Zungenfehler / Maulprobleme beim Pferd sind grundsätzlich immer Handfehler! Das muss nicht heissen, dass sie von dir produziert wurden, aber wenn ein Pferd erst einmal eine Art entdeckt hat, sich so der Einwirkung zu entziehen, dann wird es auch schnell zu einer Gewohnheit. Aber bevor da mit 1000 Gebissen probiert wird (was übrigens wahrscheinlich eh nichts bringen wird) sollte ein Zahnarzt mal auf die Zähne schauen! Zahnwechsel, Haken, Wolfszähne usw. Das Pferd ist in einem Alter, wo all das jährlich sowieso überprüft werden sollte! Und BITTE: um Gottes Willen keine Stange!! Eine zu weiche Anlehnung bringt auch nichts. Einen Sperrriemen empfehle ich trotzdem, normal geschlossen. Ein Pferd findet immer einen Weg, sich zu entziehen, wenn es das will!! Also, Ferndiagnosen kann ich auch nicht stellen, aber ohne Hilfe wirst du das schlecht in den Griff bekommen. Reite dein Pferd an die Hand heran, bei einer weichen, konstanten, nachgebenden Hand. Takt, Losgelassenheit, Anlehnung - sollte dir ein Begriff sein. An diesen ersten Ausbildungsskalen musst du arbeiten und sonst nix. Was macht er den beim Longieren? Zunge auch raus? Viel Erfolg.

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Das ist ne ziemliche Ferndiagnose. Was macht der Junge denn? Läuft er vorbei, bleibt er stehen oder was passiert? Kommst du beim 2. Anlauf über den Sprung oder geht dann nichts mehr? Da es deine Trainerin sagt, gehe ich davon aus, dass du Unterricht nimmst - gut so, denn alleine meisterst du so ein Problem schlecht. Sind gesundheitliche Ursachen ausgeschlossen, wie etwa Rückenprobleme? Wie sieht es denn mit deinen Gedanken aus? "Schmeiß dein Herz rüber und reite hinterher"... das kennst du sicherlich. Woher weißt du eigentlich, dass Springen ihm Spaß macht? Was die Höhe angeht: Habt ihr mal einzelne Sprünge in E, A und L kombiniert? Was passiert dann? Wie sieht es Pacourtechnisch aus? Wie du siehst, musst du etwas mehr Info liefern.

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es bringt irgendwie nichts mehr mit meiner Reitbeteiligung - was tun? wie absagen?

Hallo Leute :)

ich (weiblich, 1,64m, 45kg, 15 Jahre alt, 1 Jahre schlechter Longenunterricht, 1 Jahr schlechter Abteilungsunterricht, 1 1/2 Jahre in einem Schulstall 1x die Woche Abteilungstunterricht, dann im gleichen Stall 3 1/2 Jahre Fortgeschrittenen-Unterricht (währenddessen 4 RBWs), dann eine junge unerfahrene Reitbeteiligung für 3 Monate und dann nach 3 Monaten „Pause“ ihn) habe eine Reitbeteiligung auf einem Pony (Wallach, 10 Jahre alt, 1,30m, vermutlich Isländer-Dartmoor-Mix, früher Schulpferd, nie richtig eingeritten worden, seine Besitzerin ist ihn dann immer geritten und als er dann ihr gehört hat noch öfter und sie hat insgesamt in 7 Jahre geritten), das ziemlich schlecht ausgebildet ist, bzw. nur unter seiner Besitzerin gut läuft weil sie ihn eigentlich Korrektur bzw eingeritten hat.

Seine Besitzerin hatte allerdings einen Arbeitsunfall und konnte ihn lange Zeit (ich glaube 1/2-3/4 Jahr) nicht reiten und nicht genügend bewegen (er steh in einer normalen Box, ohne Paddock, kommt nur ab und an auf die Weide). Dann kam ich, am Anfang war es ja klar, dass er komisch war, klar hat er mich bei nem Kreuz mal versucht zu testen und in der Dressur war er gar nicht sooo schlimm. Seine Besitzerin hat es immer auf die Muskeln und das Vertrauen geschoben. Doch jetzt nach 6 Monaten müsste doch eigentlich Kondition und Muskeln haben.

