Ich hänge eigentlich fast immer Expressen ein, wenn es nicht um wenige cm Sturzhöhenunterschied geht. Grund ist, dass der Seilzug dann nicht unabsichtlich den Friend zum Wandern bringt. Im ungünstigsten Fall bekommst Du ihn dann nicht mehr heraus aus dem Spalt.

Am Gurt hab ich meist 2-3 Friends benachbarter Größen, jeweils an einem Karabiner. Nach dem Legen kommt der Rest an den Gurt und eine Expresse in den Gelegten.

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Also eine 16cm Schraube finde ich am handlichsten. Damit sieht das Ergebnis (die gebohrte Sanduhr) noch solide aus, ohne das man sich es zu groß zum fädeln wird (wie etwa bei einer 20er). Eine 12er Schraube reicht zwar sicherlich auch (die Abalakov ist selbst daumenstark noch stabil genug zum Abseilen!) aber vertrauenswürdig sieht es damit auf den ersten Blick nicht mehr aus.

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Ich hab meine Friends in 10 Jahren Gebrauch noch nie reinigen müssen. Ausblasen oder ein trockenes Tuch sollten reichen. Mit Öl wäre ich wegen der Plastikteile vorsichtig. Wasser sollte hingegen wenig Schaden anrichten, wenn man sie hinterher ordentlich trocknet.

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Früher (vor über 30 Jahren) sind die Leute teilweise nur mit Brustgurt geklettert. Heute verwendet man den eigentlich nur noch bei Alpintouren, insbesondere wenn man mit Rucksack klettert. Durch den höheren Drehpunkt läuft man damit im Fall eines Falles nicht so schnell Gefahr, unkontrolliert kopfüber zu hängen.

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Lampi hat es schon gesagt: Oft klettern, damit sich die Engramme (Bewegungsmuster) im Kleinhirn einprägen. Zwischendurch immer mal im Kopf die Abfolgen durchspielen, auch mit geschlossenen Augen (mental replay).

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Dazu gab es schonmal vor längerer Zeit einen Thread: http://www.sportlerfrage.net/frage/ist-es-normal-dass-mittlerweile-loipengebuehr-verlangt-wird

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Fazit ist, dass die pauschale Erhebung von Loipengebühren rechtlich auf wackeligen Beinen steht, da sie mit dem freien Betretungsrecht der Natur kollidiert. Gegen Parkgebühren hingegen ist nichts einzuwenden.

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Meiner Erfahrung nach wird die Zahlungsweigerung von den Loipenwächtern aber auch hingenommen, wenn Du ihnen versicherst, dass Du querfeldein abseits der gespurten Loipe fährst und es nicht einsiehst, für die 50m, die Du die Loipennutzung nicht vermeiden kannst, 5 EUR zu löhnen.

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Lampi hat soweit recht. Allerdings kann man schon schneller werden, z.B. durch weniger Zwischensicherungen (weil man schwerer klettern kann und sich auch so sicher fühlt), effizienteres Sicherungslegen (sofort intuitiv den richtigen Keil erwischen und nicht erst 3x den falschen rausfummeln), effizientere Seilkommandos, etc.

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Wie schon einmal geschrieben (http://www.sportlerfrage.net/frage/wie-trainiere-ich-effektiv-mit-grifftrainern): Zum Aufwärmen sind die Teile ganz gut. Aber zum richtigen Training würde ich ein Campusboard oder gleich die Boulderwand vorziehen!

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Wir haben sowas mal spaßeshalber mit Kollegen als Betriebsausflug besucht. Als Kletterer war ich erst etwas skeptisch. Muss aber zugeben, dass gerade die schwierigeren Parcours definitiv unter "Sport" fallen. Da hatten selbst die Bodybuilder unter uns zu schwitzen. Spaß macht es allemal!

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MadVolley und derdrehwurm haben zwar Recht. Die Dreipunktregel spielt aber eigentlich selbst beim Alpinklettern nur noch eine untergeordnete Rolle, da man beim Sportklettern eigentlich eher dynamisch klettert oder zumindest mit 2 Fixpunkten (i.d.R. 1 Hand und gegenüberliegender Fuß) auskommt.

