Wie schwer ist ein Marathon im Vergleich zum Halbmarathon?

2 Antworten

Es gibt den Spruch, dass ein Marathon nicht einfach 2x ein Halbmarathon ist. Die zweite Hälfte kann sich unendlich in die Länge ziehen. Für den Halbmarathon läuft man in der Regel die Wettkampfstrecke oder auch mehr bereits mehrfach im Training. Beim Marathon läuft man eine Streckenlänge, die man vorher noch nicht annähernd geschafft hat. Das ist auch sinnvoll, da Trainingsläufe über 40km viel zu belastend wären. Aber von daher kann man nicht wirklich sagen, was nach der bekannten Strecke - meist sind das so um die 30 km - auf einen zukommt. Muskelschmerzen, Erschöpfung, krämpfe - alles ist möglich. Daher sollte man die Marathonstrecke schon mit Respekt behandeln. Mit einer vernünftigen, langfristigen Vorbereitung ist es aber gut zu schaffen, un dim Ziel ist das Leiden schnell vergessen. Mir hat geholfen, dass ich vom Bergsteigen schon wusste, wie es ist, sich 4 und mehr Stunden anzustrengen und das Vertrauen hatte, dass die Kondition da ist. Weh getan hat es trotzdem ;-)

Einen Halbmarathon kann man lächelnd genießen, einmal die Woche habe ich ihn bestimmt im Trainings-Programm.Im Wettkampf ist er wieder etwas anders zu erleben, da man meist (zu?)sehr auf die Endzeit achtet!Einmal solltest du aber auch den Marathon angehen-das Gefühl etwas wirklich schweres geschafft zu haben ist unvergleichbar!Aus deinem guten Trainingzustand heraus ist eine Steigerung Richtung Marathon aber kein Problem(ca.6 Monate intensive Marathonvorbereitung reichen dir als Langstreckenläuferin bstimmt) auch wenn die Anstrengung nicht vergleichbar ist.

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