Sohlwellumschwung gegrätscht mit Kippe - wie geht das?

1 Antwort

Zuerst einmal muss ja wohl zwischen Sohlenwellumschwung vorwärts gegrätscht und Absenken zur Schwebekippe von Kammgriff auf Ristgriff umgegriffen werden. Dann muss versucht werden, während des Vorschwunges die Fliehkraftmomente auf Schultergelenk und Hüftgelenk möglichst niedrig zu halten. Das geht einerseits dadurch, dass man nach dem Lösen der Beine vom Holm möglichst schnell das Schultergelenk streckt bzw. das Gesäß nach bringt (Bild, 1). Zusätzlich darf das Absenken vom Grätschstand in den Hang nicht nach unten, sondern muss insgesamt nach hinten erfolgen, um den Vorschwung möglichst „flach“ zu halten (Bild, 2) und um einen „Sackschwung“ in der Senkrechten zu vermeiden. Im Hüftgelenk scheint es nur die Lösung zu geben, die „Anschwebephase“ mit möglichst gegrätschten Beinen zu versuchen, die dann gegen Ende des Anschwebens geschlossen werden. Möglicherweise lässt sich dadurch verhindern, dass die Füße auf den Boden tippen. Das Heranführen der Füße an den Holm („Anristen“) sollte durch ein aktives Überstrecken der Hüfte im letzten Teil des Anschwebens vorbereitet werden (Bild, 3), wobei dann das Anristen der Beine nicht vor Ende des Vorschwunges erfolgen darf (Bild, 4). Ob das in dieser Weise gelingt, muss man sehen; denn die Verbindung ist, was die Hüftbeugekraft betrifft, äußerst anspruchsvoll.

 - (Technik, Turnen, kippen)

Danke Wiprodo! Was mir bisher nicht klar war, ist die schnelle Schulterstreckung. Darin liegt vermutlich das Hauptproblem, zusammen mit dem Hüftbeuger. Ich werde daruf achten und mit ihr daran arbeiten. Das Umgreifen klappt eigentlich gut. Nach anfänglichem Zögern, weil sie den Holm ja kurz loslassen muss, hat sie das inzwischen "im Griff".

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