Besorge dir mal einen Pulsmesser (am besten von Polar, gibts ab 30€ im Netz). Danach ermittelst den optimalen Puls zur Fettverbrennung (knapp unterhalb deiner anaeroben Grenze, googlen...es gibt haufenweise Anleitungen). Diesen Puls würde ich beim Training anstreben, an Bergen darauf achten, dass du nicht zu sehr in den anaeroben Bereich kommst, also lieber langsamer fahren. Dein Ziel sollte sein, mit diesem Puls etwa 2h unterwegs zu sein. Steile, kurze Anstiege absolvierst du vermutl. überhalb deines Zielpuls, Abfahrten dagegen mit deutlich niedrigeren Herzfrequenzen. Demnach ergibt sich die Strecke aus dem Höhenprofil, pauschal zu sagen, lieber 60km oder mindestens 3h Gesamtfahrzeit ist also nicht so sinnvoll.

Hast du Stress auf Arbeit oder bist nicht ausgeschlafen, wird sich dies in deiner Herzfrequenz niederschlagen, mal wirst du also nur 40km, an guten Tag vielleicht aber 60km schaffen. Wichtig ist aber dabei die Belastung für deinen Körper, und die kannst du eben günstig nur durch den Puls und die Zeit messen.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Motivation und Spass bei weiteren Trainingfahrten.

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Möchtest du dein MTB im Gelände fahren und auch mal ordentlich heizen, brauchst du auf jeden Fall eine Gabel mit Federweg.

Eine Gabel der mittleren Preisklasse ist meist eine gute Wahl: Ansprechverhalten und Haltbarkeit sind meist sehr gut, nur sind sie etwas schwerer als die Top Gabeln. Ich würde dir empfehlen eine RockShox Reba empfehlen; gibts ab ca. 300€ neu mit Lockout-Hebel. Einen Gabelservice kann hier auch fast jeder Händler durchführen.

Von billigen Gabeln die Finger lassen: die Führungsbuchsen leiern schnell aus, Dichtungen halten nicht, und das Federverhalten hält sich in Grenzen.

Als Sorglosgabel, die mit wenig Pflege und gelegentlicher Kärcher-Reinigung klarkommt eignet sich dann aber schon eher eine Fox. (Hier können die oberen Schmutzdichtungen ohne großen Aufwand gewartet werden.)

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Der Schwalbe Kojak ist sehr gut, besser ist meiner Meinung nach noch der Continental Sport Contact. Die Breite wählst du nach Gewicht und Einsatzzweck - fürs Training würde ich die dünneren nehmen, als Allrounder die Dicken.

Preistip fürs das Stadtrad sind Schwalbe City Jet, quasi ein Slick mit einer Regenrinne in der Mitte. Fahren sich gut & sind auch pannensicher, aber etwas schwerer, da Drahtreifen (600g).

Alternativ gibts noch Ballonreifen.

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Ich würde dir empfehlen mal bei Bike-discount.de zu gucken; so ein Radon ist als Einsteigerbike nicht verkehrt. Dort bekommst du in der Regel die beste Ausstattung fürs Geld. Canyon ist ebenfalls sehr gut, dort wird etwas mehr Wertauf den Rahmen gelegt; die Ausstattung ist i.d.R. etwas günstiger. Im SSV kann dir ein Händler bestimmt auch ein gutes Angebot machen.

Worauf du achten solltest:

-Carbon-Gabel

-Shimano/SRAM 2x10 Schaltung

(zur Not auch 3x10, Campagnolo hat in dem Preisbereich nichts brauchbares)

-Laufradsatz von Shimano,Mavic oder Fulcrum - keine "Noname" oder "Eigenmarken" Laufräder. Die sind meist anfälliger und schwerer.

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Die Lenkerform ist abhängig vom Einsatzgebiet und deiner Sitzposition.

Für XC im Mittelgebirge kannst du ruhig ne Flatbar fahren. Gehts in grobes Gelände, ist ein Riser schon bequemer: aufgrund der größeren Breite flext der Lenker besser und kompensiert so Kraftspitzen.