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Nun, man könnte auch von "Nordic Wheel Reinventing" sprechen... ;-)

Im Prinzip sind Nordic Cruising Ski nichts weiter als Anfängerski. Sie sind kürzer, deshalb wendiger, und haben längere Steigzonen und weniger Vorspannung. Man kommt also leichter die Hänge rauf, wird aber auch nicht so schnell bergabwärts.

Nur "Anfängerski" klingt längst nicht so cool. Deshalb musste ein klingenderer Name gefunden werden.

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Bei den Gebirgsjägereinheiten der Bundeswehr wird so ein Seilbuch akribisch geführt, um festzustellen, bis wann ein Seil noch im Vorstieg genutzt werden kann, ab wann nur noch im Nachstieg / Toprope und später als Seilgeländer / Tau bzw. wann es schließlich ganz ausgesondert werden muss.

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Das kommt auf das Gestein an (rauher Kalk und Sandstein scheuern den Bast schneller von den Fingern als er nachwachsen kann) und auf die Schwierigkeit der Routen (wenn Du die ganze Zeit 3 Grade unter Deinem Onsight-Niveau kletterst, brauchst Du wahrscheinlich keinen Ruhetag aber jeden Tag alles geben geht wohl nicht).

Du musst halt entscheiden, ob es Dir auf sportliche Höchstleistungen oder Erlebnis und Abwechslung ankommt. Ich für meinen Teil lass mir die Reiseroute nur ungern vom Trainingsplan aufdiktieren. Meist sorgen Transfertage und Wetter ohnehin für genügend Erholungspausen zwischendurch.

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Für den Dauergebrauch auf jeden Fall nicht zu empfehlen. Da es neben Magnesia auch Alkohol enthält, zieht es zusätzlich noch das Fett aus den Poren, so dass die Haut noch spröder wird. Dadurch trocknet es die FInger natürlich etwas nachhaltiger, schädigt die Haut aber auch mehr.

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Das kommt auf die individuellen Voraussetzungen an, also wie fit Du vorher schon bist. Es gibt Trainingspläne, die Dich in 20 Wochen zum Marathon führen, z.B. http://www.badenmarathon.de/de/training/training.pdf aber die setzen natürlich eine gewisse Grundausdauer schon voraus. Im Zweifel fragst Du besser Deinen Arzt...

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Da gäbe es auch noch den Begehungsstil "alles frei" (a.f.): Ruhen nur in Ringen, nicht in den Zwischensicherungen. Das stammt aus Sachsen zu einer Zeit, als Ringe hauptsächlich zum Nachholen gedacht waren, kommt also dem Rotpunkt schon recht nahe. Es steht im Gegensatz zum vorher üblichen "mit Unterstützung" (m.U.): Wenn es schwer wird, darf man sich den Nachsteiger an den Ring holen und auf seine Schultern steigen (deshalb auch als Schulterstand bekannt). Vergleich dazu gibt es auch heute noch den Alpin-/Bigwall-Stil des technischen Klettern (Aid Climbing) mit einer eigenen Skala von A0 bis A5 (je nach dem, wie schwierig sich Sicherungspunkte zur Fortbewegung einsetzen lassen).

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Ich glaube das geht auch auf den über 100 Jahre alten sächsischen Begehungsstil "alles frei" (a.f.) zurück, wie er in Rudolf Fehrmanns ersten Kletterführer beschrieben wurde. Es wird verlangt, möglichst große Strecken am Stück ohne Ruhen kletternd zurückzulegen. Durch Fritz Wiessner wurde dieser Gedanke auch in die "Neue Welt" getragen und von anderen wie Kurt Albert zum "Rot Punkt" (komplette Seillänge ohne Ruhen) verfeinert.

Gerade Fritz Wiessner, der 1939 fast den K2 -- ohne Sauerstoff -- erstbestiegen hätte aber auf 8400m umkehren musste und der das Freiklettern über das technische Klettern mit Haken und Trittleitern stellte, dürfte aber maßgeblichen Anteil an der Verbreitung des Ideals "by fair means" haben, also dem Klettern ohne künstliche Hilfsmittel im weitesten Sinne.

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