Er läuft eigentlich nur mit Ausbindern eine einigermaßen ordentliche Dressur und mit dem Springen ist er überfordert oder er hat keine Lust. Ohne Ausbinder spielt er Hans-guck-in-die-Luft und alles ist interessanter, als ich der Reiter oben drauf. Vielleicht bin ich ja auch diejenige die zu schlecht ist. Aber ich kann ihn weder in Dehungshaltung bzw. vorwärts abwärts noch in Stellung und am Zügel reiten, es gibt eigtl. nie eine Anlehung. Er versucht oft zu entscheiden welche Hufschlagfigur und wie schnell. Manchmal ist er total langsam und manchmal total hektisch.

Er ist mehr so ein Pony mit dem man alles machen kann, man kann ihn ohne Sattel reiten, man kann auf ihm rückwärts reiten, man kann crazy Ausritte machen, man kann ihn super freilaufen lassen, er ist sooo lieb im Gelände und sehr straßensicher. Ich denke er ist einfach ein Freizeitpony, das viel Abwechslung braucht, also mal bisschen Dressurarbeit auf dem Platz, mal mini Cavalettis und viele entspannende oder wilde Ausritte.

Seine Besitzerin war halt sooo happy, dass ich mich für ihn entschieden habe. Die war richtig glücklich, weil sie schon seit Ewigkeiten jemanden gesucht hat, der nicht zu schwer und zu groß für ihn ist und auch noch gut reitet.Doch cih bin eigentlich alles nur halbwesg (meine Meinung). ** Fortsetzung als Antwort!**

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Oh, oh, oh,.... mensch Mädchen! Eines ist sicher, du hast einiges gelernt: du hast mal die Augen aufgemacht und der Wirklichkeit Guten Tag gesagt, Glückwunsch! Frei nach dem Motto "Gefahr erkannt - Gefahr gebannt" solltest du nun beginnen, zu handeln. Das deine bisherige Ausbildung nichts wert war, hast du ja nun selbst schon erkannt. Dem zu Folge, weißt du nun auch, welchen Unterricht du nicht mehr brauchst. Bei deiner Größe, warum schaust du da nicht mal nach einen 160iger Pferd(chen)? Klar ist, dass du erst einmal ein Pferd brauchst, dass dir 1. Freude am Reiten (wieder) vermittelt und dir auch das Gefühl dafür halbwegs zeigt. Was die anderen im Stall angeht: ignoriere das! Ich weiß.. keine leichte Aufgabe! Aber es ist ja auch niemand darunter, der dir scheinbar Hilfe anbieten kann, oder? Egal, wie du es mit der Besitzerin machst: sage ihr, so wie es ist - bleibe einfach ehrlich! Denn: in der Reiterwelt trifft man sich IMMER irgendwo wieder und es ist schön, wenn man sich dann auch noch grüßen kann, anstatt sich aus dem Weg zu gehen! Wenn sie das Pony so "ausgebildet" hat - dann ist das IHR Problem und nicht deins. Wer juxen will, für den scheint es das Richtige zu sein - wer nicht, ist dort fehl am Platz. Keine Mail, keine SMS, schreib ihr einen Brief, bleib sachlich, dass es nicht das ist, was du dir vorgestellt hast. Reiten ist harmonisch und schön und nicht zum Weinen bestimmt, es sei denn, es sind Freudentränen. Nur Mut! Die Anerkennung wirst du dafür schon bekommen, auch wenn es (jetzt noch) niemand zugibt! Drücke dir die Daumen!

