Mithilfe von Klickpedalen steigerst du die Effizienz. D. h. bei gleicher Kraft wirst du etwas schneller sein. Richtige Vorteile hast du im Gelände, aber eben nur weil du nicht von den Pedalen rutschst. Möchtest du Radsport betreiben, kannst du dir schon Klickpedalen anschaffen, für die Fahrt zur Arbeit oder Eisladen brauchst du so etwas sicher nicht.

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Abnehmen durch Fahrradfahren: Fragen zur Fahrtechnik

Hallo,

ich fahre seit 2 Monaten regelmäßig mit dem Fahrrad, um etwas abzunehmen. Jetzt habe ich ein paar Fragen zur empfohlenen Fahrtechnik.

Zuerst ein paar Eckdaten zu mir:

  • ich bin männlich Mitte 20, 1,87 m groß und wiege zwischen 95 und 100 kg
  • nachdem ich lange Zeit keinen Sport betrieben habe, fahre ich jetzt seit 2 Monaten regelmäßig (d. h. 3 bis 4 Mal pro Woche) Fahrrad
  • ich fahre mit einem Mountainbike, aber auf normalem Straßenbelag
  • ich fahre eigentlich immer die selbe Route: das sind 50 km mit einigen kurzen, aber steilen Anstiegen (100 bis 200 Meter lang) und mit zwei etwas längeren Anstiegen (2 bis 3 km lang) mit einem weniger starken Steilheitsgrad. Ich fahre die Strecke eigentlich immer ohne Pause. Am Anfang habe ich ca. 2 1/2 Stunden für die Strecke gebraucht. Mittlerweile brauche ich "nur" mehr 2:20 h
  • mir geht es nur ums abnehmen, ich will bei keinem Rennen oder Wettbewerb mitmachen
  • meine Problemzonen sind insbesondere der Bauch und die Brust. Meine Oberschenkel haben zwar einen ziemlich großen Umfang, aber damit habe ich kein Problem
  • wenn ich mich mit anderen Radfahrern vergleiche, die ich auf der Strecke begegne, dann habe ich das Gefühl, dass ich mich mit flachen Strecken leichte tue als mit Anstiegen, immer im Vergleich mit den anderen

Jetzt zu meinen Fragen, die insbesondere meine Fahrtechnik betreffen:

  • ist eine große Übersetzung mit einer geringeren Trittfrequenz oder eine kleinere Übersetzung mit einer höheren Trittfrequenz besser? Soll ich das von Flachstrecken oder Anstiegen abhängig machen?
  • ist es besser, wenn ich die Strecke ohne Pause abfahre (sofern ich es schaffe), oder soll ich eine Pause einlegen, auch wenn es nicht sein sollte?
  • soll ich meine Route verlängern? Von welchen Faktoren hängt das ab (Müdigkeitsgrad, Anzahl der Fahrten)? Auf wieviele Kilometer oder Fahrzeit soll ich erhöhen?

Für weitere Tipps zu meiner Fahrtechnik bin ich selbstverständlich dankbar.

Danke für eure Hilfe!

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Hinsichtlich der Trittfrequenz hast du ja schon gute Antworten erhalten.

Zur Trainingsintensität: Besorge dir mal einen Pulsmesser (am besten von Polar, gibts ab 30€ im Netz). Danach ermittelst den optimalen Puls zur Fettverbrennung (knapp unterhalb deiner anaeroben Grenze, googlen...es gibt haufenweise Anleitungen). Diesen Puls würde ich beim Training anstreben, an Bergen darauf achten, dass du nicht zu sehr in den anaeroben Bereich kommst, also lieber langsamer fahren. Dein Ziel sollte sein, mit diesem Puls etwa 2h unterwegs zu sein. Steile, kurze Anstiege absolvierst du vermutl. überhalb deines Zielpuls, Abfahrten dagegen mit deutlich niedrigeren Herzfrequenzen. Demnach ergibt sich die Strecke aus dem Höhenprofil, pauschal zu sagen, lieber 60km oder mindestens 3h Gesamtfahrzeit ist also nicht so sinnvoll.