Ich fahre XC und Marathon-Rennen und deshalb auch eine Flatbar. Für ein 24h Rennen oder einen Alpencross würde ich mir aber einen Riser montieren, da man damit etwas aufrechter sitzt.

Falls du dir einen Riser Lenker kaufen möchtest: lieber ein paar € mehr ausgeben - ein billiger Riser (z.B. Ritchey Logic)kann schon mal 300-400g wiegen. (die Ritchey WCS Alu Flatbar wiegt nur 135g, der WCS Alu Riser ca. 230g)

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Die genannten Pannenschutzeinlagen funktionieren in der Tat sehr gut. Ich nutze die Contec AntiPlatt-Einlagen in orange. Allerdings leidet das Fahrverhalten darunter: sie sind schwer und der Reifen fühlt sich härter an. Dafür halten sie fast ewig.

Eine Alternative ist Dichtmilch, z.B. Notubes Solution. Einfach in den Schlauch VOR dem Aufpumpen geben (50-100ml). Wenn du ein Loch hast, wird es von der Milch gefüllt (dabei hast du einen geringfügigen Reifendruckabfall). Funktioniert super, gleiches Fahrverhalten und ist leicht, da du X-light Schläuche verwenden kannst. Hält aber nicht ewig (nach einem Jahr hast du kleine Kugeln im Schlauche :-D)

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Die Variante mit dem Spiralschloss ist sehr empfehlenswert. Eine andere Möglichkeit wäre, die Schrauben an der Sattelklemmung und an der Schelle der Sattelstütze zu tauschen. Pitlock bietet da Lösungen an, aber du kannst auch andere exotische Schrauben verwenden, z.B. Torx 15. Kosten nicht mal einen Euro im Baumarkt und bieten guten Schutz für eine kürzere Abstelldauern (da die meisten Diebe nicht den ganzen Werkzeugkasten dabeihaben...). Über Nacht gehört das Rad aber ins Haus!

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90 Pedalumdrehungen pro Minute ist ein Richtwert für die Trittfrequenz. Dabei werden v.a. die Kniegelenke geschont. Den "richtigen" Gang dafür musst du selbst finden. Eine Trittfrequenzfunktion beim Fahrradcomputer (mit Pedalsensor) kann dabei hilfreich sein. Gibt es von Sigma Sport bereits für relativ wenig Geld. LG

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Der Preis ist ok, allerdings gibt es auch andere Rennradhersteller, die im Einsteigerbereich leichtere Räder haben. 9,4kg + Pedale + Flaschenhalter, naja...

Versuch doch einfach zumindest einen leichteren Laufradsatz von deinem Händler zu bekommen, z.B. einen Shimano RS10. (ohne Aufpreis natürlich)

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Ich würde auf keinen Fall die Luft komplett ablassen, es gibt (v.a. ältere Manitou-) Systeme, die mit längerer Zeit ohne Luft überhaupt nicht klarkommen - wenn du die Gabel dann wieder in Betrieb nimmst dauert es sehr lange bis die Dämpfung wieder richtig funktioniert, oder aber du darfst einen Ölwechsel machen :-(

Und die Dichtungen halten die Temperatur aus.

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Beachte beim Mischen die Übersetzungsverhältnisse von Schalthebeln und Schaltwerk. Shimano Schalthebel funktionieren nur mit Shimano-S.werken, SRAM ESP nur mit SRAM; SRAM Attack nur mit Shimano Schaltwerken. Steht eigentlich immer dabei ;-)

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Du solltest evtl. bedenken, dass die Dura Ace im Verschleiß deutlich teuerer ist - möchtest du mal eine Kette oder Cassette nachkaufen, wirst du deutlich mehr bezahlen müssen (es sei denn du kaufst günstigere Komponenten). Dafür ist die Dura Ace wertstabiler ;-).

Wenn es dir ums Gewicht geht, ist es vermutlich am günstigsten eine Ultegra zu kaufen, und etwas Geld in leichtere Teile zu investieren -> es gibt z.B. deutlich leichtere Kurbelgarnituren oder Laufräder als die Dura Ace Serie. Ohne Werbung machen zu wollen: schau mal auf www.r2-bike.de. LG

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