Klettern: Was tun wenn der Fels nass ist?

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6 Antworten

Ich würde eindeutig die Dachvariante empfehlen, da nasse Touren nur bedingt Spass machen in meinen Augen. Aber ich denke du musst selber wissen ob es dir das wert ist. Auch bin wir mit steigendem Schwierigkeitsgrad das klettern an einer nassen Wand noch schwerer.

Ja, man kann auch bei nassem Fels klettern. Mehr Spass macht es aber, eine überhängende Wand als Ziel zu wählen, da ist es dann auch trocken wenn es regnet.

Klassische Lösung wie schon angesprochen: Dächer klettern ;-) Ist aber meistens rutschig und nervig, im Überhang nur etwas weniger.

Beim Bouldern kann man Griffe gezielt trocken legen (Klopapier) oder mit Alufolie abdecken (nachbilden). Das ist in einer Klettertour jedoch arg ungünstig...

Was leichtes (III oder so) kann man natürlich auch bei schlechten Verhältnissen klettern. Ob es einem Spaß macht, ist eine andere Frage....

Gute Entscheidung! Bei feuchten Felsen macht es wenig Sinn Einsteigertouren, die oft flachgeneigt sind, klettern zu wollen. Dafür bietet sich aber eine Kletterhalle an. Wer mit der Materie schon besser vertraut ist kennt auch andere Ausweichmöglichkeiten. Überhängende Touren sind zwar nichts für Einsteiger, aber im Grunde genommen kommt man um diese Felsneigung nicht herum. Obwohl bei langem Regen oft die Rotzfahnen von oben herein hängen. Bleibt noch Bouldern an der eigenen Trainingswand. Die ist immer trocken. Grüße von Lippe.

Weniger schwer - muss ohnehin gehen. stell Dir mal vor Du bist in der letzten Seillänge und es fängt zum regnen an. Willst Du dann in der Wand verhungern?

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