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Bei meiner Knieverletzung, die unter anderem auch ein Innenbandabriss beinhaltete, durfte ich 6 Wochen eine Orthese tragen und zwar Tag und Nacht, um dem Knie die Stabilität zu geben, bzw die Heilung nicht zu unterbrechen. Die Orthese war im Kniegelenk beweglich und auf keine Gradzahl beschränkt. Nein, ich durfte in dieser Zeit KEIN Fahrrad fahren!

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Probleme beim reiten auf meiner RB - Ausbildung?

Hei,

achtet bitte nicht auf meine anderen Fragen, okay, die sind mir selbst schon peinlich und ich hab alles falsch foruliert, ich hatte eine Erleuchtung, bitte es zählt nur das was ich hier schreibe. DANKE

ich habe ein ziemlich großes Problem mit meiner Reitbeteiligung...er ist ein 10jähriger Dartmoor (vllt auch mit was anderem drinne) Wallach und ist knapp 1,30m groß.

Sein „Können“:

Dressur:

an guten Tagen: läuft er mit Ausbinder am Zügel, lässt sich schön biegen und stellen, läuft recht flott und Übergänge sind super

an einem schlechten Tag: ist ihm die Linienführung egal, er versucht SEINEN Willen durchzusetzen, was ich nicht zulasse, er schlurft lustlos durch die Bahn, er ist total steif

Gelände:

er ist immer sehr aufmerksam, flott und reagiert super auf meine Hilfen

Springen:

bin bis jetzt erst 1x gesprungen auf ihm (unter Aufsicht der Besi), es war ein 30cm hohes Kreuz, er ist das letzte mal vor nem Jahr gesprungen, dementsprechend lief es, er versuchte 2x vorbeizulaufen

beim „Freispringen“(über einzelne Hindernisse): macht ihm Spaß, er ist recht flott, mittlerweile macht er eine gute Figur überm Sprung und schafft locker 70cm

Mein „Können“:

ich reite seit 7 Jahren, die ersten 2 Jahre waren auf einem schlechten Hof, mit einer schlechten Reitlehrerin, die ihre Pferde nicht unter Kontrolle hatte und mir nicht wirklich viel beibringen konnte.

Dann kam ich auf einen anderen Hof, in dem ich alles „neu“ lernte. Ritt immer 1x die Woche. Meistens ritt ich bisschen zickigere Pferde oder sonstige Pferde mit ner komischen Macke (Schulpferde halt). Ja, ich habe einiges gelernt, die Pferde sind halt immer mit Ausbinder gelaufen. Wir sind in der Reitstunde auch mal über ein Hindernis (bis zu 55cm) gesprungen und haben leichten Sitz geübt. Hab dann auch 4x an einem Reiterwettbewerb teilgenommen, hatte aber immer turnierscheue Pferde und meine beste Wertnote war eine 6,9 und meine schlechteste eine 5,9.

Mit Ausbindern war ich so auf dem Stand E-Dressur mit A/L-Lektionen. Und Springen nicht mal Springreiterwettbewerb.

Dann hatte ich eine RB auf einem 6jährigen Wallach, der eine schlechte Ausbildung hatte, vor allem sein Besitzer hat gesagt, dass er noch nicht so lang reitet wie ich (bei mir waren das 6 Jahre...). Das Pferd war immer so wie meine jetzige Reitbeteiligung an schlechten Tagen (in der Dressur), gesprungen bin ich nie, das Pferd war zwar bis A-Springen anscheinend ausgebildet, aber ich bin mit ihm einfach nicht so super zurecht gekommen, vor allem auch nicht mit dem Besi.

Die jetzige Besi:

ist 20 und hat das Pony nur aus „Liebe“ gekauft, sie reite ihn sein nem halben Jahr gar nicht mehr, Arbeitsunfall und zu groß. Außerdem ist sie anscheinend nicht so oft bei ihm. Sie gibt einem anderen Mädchen aber Reitunterricht an der Longe.

