Was haltet ihr von einer Sattelfederstütze?

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4 Antworten

Wiprodo hat es sehr gut erklärt. Wichtig ist das Einsatzgebiet. Zum leichten Cruisen an einem Tourenrad kann dies durchas komfortabel sein. Für den Sportlichen Einsatz, sei es am Rennrad oder MTB, ist dies eher hinderlich und ungeeignet. Beim Rennrad verhindert das ständige Federn den Trittfluß. Gerade bei schneller Trittfrequenz oder höherem Tempo bekommst dud dabei im wahrsten Sinne des Wortes einen Affen. Beim MTB ist eine Gabel bzw. Rahmenfederung besser da sie dir ein besseres Handling im Gelände bietet.

Es kommt darauf an, für welche Art Fahrrad und welche Art des Radfahrens du dieses Teil benutzen willst. Für den Ausflug am Sonntag und die Fahrt zur Schule oder ins Büro kann eine Sattelfederstütze durchaus eine preiswerte Alternative sein. Für ein sportliches Fahren mit dem MTB oder Rennrad ist sie aber völlig ungeeignet. Das liegt daran, dass durch die federnden Auf- und Abbewegungen die Sattelhöhe sich ständig ändert. Dadurch ändern sich auch ständig die Knie- und Hüftwinkel, die beim sportlichen Radfahren einen optimalen Bereich nicht über- oder unterschreiten sollten. Nicht umsonst hat man sich deshalb aufwändige Hinterbaufederungen ausgedacht, damit die Sattelhöhe und damit die Arbeitswinkel der Gelenke konstant bleiben.

Dem kann man nichts hinzufügen.

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Ergänzend wären noch Carbonsattelstützen zu nennen:

Wenn es dir um mehr Komfort an einem sportlichen Rad geht, kannst du auch eine Carbonsattelstütze einsetzen. Gegenüber Alu ist das Dämpfungsverhalten etwas besser, d.h. Lastspitzen fallen geringer aus. Sinnvoll ist eine Stütze mit 27,2mm Durchmesser zu benutzen, da diese weniger biegesteif sind und mehr "flexen". Je nach Rahmen brauchst du einen entsprechenden Adapter (Reduzierhülse).

Eine Carbonstütze bringt etwas mehr Komfort, aber eben nicht so viel wie eine gefederte Stütze oder ein Fully. Es ist aber auf jeden Fall die antriebsneutralste Variante deinen Sitzkomfort zu steigern. Und ohne Winkeländerungen ;-)

Also wenn so eine Sattelfederstütze, dann auf jeden Fall richtig beraten lassen. In der Regel gibt es die mit drei verschiedenen Elastomeren, die auf das Gewicht abgestimmt sind, oder mit einer Feder.

Zum sportlichen Radfahren ist das reine Spielerei. Beim MTB bietet sich auf grund der breiten Reifen das Fahren mit weniger Luftdruck, als vom Hersteller vorgegeben an. Dh. die Reifen (Schläuche) werden auf 4 Bar aufgepumpt, damit sich der Wulst richtig in der Felge setzt. Dann wird der Luftdruck auf 1,8 bis 2,0 Bar begrenzt. Das bringt aktive Federung aus der Bereifung plus mehr an Traktion und dem Flex aus dem Hinterbau.

Fahrt im Gelände immer in der Grundstellung und nicht so oft im Sitzen, ähnlich den Buckelpistenfahrern - Arme und Beine sind aktive Federelemente und halten den Oberkörper auf Höhe, während das Bike unten durchläuft.

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