Rauchen aufgeört, trotz Sport und gesundes Essen Gewichtszunahme

3 Antworten

Hab eine Woche Computer-Pause gemacht (Kiste einfach nicht eingeschaltet), deshalb meine Antwort erst jetzt.

Dein Körper und Deine Psyche sind ja jetzt sehr beschäftigt mit der Umstellung - die gewohnte Vergiftung fällt weg, eingelagerte Gifte ausschwemmen, (vorübergehend) die Sucht-Gelüste ersetzen durch andere Gelüste, neu ist wohl auch der Sport ...

Bei dem vermehrten Gewicht kann es sich (zumindest teilweise) auch um Muskeln handeln. Muskeln sind ja schwerer als anderes Gewebe. Denk bitte auch daran.

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Trinkst Du reichlich? Um Deinen Körper beim Abtransport der eingelagerten Gifte zu unterstützen, ist es sinnvoll, viel zu trinken. Die meisten Menschen trinken zu wenig Wasser.

Unsere Körper brauchen täglich pro Kilogramm des Körpergewichts 30 ml Wasser:

50 kg = 1,5 Liter

60 kg = 1,8 Liter

70 kg = 2,1 Liter

80 kg = 2,4 Liter

90 kg = 2,7 Liter

100 kg = 3 Liter

usw.

Wenn salzreich und / oder viel Süßes gegessen wird, braucht der Körper mehr Wasser.

(15 bis 20 Minuten vor jedem Essen ein bis zwei Gläser Wasser, damit sind wir schon ganz gut dabei - zum Essen ist der Magen dann wieder leer. Der Rest ist im Laufe des Tages allgemein leicht zuschaffen.)

Gut ist, stets eine ½-Liter-Wasserflasche bei sich zu haben. Eine ganze Weile kann sie mit Leitungswasser aufgefüllt werden. Meine Erfahrung: Die leere Flasche wird in Cafés und Restaurants vom Personal im allgemeinen freundlich mit Leitungswasser aufgefüllt.

Ein sehr gutes Buch zu diesem Thema ist das von dem Arzt Batmanghelidj (gesprochen: bat-man-gsche-lidsch): Wasser - die gesunde Lösung. Darin wird sehr gut erklärt, wie es dem Körper geht mit zu wenig und wie mit genug Wasser.

Er beschreibt viele Fallbeispiele, wie Menschen gesundeten, nachdem sie ihren Körper mit ausreichend Wasser versorgten und zweimal täglich eine halbe Stunde flott spazierengingen. - Wenn Du googelst mit

amazon wasser die gesunde lösung

und Dich da reinklickst, kannst Du viele positive Kundenrezensionen lesen ((klick dort neben die gelben Sterne).

(Wenn Du gerne liest: Dieses Buch ist echt klasse.)

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Hier ein Interview mit Dr. Batmanghelidj:

http://www.wassertrinken.de/

Klick dort links an Dr. Batmanghelidj und dort wiederum auf Interview.

Sehr gut die Motivation unterstützend dieser Blog-Eintrag mit vielen lesenswerten Kommentaren darunter:

Welche Begleiterscheinungen hat der Nikotinentzug?

http://nichtraucher-zigaretten.de/nikotin/welche-begleiterscheungen-hat-der-nikotinentzug/

Auch warum Süßigkeitshunger verstärkt auftreten kann, und wie man am besten damit umgeht, wird hier sehr gut erklärt.

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@cyracus

Falls Du Dir etwas wünschst, das Deine Motivation untersützt und stärkt:

Klick hier zum Buch von

Bauer: Die Rauchgiftfalle

http://www.amazon.de/Rauchgiftfalle-heimliche-Angst-Raucher-Nichtrauchen/dp/3833439459

Mach Dir die Freude und klick dort die Kundenrezensionen (neben den Sternen) an.

Sehr angenehm ist der Stil, in dem Franz Wilhelm Bauer sein Buch schrieb: absolut ohne erhobenen Zeigefinger, sehr informativ und mit angenehmem Humor. - Bauer hat selbst einen Nikotindrogenentzug gemacht und wunderte sich, dass er so eine seltsame Angst bei sich bemerkte: Angst vor dem Nichtrauchen. - Das fand er sehr ulkig und hat dann mitgekriegt, dass viele Raucher diese seltsame Angst haben.

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Es gibt auch gute Foren, in denen Aufhörwillige sich liebevoll unterstützen. Schau mal unverbindlich hier rein, google mit

carookee rauchen forum

kicknic forum

nichtraucher de forum

nichtraucherforum rauchfrei

rauchfrei info forum

rauchfrei portal forum

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Bist Du schon drüber hinaus, dass sich manchmal so ein kleiner frecher Schmacht meldet? Falls nicht:

Mehrfach wurde auch schon berichtet, dass Aufhörwillige eine Dose mit alter Zigarettenasche bei sich haben. Kriegten die einen Schmacht - so berichten sie -, dann

Dose auf, Nase rein - Schmacht weg.

Probier's aus, falls sich 'n Schmacht bei Dir meldet.

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@cyracus

Vermutlich ist Dir bekannt, dass der größte Teil des Suchtfaktors die Gewohnheit ist. Die Nikotinsucht hat sich in Dir ja wohl schon längst verabschiedet. - Hier über die Gewohnheiten in uns aus besonderer Sicht:

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Wir haben in uns so etwas wie einen Autopiloten, man kann auch sagen „Gewohnheitsviech“. Dieser Autopilot ist sehr wertvoll, denn ohne ihn müssten wir täglich alles neu lernen: essen, sitzen, laufen, Nase putzen - einfach alles. Sobald unser Unterbewusstsein eine erlernte Handlung für lebenserleichternd oder lebenserhaltend befunden hat, wird diese Handlung in den „Autopiloten“ integriert.

