Was ist empfehlenswerter Kickboxen oder Taekwondo?

Das Ergebnis basiert auf 5 Abstimmungen

Taekwondo 60%
sich lieber nach einem anderen Sport umsehen 40%
Kickboxen 0%

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Alles ist gleichermaßen und gut wie schlecht. Ganzkörpertraining gibt es sowohl im Kickboxen wie im Taekwondo. Das bieten aber ebenso alle anderen Kampfsportarten. Einen körperlichen Ausgleich zum Alltag bieten ebenfalls alle Kampfsportarten ebenso wie Selbstverteidigung.

Dass man im Training immer wieder das gleiche machen muss ist klar, denn Wiederholung ist die Mutter des Lernerfolgs. Damit sich ein Bewegungsablauf richtig einprägt, muss dieser (und das ist wissenschaftlich erwiesen) mindestens 70.000 Mal wiederholt werden. Die Frage ist nur, wie der Trainer das verpackt. Man kann einfach immer wieder das gleiche machen oder andere, neue interessante Aufgaben stellen und trotzdem das gleiche üben, ohne dass es der Schüler merkt.

Um herauszufinden, was wirklich gut ist, was Spaß macht und einem am besten liegt, gibt es eigentlich nur einen Weg: Hingehen, am Probetraining teilnehmen und dann aus eigener Erfahrung heraus eine Entscheidung treffen.

Mehr noch als der Sport selbst sind nämlich andere Faktoren wichtiger. Wenn man sich in der Gruppe nicht wohlfühlt, macht es keinen Spaß. Wenn der Trainer nicht unterrichten kann, lernt man nichts. Wenn der Trainer nicht darauf achtet, Verletzungsgefahren aus dem Trainingsbetrieb zu bannen, wird man häufig Auszeiten nehmen müssen ...

Ich persönlich meine, dass diese letztgenannten Punkte bei der Entscheidung in den Vordergrund gestellt werden sollten. Wenn das Klima in der Gruppe stimmt, ist alles in Ordnung und dann spielt es, wenn man einen kompetenten Lehrer hat, keine Rolle, was man trainiert. Denn dann lernt man auf jeden Fall das Richtige, das was man wirklich braucht.

sich lieber nach einem anderen Sport umsehen

Ich habe früher einmal selbst Taekwondo gemacht, was mich aber dann nach und nach gelangweilt hat (immer die gleichen Übungen und Verteidigungstricks). Kickboxen wäre mir schon selbst zu hart, weil durch das ständige Hauen auf den Kopf schlimme Schäden entstehen können (wie bei dem früheren Boxer Mohammed Ali der jetzt zapplig im Rollstuhl sitzt). Und Kickboxen ist noch härter. Seht euch lieber nach einem anderen Sport um

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