Hast du Stress auf Arbeit oder bist nicht ausgeschlafen, wird sich dies in deiner Herzfrequenz niederschlagen, mal wirst du also nur 40km, an guten Tag vielleicht aber 60km schaffen. Wichtig ist aber dabei die Belastung für deinen Körper, und die kannst du eben günstig nur durch den Puls und die Zeit messen.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Motivation und Spass bei weiteren Trainingfahrten.

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Der Schwalbe Kojak ist sehr gut, besser ist meiner Meinung nach noch der Continental Sport Contact. Die Breite wählst du nach Gewicht und Einsatzzweck - fürs Training würde ich die dünneren nehmen, als Allrounder die Dicken.

Preistip fürs das Stadtrad sind Schwalbe City Jet, quasi ein Slick mit einer Regenrinne in der Mitte. Fahren sich gut & sind auch pannensicher, aber etwas schwerer, da Drahtreifen (600g).

Alternativ gibts noch Ballonreifen.

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Die Lenkerform ist abhängig vom Einsatzgebiet und deiner Sitzposition.

Für XC im Mittelgebirge kannst du ruhig ne Flatbar fahren. Gehts in grobes Gelände, ist ein Riser schon bequemer: aufgrund der größeren Breite flext der Lenker besser und kompensiert so Kraftspitzen.

Ich fahre XC und Marathon-Rennen und deshalb auch eine Flatbar. Für ein 24h Rennen oder einen Alpencross würde ich mir aber einen Riser montieren, da man damit etwas aufrechter sitzt.

Falls du dir einen Riser Lenker kaufen möchtest: lieber ein paar € mehr ausgeben - ein billiger Riser (z.B. Ritchey Logic)kann schon mal 300-400g wiegen. (die Ritchey WCS Alu Flatbar wiegt nur 135g, der WCS Alu Riser ca. 230g)

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90 Pedalumdrehungen pro Minute ist ein Richtwert für die Trittfrequenz. Dabei werden v.a. die Kniegelenke geschont. Den "richtigen" Gang dafür musst du selbst finden. Eine Trittfrequenzfunktion beim Fahrradcomputer (mit Pedalsensor) kann dabei hilfreich sein. Gibt es von Sigma Sport bereits für relativ wenig Geld. LG

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Der Preis ist ok, allerdings gibt es auch andere Rennradhersteller, die im Einsteigerbereich leichtere Räder haben. 9,4kg + Pedale + Flaschenhalter, naja...

Versuch doch einfach zumindest einen leichteren Laufradsatz von deinem Händler zu bekommen, z.B. einen Shimano RS10. (ohne Aufpreis natürlich)

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Ich würde auf keinen Fall die Luft komplett ablassen, es gibt (v.a. ältere Manitou-) Systeme, die mit längerer Zeit ohne Luft überhaupt nicht klarkommen - wenn du die Gabel dann wieder in Betrieb nimmst dauert es sehr lange bis die Dämpfung wieder richtig funktioniert, oder aber du darfst einen Ölwechsel machen :-(

Und die Dichtungen halten die Temperatur aus.

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Du solltest evtl. bedenken, dass die Dura Ace im Verschleiß deutlich teuerer ist - möchtest du mal eine Kette oder Cassette nachkaufen, wirst du deutlich mehr bezahlen müssen (es sei denn du kaufst günstigere Komponenten). Dafür ist die Dura Ace wertstabiler ;-).

Wenn es dir ums Gewicht geht, ist es vermutlich am günstigsten eine Ultegra zu kaufen, und etwas Geld in leichtere Teile zu investieren -> es gibt z.B. deutlich leichtere Kurbelgarnituren oder Laufräder als die Dura Ace Serie. Ohne Werbung machen zu wollen: schau mal auf www.r2-bike.de. LG

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