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Zusätzlich, zu sportellas Antwort, solltest du dir die Mühe machen und dich auch selbstständig mal in die Theorie einlesen: Richtlinien für Reiten und Fahren, Band 1, aus dem FN-Verlag. Da kannst du dich in die Materie einlesen, denn wenn ich so lese, was du schreibst, scheinst du da einiges durcheinander zu wirbeln. " Mit Ausbindern war ich so auf dem Stand E-Dressur mit A/L-Lektionen." ??? In deiner Ausbildung war immer irgendwer Schuld an irgend etwas... Theorie kannst du dir selbst aneignen und dann gezielt nachfragen. Zusätzlich sei gesagt "zickige Pferde" gibt es nicht! Auch andere "komische Macken", die das Pferd an den Tag legt, haben ihre Ursachen! Von Schulpferden lernst du mehr als du glaubst, aber vielleicht solltest du auch als erstes einmal an deiner Grundeinstellung arbeiten.. die Einleitung dazu habe ich dir gegeben - Gratis, im Namen der Pferde!

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Einen Schreckparcour...... was ist und soll das denn?! Das Pferd kennt dich in und auswendig und weiß heute schon, welchen Ablauf du in den nächsten 30 Trainingseinheiten mit ihm durch gehen wirst! Du spulst deine Reitstunde immer nach dem gleichen Schema ab und das hat das Pferd nicht nur raus, sondern schon längst über. Überdenke einmal selbst, wie lange du, z. Bsp. was machst! Beobachte dich beim nächsten Reiten selbst. Wie lange reitest du Schritt, wann trabst du an, wie lange trabst du leicht, wann gurtest du nach, wann beginnt das Aussitzen, welche Hufschlagfiguren spulst du wie lange ab, usw, usw. Wenn du es ganz genau wissen willst, lass dein Pferd einmal sprechen! Ich wette mit dir, es weiß diese Antworten ganz genau! Du brauchst die Handwechsel wahrscheinlich nur anzudeuten und es folgt, ohne dass du diese auch wirklich reitest. Wenn du das analysiert hast, schmeiß dein ganzes Programm um! Galoppiere doch einmal, bevor du aussitzt, reite die Hufschlagfiguren einmal anders - gehe z. Bsp. auf den 3. Hufschlag und reite die Ecke andersrum aus, so dass du an der langen Seite zurück reitest. Reite eine liegende 8 an der kurzen Seite, peppe das ganze mit einem frischen Galopp auf. Mache dir Gedanken, etwas zu reiten, was das Pferd nicht kennt oder gerade erwartet! Natürlich musst du ihm die Sache erst einmal schmackhaft machen (was nicht lange dauern wird, wenn du dich geschickt anstellst). Beende deine Std doch einmal mit einem gestreckten Galopp am langen Zügel, bring Tempounterschiede in deine Arbeit. Auf etwas versammelndes folgt immer etwas frisches, freies Vorwärts. Ich schließe jetzt bei meinen Vorschlägen einmal gesundheitliche Probleme aus!! Bedenke auch das der Fellwechsel vermehrte Energie braucht!

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Ebenfalls ein klares Nein auch von mir. Was ist denn außerdem "intensiver Reitsport" für dich? Es ist auch eine Veranlagung, in wie weit Gelenke "!kaputt" gehen. Die Sitzhaltung im Sattel auf dem Pferd ist im Übrigen eine Haltung, die den gesamten menschlichen Körper eher unterstützt / formt / fördert, in seiner natürlichen Haltung.

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Das kommt auf das Tier, dessen Zucht und die Strecke an. Kenne eine zierliche Stute, die läuft über 80km/h. Gemessen wurde das mit einem vorrausfahrenden Auto, welches konstant 80km/h fuhr, die Stute überhölte das Auto...

