Abnehmen durch Fahrradfahren: Fragen zur Fahrtechnik

4 Antworten

Hinsichtlich der Trittfrequenz hast du ja schon gute Antworten erhalten.

Zur Trainingsintensität: Besorge dir mal einen Pulsmesser (am besten von Polar, gibts ab 30€ im Netz). Danach ermittelst den optimalen Puls zur Fettverbrennung (knapp unterhalb deiner anaeroben Grenze, googlen...es gibt haufenweise Anleitungen). Diesen Puls würde ich beim Training anstreben, an Bergen darauf achten, dass du nicht zu sehr in den anaeroben Bereich kommst, also lieber langsamer fahren. Dein Ziel sollte sein, mit diesem Puls etwa 2h unterwegs zu sein. Steile, kurze Anstiege absolvierst du vermutl. überhalb deines Zielpuls, Abfahrten dagegen mit deutlich niedrigeren Herzfrequenzen. Demnach ergibt sich die Strecke aus dem Höhenprofil, pauschal zu sagen, lieber 60km oder mindestens 3h Gesamtfahrzeit ist also nicht so sinnvoll.

Hast du Stress auf Arbeit oder bist nicht ausgeschlafen, wird sich dies in deiner Herzfrequenz niederschlagen, mal wirst du also nur 40km, an guten Tag vielleicht aber 60km schaffen. Wichtig ist aber dabei die Belastung für deinen Körper, und die kannst du eben günstig nur durch den Puls und die Zeit messen.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Motivation und Spass bei weiteren Trainingfahrten.

gelenkschonender ist eine Übersetzung mit der du eine Trittfrequenz von 90 Umdrehungen pro Minute schaffst. Auf Falchstrecken sowieso, am Berg oder den Steigungen darf es dann etwas weniger sein. Wie du schon sagtest geht es bei dir nicht um Rekorde, sondern um´s Abnehmen, und dafür ist es wichtig, dass du möglichst lange den Köper seiner Energiereserven "beraubst". Wenn du zweieinhalb Stunden ohne Pause schaffst, dann tu das, allerdings würde ich dann wenigstens den ein oder anderen Riegel während der fahrt essen, und natürlich viel trinken (2 Flaschen sollten es schon sein). Ich kenne jetzt deinen trainingszustand nicht genau, aber 2,5 Stunden Sport am Stück und das 3 bis 4 mal die woche ist schon ganz gut. Ich würde am Anfang (und du bist auch nach 2 Monaten noch ziemlich am Anfang) nicht übertreiben, vor allem weil das ja auch ein Zeitfaktor ist. Du könntest dir überlegen, dass du einmal in der Woche (beispielsweise am Wochenende) eine längere Tour machst, so etwa 80 Kilometer. Aber du musst immer aufpassen, dass du dich nicht übertrainierst, denn dann wirst du viel zeit verlieren, bis du wieder voll auf dem Damm bist. Also, langsam steigern, und dein Abnehmziel lieber langfristig planen, als dass du zu viel auf einmal willst. Viel erfolg!

Hannes Rehbein hat dir hier schon eine sehr gute Antwort gegeben. Grundsätzlich mußt du in eine negative Kalorienbilanz gelangen um Körperfett zu reduzieren. Das Ausdauertraining, in deinem Fall das Radfahren, verbrennt Kalorien. Das eigentliche Abnehmen erfolgt dann über die Ernährung. Die sollte ausgewogen und Kalorienreduzierter sein. KH beinhalten jede Menge Kalorien. Die solltest du etwas reduzieren. Allerdings nicht unbedingt ganz auf Null, da KH ja auch deine Energielieferanten für die Ausdauer sind. Zur Fahrtechnik selber sei angemerkt das je höcher die Intensität ist desto höher auch der Kalorenverbrauch ist. Von der Trittfrequenz her sind die schon erwähnten 80-90 U/min ein gutes Maß. Deine Touren solltest du durchfahren und wenn möglich ruhig auch mal ein paar Kilometer dranhängen. Das erweitert die Grundlagenausdauer und verbrennt zusätzliche Kalorien. Was das Bergfahren betrifft, da muß jeder seinen eigenen Rhytmus finden. Ich bevorzuge lieber eine leichtere Übersetzung mit einer etwas höheren Trittfrequenz. Das muß dann jeder selbst heraus finden. Das du anderen gegenüber Probleme am Berg hast hängt natürlich auch mit deinem Körpergewicht zusammen. Mit knapp 100 Kg hast du einiges an Körpergewicht den Berg hoch zu schleppen. und es ist ein sehr großer Unterschied ob jemand mit 70 Kg oder 90 Kg Körpergewicht den Berg hoch fährt. Darüber hinaus liegt auch nicht jedem Radsportler das Bergfahren.

Ja, das mit der negativen Kalorienbilanz habe ich schon anderswo gelesen. Ich habe zwar keinen Ernährungsplan und dazu habe ich ehrlich gesagt auch keine Lust. Aber ich achte schon ein bisschen darauf, was und wieviel ich esse.

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Schon mal danke für eure Antworten! Ich werde jetzt auf einzelne Punkte von euren Antworten eingehen.

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