Skialpin - Ziel nach vorne lehnen

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2 Antworten

Die Antwort von Pistensau ist nicht ganz korrekt. Die Zeitmessung beim Skifahren erfolgt beim überqueren der Ziellinie mit dem erst besten Körperteil. Daher beugen sie sich nach vorne mit nach vorne gestreckten Armen. So löst dann die Hand die Zeitmessung aus, was z.B. im Slalom - wo es um Hundertstel geht - entscheidend sein kann. 

Anders verhält es sich im Ski-Langlauf, dort ist die Schuhspitze massgebend für den Zieleinlauf.

Aus dem gleichen Grund, warum sich Läufer beim Zieldurchlauf nach vorne lehnen. Die Zeit wird gestoppt, wenn mit dem Torso die Ziellinie überschritten wird und das bringt dann vielleicht eine hundertstel Sekunde.

Wie kommst du darauf, dass die Fahrt durch den Druck auf die Skispitzen verlangsamt wird? Das ist ja nur eine Gewichtsverlagerung, insgesamt wirkt der gleiche Druck und damit die gleiche Reibungskraft auf den Ski. Rennläufer und auch normale Skifahrer fahren in Vorlage, damit bekommst du am meisten Druck vorne auf die Kante und fährst kontrollierter.

Wenn sie sich nach hinten legen würden, würden sie zuerst mit den Beinen die Ziellinie überqueren und es würde länger dauern, bis der Torso ankommt. Die Zeit wird aber wie gesagt erst dann gestoppt wenn der Torso über die Ziellinie kommt, deshalb würde ihnen das nichts bringen.

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