Warum darf man sich beim Klettern einer Route zwischendrin nicht ausruhen?

1 Antwort

Da gäbe es auch noch den Begehungsstil "alles frei" (a.f.): Ruhen nur in Ringen, nicht in den Zwischensicherungen. Das stammt aus Sachsen zu einer Zeit, als Ringe hauptsächlich zum Nachholen gedacht waren, kommt also dem Rotpunkt schon recht nahe. Es steht im Gegensatz zum vorher üblichen "mit Unterstützung" (m.U.): Wenn es schwer wird, darf man sich den Nachsteiger an den Ring holen und auf seine Schultern steigen (deshalb auch als Schulterstand bekannt). Vergleich dazu gibt es auch heute noch den Alpin-/Bigwall-Stil des technischen Klettern (Aid Climbing) mit einer eigenen Skala von A0 bis A5 (je nach dem, wie schwierig sich Sicherungspunkte zur Fortbewegung einsetzen lassen).

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