Was versteht man im Laufsport unter Tempohärte?

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Ich würde unter Tempohärte verstehen, dass man durch eine spezielle Motivations- und Durchhaltefähigkeit wirklich an die letzten Kraftreserven des Körper herankommt und diese mobilisieren kann, um näher an die maximale körperliche Leistungsfähigkeit heranzukommen. Da ist immer ein ganz schöne Stück an "innerer Schweinheund" dabei ;-)

Tempohärte kann man auch als Durchhaltevermögen und Willenskraft bezeichnen, oder ganz einfach wie gut man eine Strecke bzw. Distanz laufen kann. ZB beim 400 Meter-Lauf bezeichnet man die Kampf- und Willenskraft bzw. die Fähigkeit gerade auf den letzten 100-Meter dieser "Mörderstrecke" noch einmal alles geben zu können (oder sogar noch eins drauf zu setzen), und sein Tempo halten zu können. Im Prinzip heißt das aber auch nichts anderes, als dass man einfach fit und gut genug sein muss.

Eigentlich ist mit Tempohärte die körperliche Anpassungen an ein hohes Tempo gemeint. Und das kann man vielfältig trainieren. Beispielsweise kann man mit Sprungtraining auch eine Verbesserung der Laufökonomie erreichen. Je kräftiger die Muskulatur ist, desto belastungsverträglicher ist sie auch und desto später ermüdet sie. Durch das Training wird der Fußabdruck verbessert, explosiver und kürzer, aber auch die Fähigkeit des Muskel-, Sehnen- und Gelenkapparats, beim neuerlichen Fußaufsatz sofort wieder in Aktion zu treten, was die Laufschnelligkeit, also die Tempohärte verbessert.

Übelkeit nachts nach Fußballtraining

Ich bin weiblich, 27, spiele seit gut 6 Jahren Fußball im Verein, Training 2x die Woche plus Spiel am Wochenende. Seit letzter und dieser Saison wird mir manchmal nachts nach dem Training total übel, so dass ich mich übergeben muss - komischer Weise immer nur nach dem Mittwochstraining, nie nach dem Montagstraining (die Intensität und Anstrengungen an beiden Trainingstagen unterscheidet sich nicht). Es kommt also nicht während oder direkt nach dem Sport, sondern immer so gegen 4 Uhr - dann wache ich auf vor Übelkeit. Sofern ich es schaffe, wieder einzuschlafen, ist am nächsten morgen alles wieder okay. Jetzt frage ich mich natürlich, ob das vom Training kommt, ABER: - ich spiele wie gesagt seit 6 Jahren Fußball, das Training und die Anstrengung sind nicht stärker geworden und es ist auch nicht so, dass ich eine größere Pause gehabt hätte - ich bin eigentlich ziemlich fit und finde auch nicht, dass ich mich im Training überanstrenge - komisch wie gesagt auch, dass es immer in einer bestimmten Nacht auftritt. Kann da ein Sportmediziner überhaupt helfen, oder muss ich nach anderen Gründen suchen? Das ist bisher in letzter Saison und dieser Vorbereitung insgesamt vielleicht 5x vorgekommen, also auch kein Dauerzustand. Schwanger bin ich nicht und mit anderen "Frauen-Dingen" hat es auch nichts zu tun. ;-)

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