Was ist denn der Unterschied zwischen der Handarbeit und der Bodenarbeit im Reitsport?

1 Antwort

Die Bodenarbeit kann sein: Stangenarbeit, Arbeit über Hindernisse, Arbeit mit visuellen Dingen und/oder akustischen Dingen um das Pferd gegenüber der Umwelt abzuhärten und „Schrecksicher“ zu machen. Auch Dominanzklärung, Sicherheit/Erziehung. Hilfsmittel: Wird gern am Halfter mit Bodenarbeitsstrick oder Kappzaum gemacht. Kann auch frei z.B. im Round Pen erfolgen.

Die Handarbeit ist meist eine Verfeinerung oder beginnende Arbeit an Lektionen. Entweder mit Kappzaum und Trense(Kandare) oder Trense(Kandare) oder "Langzügel". Der Pferdeführer achtet dabei auch auf Versammlung usw. der gearbeiteten Pferde. Diese "sollen" möglichst- langfristig gesehen- die gleichen Lektionen an der Hand absolvieren (bzw. erlernen) die sie später unter dem Reiter machen sollen. Oder es sollen Lektionen verbessert werden. Wie schon gesagt kann das sein: Seitengänge, Rückwärtsrichten, Tritte verkürzen, Übergänge, Piouretten oder Vorbereitung auf Pi oder Pa usw.

Bei der Handarbeit geht es den Ausbilder meist um eine Verbesserung z. B. in den Seitengängen oder ein erstes Einführen in diese Bewegungsform. In der Bodenarbeit wird meist mit Stangen gearbeitet, um das Pferd besser zu konzentrieren, aber auch in den Takt und in die Losgelassenheit zu bekommen.

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