Nach welchem Prinzip kombiniert man bei einer Hydridbespannung die einzelnen Tennissaiten?

1 Antwort

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Der Sinn von Hybridbespannungen liegt darin die Vorteile 2er Saitentypen zu kombinieren bzw. Faktoren wie Kontrolle + Power, Spin, Armschonung, aber auch Haltbarkeit einigermaßen gut zu verbinden.

Möcht kurz noch auf hollos Antwort eingehen: Mit weicherer Saite meint er wohl die elastischere, nicht die weicher bespannte (die Bespannungshärte bzw der Unterschied zwischen Längs-+Quersaite richtet sich nach der Saitenart und der Schlägergeometrie und nach eigenen Vorlieben). Zur Anordnung der Längs- + Quersaitenart: Meistens ist es so, aber nicht generell. Es gibt durchaus Spieler, die Darmsaite (elastisch) längs spielen und eine profilierte Poly Quer (Federer z.b., und glaub auch Djokovic um 2 zu nennnen). Dies bringt einen guten Spin ins Konzept ohne das Powerpotential und den Touch der Darmsaite zu beeinträchtigen. Diese Kombination hält aber weniger lange als die umgekehrte Anordnung.

Aber in der Regel Polysaite längs, da die Polysaite haltbarer ist und im Normalfall die Längssaite zuerst reißen wird. Dadurch wird die elastische empfindlichere Multi/Synthetiksaite als Quersaite geschont. Des weiteren kann man bei guter Kombination den Touch, Power,... , inkl. den Faktor der Armschonung von Multisaiten beibehalten und um Spinpotential,Kontrolle+Haltbarkeit von strukturierten Polysaiten ergänzen.

Zu deiner Saitenwahl: Ich würde deine Saite als Quersaite bespannen. Als Längssaite kombinieren würde ich eine strukturierte Polysaite (etwas dünner im Durchmesser als die Quersaite). Empfehlen könnte ich die Signum Pro Tornado oder eine MSV Focus Hex. Die Längssaite in dem Fall aller Voraussicht nach mit 1-2kg (eher 2 bei der Signum Pro) weniger hart bespannen als die SynGut Duraflex quer (welchen Schläger hast du??).

sehr gute Antwort, Andreas! ;-)

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