Wann kann man beim Fußball nachträglich gesperrt werden?

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3 Antworten

Ob sich der DFB Gerichtsausschuß für ein Verfahren mit weiterem Strafmaß entscheidet kommt auf die Art und Schwere des Fouls an. In der Regel wird ein Foul während des laufenden Spiels durch den Schiedsrichter geahndet. Der entscheidet dann letztlich ob die Schwere des Fouls eine gelbe oder gar rote Karte nach sich zieht. Bei extrem grob fahrlässigen Fouls bzw. vorsätzlichen Attacken entscheidet der DFB nach dem Bericht des Schiedsrichters und des Videobeweises ob ein weiteres Strafmaß erfolgt. Wenn zb. Spieler A von Spieler B gefoult wird und Spieler B darauf Spieler A mit einem gezielten und heftigen Faustschlag niederstreckt, kann dies neben der roten Karte zu einer vom DFB verhängten Zeitsperre oder/und Geldstrafe kommen. Auch Rassistische Äußerungen von Spielern können vom DFB nachträglich bestraft werden. Im Endeffekt schaltet sich hier der DFB Ausschuß ein, wenn ein grob, fahrlässiges und extrem unsportliches Verhalten auftritt.

Stimmt fast! Hat der Schiedsrichter ein Foul bewertet, kann dies im nachhinein nicht geändert werden. Beispiel: Spieler A foult Spieler B wirklich brutal. Wird dies vom Schiedsrichter mit gelb geahndet, kann im nachhinein keine Sperre erfolgen, da der Schiedsrichter die Situation bereits bewertet hat.

Das ist eine Sache, mit der sich das DFB-Schiedsgericht auseinandersetzen muss. Grundsätzlich kann jeder Verstoß im Nachhinein noch einmal bewertet werden. In der Regel handelt es sich aber eher um schwerere Fälle.

Oft werden hier auch Aufnahmen vom Spiel selbst, ob Video oder Fotos miteinbezogen. Somit droht dem Spieler oder Verein durchaus auch noch im Nachhinein eine Strafe.

Nur in den seltensten Fällen, eher sehr schwere, kommt es noch zu einer Ergebniskorrektur.

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