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Schau mal hier, für die Springkandare: http://www.hilfreich.de/springkandare-tipps-zu-kauf-und-anwendung_10041 Die Dressurkandare gehört somit in die Dressur. Beide Kandaren funktionieren über Hebeleinwirkung der sogenannten "Anzüge" oder auch "Oberbaum / Unterbaum". Das Pferd hat dabei 2 Gebisse im Maul: das "Stangengebiss", sowie die "Unterlegtrense". Hinzuzufügen ist dann noch die Kinnkette. Je nachdem, wie die Verhältnisse / Längen / Stärke / "Zungenfreiheiten" sind, wirkt die Kandare extrem stark und sollte dem "Sitzunabhängigen Reiter" vorbehalten sein. Aber auch hier gilt - wie bei allen anderen Gebissen auch - "das Gebiss ist immer nur so scharf, wie die Hand, die es handhabt" !

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Wildschweine sind übel! Die Pferde riechen sie 10 Meilen gegen den Wind!! Auch, wenn sie nie einem begegnet sind, so löst allein schon der Geruch den Fluchtreflex aus! Wenn du also immer wieder auf einem Weg reitest, "wo die Schweine laufen" oder gelaufen sind, der Wind so steht, dass er den Geruch rüber trägt, wirst du dieses Problem immer wieder haben und ich fürchte, wohl auch nicht in den Griff kriegen. Zwinge dein Pferd dann nicht dort vorbei - an dem Instinkt rüttelst du nicht! Steigt ein Pferd, ist das immer ein Zeichen dafür, dass es keinen anderen Aus(Flucht)weg mehr sieht. Auch wenn ein anderes Pferd vorweg geht und keine Angst hat - dein Pferd hat es! Und wenn dann der Kumpel auch noch in die Gefahrenrichtung weg geht, ihn "allein" lässt... Mal abgesehen davon, dass die Sache sehr gefährlich für euch beide ist, höre in diesem Fall auf dein Pferd, wenn du es dir nicht gänzlich mit ihm verderben willst. Reitest du allein aus? Die Gerte ist ein Hilfsmittel, die dir in diesem Moment Respekt verschaffen soll - gegen Angst aber holst du dir damit den Teufel ins Pferd. Du musst unterscheiden, ob sich der Wallach tatsächlich "nur" anstellt oder echt Angst hat. Auf Dauer kommst du mit Zwang nicht weiter. Wenn gar nichts mehr geht, bleibt dir nur, mit ihm erst einmal spazieren zu gehen, zu sehen, wie er sich verhält. Sein Vertrauen in sich und auch in dich ist für ihn erst einmal erledigt - das musst du dir wieder erarbeiten. Auch in dir sitzt vielleicht schon die Erwartung, dass er sein Verhalten an den Tag legt - das solltest du versuchen, abzulegen, wenn möglich. Was passiert denn, wenn du ihn umdrehen lässt? Geht es dann normal weiter oder auch nur mit Theater? Zum Thema Wildschweine: der Mais wird immer mehr angebaut und lockt somit die Schweine immer dichter an Wohngebiete heran - glaube deinem Pferd, wenn es sagt: "Hier stinkts!" Frage einmal bei den zuständigen Jagdpächtern des Gebietes nach, wie hoch der Bestand dort ist.

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Ich empfehle den ganz normalen Ausbinder, wie man ihn kennt, mit den Gummiringen dazwischen. Dieser muss richtig verschnallt sein in der Länge, so dass das Pferd die Nase an der Senkrechten hat, wenn sich diese in Höhe des Buggelenkes befindet. Die Kleine ist mit dem eigenen Sitz beschäftigt - ganz genau und dieser bezieht sich auf das Sitzen und das Zusammenspiel ALLER Hilfen, sprich sie lernt das Reiten, wie es sein sollte. Somit lernt sie auch, das Pferd an den Zügel ( den Ausbinder ) heran zu reiten und sich nicht damit zu begnügen, dass das Pferd den Kopf "unten hat". Bei dem Dreieckszügel mag das auch durchaus funktionieren, hat aber den Nachteil, dass das Pferd "nichts findet", wenn es losgelassen daher geht und die Anlehnung sucht. Die Gefahr, dabei auf die Vorhand zu kommen, ist dabei sehr groß. Der richtig angepasste Ausbinder schult damit gleichzeitig den lernenden Reiter, wie "weit" er sein Pferd an die Hand heran reiten muss, damit weder Zügel noch Ausbinder durchhängen, gegebenenfalls auch, wie er das richtige Arbeitstempo für das individuelle Pferd findet.