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Willst Du nun eine fest integrierte Handlung im Autopiloten ändern, und das Unterbewusstsein sieht keinen zwingenden Überlebensgrund dafür, wird es versuchen, Dich (= Wachbewusstsein) mit aller Kraft daran zu hindern. Denn das Unterbewusstsein ist sich sicher, dass Du MIT dieser Handlung überlebst (schließlich lebst Du ja), und es weiß nicht, ob Du auch mit der neuen Handlung überlebst. (Es will also Dein Leben schützen und weiß nicht, dass es in diesem Fall so Dein Leben erschwert.)

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Das Unterbewusstsein hat den Verstand eines etwa vierjährigen Kindes. Du als erwachsene Person, die erkannt hat, dass Deine alte Handlung Dein Leben erschwert und Dich vielleicht sogar krank macht und überhaupt willst Du jetzt damit aufhören, musst jetzt die Führung übernehmen.

Dazu brauchst Du Geduld und Durchhaltevermögen. - Das Unterbewusstsein ist natürlich nicht faul und versucht mit aller Raffinesse, Dich von Deiner Verhaltensänderung abzubringen (schließlich weiß es ja nicht, ob Du mit Deiner neuen Art zu handeln überlebst). Sei wachsam! Es wird sich vermutlich allerlei Tricks einfallen lassen, um Dich wieder zur alten Gewohnheit zu locken.

Boss über Dein Leben bist aber Du, nicht Dein Autopilot! Der ist nämlich Dein Diener.

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Unser Autopilot reagiert wie ein großer Dampfer auf dem Meer: Will der Kapitän (also Du) den Kurs ändern, muss er (anders als beim Fahren eines Autos) lange das Steuer in die neue Richtung lenken. Hält er das Steuer nur kurze Zeit (wie bei einem Auto) in die neue Richtung, ändert sich sein Kurs nicht.

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Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!

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Es ist normal, dass man nach dem Rauchstopp erst mal zunimmt, der Körper war durch das Rauchen "vergiftet" und nun regeneriert er erst mal. Bleib bei Deinem Konzept, denn die richtige Ernährung und Sport sind der richtige Weg auf Dauer. Freu Dich, dass Du es geschafft hast mit dem Rauchen aufzuhören.

DANKE leute für eure Unterstützung! Jetzt bin ich wieder motiviert zum weitermachen :)

Wenn Dir jemand auf Deine Frage antwortet, und Du willst etwas zur Antwort schreiben, musst Du direkt unter der Antwort auf Antwort kommentieren klicken (oder auf Kommentar hinzufügen, jeweils was da steht). Dann bekommt derjenige automatisch eine Mail und weiß, dass Du etwas geschrieben hast. - Wenn Du es so machst wie hier, kriegt derjenige Deine vermutlich gar nicht mit.

Weil Du ja selbst die Frage gestellt hast, bekommst Du ja zu allem, was dazu geschrieben wird, eine Mail.

Und

wenn jemand anders eine Frage stellt, und da antwortet jemand, und genau darauf willst Du einen Kommentar schreiben, dann mach's genauso UND klick auf die Zeile "Mail-Nachricht bei Kommentar erhalten", damit Du eine Mail bekommst, wenn dann nochmal zu Deinem Kommentar jemand was schreibt.

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Dem JoJo Effekt entkommen

Wenn man abnimmt, dann sollte man ja eigentlich langsam abnehmen. Wenn man zu viel hungert stellt sich ja der Körper auf eine Notsituation ein. Man kann damit zwar abnehmen, ABER wenn man dann wieder anfängt normal zu essen will der Körper das nachholen und bunkert zu viel. Der bekannte JoJo Effekt.

Was ich mich jetzt Frage ist, ob man, wenn man da drin steckt, dem irgendwie entkommen kann. Man kann ja nicht ewig bei diesem Programm bleiben. Wie lange merkt sich der Körper die Notsituation und kann man durch langsames steigern sich der normalen Essgewohnheit wieder annähern ohne dass man gleich in die JoJo Falle tappt und schnell wieder massiv zunimmt?

Wie siehts da mit Sport dabei aus? Wenn man weiter Sport macht, wertet der Körper das als anhaltende Notsituation, da man ja mehr verbraucht als normal, oder spielt das keine Rolle?

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Hallo zusammen,

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Worauf ich hinaus will: Ist mein Trainingsplan für meine Ziele bei meinen Lebensumständen so ok?

Mo: Cardio 80 min (Intervall 5x 6 min GA1, 3 min. GA2)
Di: KT ca. 1std 20
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Do: Pause
Fr: Cardio GA1 80 min
Sa: KT (plus Bauchtraining 10 min) ca. 1std 30 (Kann ich vor der Arbeit machen, da ich Sa erst um 1630 anfangen muss)
So: Rekom: GK-Stretching (40 min) plus 20 min lockere Fahrt auf dem Ergo (nach Arbeit. Bin von 11h morgens bis ca. 21h arbeiten. ca. 30 minuten Pause)

Mein GK Plan:

Kniebeugen 3x12
Wadenheben 3x12
Bankdrücken 3x12
vorgebeugtes KH Rudern 3x12 je Seite
Kreuzheben 3x12
Schulterdrücken 3x12
vorgebeugtes Seitheben 3x12
Bizepscurls 3x12
Trizepsdrücken (beidarmig) 3x12

Langer Text, kurzer Sinn. Ich hoffe, ich konnte klarmachen, worauf ich hinaus möchte. Freue mich auf Antworten

Chris

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