Wie sind die Kletterstufen klassifiziert

1 Antwort

Der Kommentar von Gast passt nicht ganz und TomSelleck und xtough haben es stark vereinfacht, nur climber91 hats zwar getroffen aber für jemanden, der von der Materie 0 Ahnung hat zu wenig verdeutlicht:

Eine Besteigung des K2 hat mit der reinen Kletterschwierigkeit die in UIAA-Graden (oder anderen Fels-Skalen) angegeben ist ungefähr soviel zu tun wie Formel-1 mit Dreiradfahren. Die Kletterschwierigkeiten am K2 liegen vermutlich meistens unter 3 und vielleicht stellenweise im 4. und 5. Grad, wobei dort dann aber auch evtl. alte Fixseile drin sind. (Ohne es genau zu wissen - war nämlich noch nicht dort und werde sicherlich auch nie dorthin kommen). Es handelt sich also noch um den Bereich Anfänger bis unterer Breitensport nach Xtough.

Das ganze im vereisten Zustand mit dicken Fäustlingen und Steigeisen an den Füßen bei Schneesturm auf 8000 m, wo Du nach jedem Schritt 10 Sekunden schnaufend stehen bleibst (und ständig damit rechnen must gleich von einer Eislawine weggespült zu werden) ist aber was 1000% anderes als wenn Du an der Kampenwand im T-Shirt mit leichtem Rucksack ein wenig an den Felsen rumkraxelst - auch wenn das dort vielleicht ein 5er oder sogar 6er sein mag weil es senkrecht ist und mal kurz etwas weniger Griffe zur Auswahl stehen. Am K2 ist es auch für Spitzenbergsteiger ein Fight bis an die körperliche Leistungsgrenze, mit einer Wahrscheinlichkeit für immer als gefrorene Leiche am Berg zu bleiben, die im 2stelligen Bereich liegt. An der Kampenwand oder einem anderen gut abgesicherten Kletterfelsen kann das ein sportlicher Anfänger am Ende eines einwöchigen Kletterkurses mal schnell am Nachmittag noch machen, ohne dass ihm wirklich was ernsthaftes passieren kann. Soviel mal bildhaft zum Unterschied extremes Höhenbergsteigen und Felsklettern.

Wenn TomSelleck schreibt, dass eine 6 von den meisten Leuten in kurzer Zeit geklettert werden kann, dann bezieht sich das auf simples Sportklettern mit perfekter Absicherung in optimalem Fels oder an der Kunstwand. In brüchigem Fels, wenn man viele Meter nichts sichern kann dann brauchts dafür schon mehr Erfahrung und Training von oft mehreren Jahren.

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