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Das ist wie immer im Leben: was man wirklich gern hat, hat meist irgendwo ne Macke. Auch ich würde von so einem Kauf abraten. Es gibt sooooooooooooooooo viele Pferde! Da gibt es noch mehr, als nur das besagte Eine, bei dem alles genauso passen wird. Ein "Mitleidskauf" endet meist immer mit einem ständig leeren Portemonaie - den Unmut der anderen Stallkameraden nicht zu vergessen. Das Koppen lässt sich vielleicht reduzieren, abgewöhnen wird man es einem Pferd meist nie.

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Das liegt an deiner Atmung! Konzentrierst du dich zur Zeit auf etwas Besonderes? Neue Lektionen vielleicht oder bist da dabei eine weitere neue Erfahrung zu machen, was das Reitgefühl angeht? Manchmal setzt man seine ganze Konzentration auf eine bestimmte Sache und "vergisst" das Atmen dabei - der Erfolg sind dann die Seitenstiche, weil du ja irgendwann dann doch wieder atmest, allerdings unregelmä0ig. Das Pferd bewegt sich weiter, nimmt dich mit und plötzlich merkst du sie. Sobald du erste Anzeichen bei dir bemerkst, lenke deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung zurück und versuche so gut es geht, REGELMÄßIG!! weiter zu atmen. Das geht wieder weg, wenn du das übst. :-))

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Das Kurzkehrt soll im Viertakt des Schrittes von statten gehen und von einer leichten Vorwärtstendenz geprägt sein. Das Pferd muss dazu sicher an den treibenden Hilfen sein. Voraussetzung für diese Wendung ist, dass sich das Pferd schon einigermaßen sicher geraderichten und leicht versammeln lässt. Übe die Wendung in kleinen Etappen, wende also höchstens um 60° oder 90°. Als Vorübung hierzu dient jede korrekt gerittene Wendung, bei der das Pferd entsprechend gebogen und sicher auf einem Hufschlag bewegt. Es muss dafür sicher am äußeren Zügel sein und allgemein gut an die Hand heran treten. Das Pferd muss lernen, jeweils vor der Wendung beim Aufnehmen, sich nicht zu verhalten, sondern taktmäßig weiter zu schreiten. Eine gute vorbereitende Übung ist eine große Volte (ca 10m) im Schritt. Bist du auf der hohlen Seite, denke an Schultervor. Bist du auf der festeren Seite, reite etwas traverartig. Erste Übungen sollten am besten weg vom Hufschlag vorgenommen werden.

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Richter sind nicht nur Richter aus Spaß an der Freud! Sie sind jahrelang selbst geritten, bzw tun dies immer noch. Sie müssen Prüfungen ablegen, genau wie in einer Schule / Ausbildung / Lehre. Die Rittigkeit spiegelt sich in Kriterien beim Pferd, die ein Richter sofort erkennt. Er ist darauf geschult, diese zu benoten. Sprich: zeigt das Pferd Widersetzlichkeiten, Ungehorsam gibt es dafür eine bestimmte Note. Zeigt das Pferd in der Prüfung, dass es die Reiterhilfen nicht gut annimmt, nicht "Durchlässig" ist, gibt es auch dafür eine bestimmte Note. Das "junge Dressurpferd" (und nicht nur die!) sollte im Rahmen der Ausbildungsskala ausgebildet / geritten ( und natürlich so auch in der Prüfung vorgestellt werden!). Danach wird beurteilt. Das Pferd hat viele Wege, seinen Unmut unter dem Reiter zu zeigen - genauso, wie es zeigt, ob es sich wohl fühlt. Das erkennt auch der erfahrene Reiter schnell. Die "Rittigkeit" spiegelt sich also in der Ausbildungsskala. Ein "gewisses Talent" für die Dressur trennt das "Dressurpferd" vom "Reitpferd".

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Da hast du was verdreht! Ein Springsattel HAT Pauschen! Aber genau DIE sind wohl eher das Problem. Da man im Springsattel bekanntlich mit wesentlich kürzeren Steigbügeln reitet, verleiten diese UND die Pauschen dazu, das Knie hoch zu ziehen. Somit rutscht der Unterschenkel zu weit nach vorn, vielleicht sogar vor den Gurt - der Stuhlsitz ist programmiert. Um deine Frage zu beantworten, Ja, ich denke, es wird so entstanden sein. Auch wenn sie mit längeren Steigbügeln im Springsattel sitzt, entsteht der Stuhlsitz, siehe sportellas Antwort. Ein Pferd verliert nicht SOO schnell durch eine Kolik an Muskulatur! Wohl eher die "Dickbäuchigkeit". Was war das denn für ein Sattler? Der gehört verboten, bzw, WER sagt denn, dass der Sattel nicht mehr passte nach dem Aufpolstern? Ich hoffe, der Sattler war vor Ort und hat sich den Sattel auf dem Pferderücken angesehen!!!??? Wenn nicht, dann KANN er auch keine vernünftige Arbeit leisten.

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Ja, es ist so, wie sportella sagt. Es heißt ja auch DressurPFERDEprüfung. Die Pferde dürfen deshalb auch nicht älter als 6 jährig sein, für die Kl. A und L, aber das steht ja auch in der Ausschreibung. Und wenn du dir die Ausschreibung genauer ansiehst, dann stellst du fest, dass hier auch genau beschrieben wird, welche Voraussetzungen der Reiter nachkommen muss. Beurteilt /bewertet werden die Rittigkeit und die Grundgangarten sowie der Gesamteindruck als Dressurpferd.

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Am Besten gehst du in ein Reitsportgeschäft, welches auch Westernausstattung betreibt. Dort kannst du dir fürs erste einen Überblick über Ware und Preise verschaffen, dir überlegen, wie viel Geld du auch investieren möchtest, denn auch hier gilt : nach oben keine Grenze. Dann empfehle ich dir einen Gutschein zu kaufen, den du deiner Nichte schenken kannst oder du nimmst sie gar auf einen 2. Besuch in das Geschäft mit. Lass sie selbst aussuchen - sie weiß sicher besser, welche Größen sie braucht und was gefällt. Sie ist hoffentlich damit vertraut und nicht selbst erst Anfänger - dann ist es nämlich Quatsch, sich so etwas zu kaufen. Denn als Anfänger ist es noch größerer Blödsinn, sich ein Pferd zu kaufen.

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Hast du das schon ausprobiert? Solltest du tun! Abgesehen davon, wenn du diese Antworten nicht willst, kann ich dir nur empfehlen, dir ein "Bewegungsgefühl" anzueignen! Wie? "Bewegungsgefühl und Reitersitz" ist ein Buch aus dem Kosmos Verlag von Eckart Meyners, das ich dir dazu empfehlen kann. Hier machst du Trockenübungen und lernst deinen Körper kennen, bzw, wie du deinen Körper besser unter Kontrolle bekommst, Dysbalancen auszugleichen und dieses dann auf das Pferd zu übertragen. Und nun rate mal, wie das wohl wohl am Besten funktioniert: ........ RICHTIG!!!!!! an der Longe.

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