Kann Sport süchtig machen?

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6 Antworten

Ja, man kann sportsüchtig werden. Ein Freund von mir hat es mal soweit gebracht. Für ihn gab es wirklich nur noch Sport. Wenn ich was mit ihm machen wollte, dann nur Sport, für andere Sachen hatte er keine Zeit. Er hatte teilweise auch Schmerzen beim Training, aber das war ihm egal, er hat einfach weitergemacht. Und als es wirklich mal ein paar Tage nicht ging, ist er vor Schuldgefühlen fast vergangen. Seine Freundin hat in der Zeit auch mit ihm Schluß gemacht, weil er sie total vernachlässigt hat. Zum Glück ist er nach einiger Zeit dann wieder "normal" geworden. Er hat dann rausgefunden, dass sein extremes Verhalten biochemische Veränderungen in seinem Körper ausgelöst hat, denn Medikamente oder ähnliches hat er keine genommen.

Bei der so genannten Sportsucht (auch Fitnesssucht) handelt es sich um eine zumeist nichtstoffliche Sucht, die unter den Oberbegriff Verhaltenssucht fällt, aber nicht als eigenständige medizinische Diagnose gilt. Betroffene leiden unter dem inneren Zwang, sich sportlich zu betätigen, ohne jedoch Wettkampfambitionen zu haben. In den Vereinigten Staaten ist der Begriff seit Mitte der 1990er Jahre bekannt. Wie alle Verhaltenssüchte wurde auch die Sportsucht bisher weder in der ICD-10 noch im DSM-IV aufgenommen, was bedeutet, dass eine Sportsucht keine international anerkannte, psychische Störung ist.

Bei einem Teil der Sportsüchtigen kann gleichzeitig eine Essstörung (Anorexia Athletica) vorliegen; in diesen Fällen dient intensives Trainieren vor allem dazu, das Körpergewicht zu reduzieren um ein bestimmtes Figurideal zu erreichen. Bei Männern ist auch der zwanghafte Wunsch immer mehr Muskelmasse aufzubauen als Muskelsucht bekannt. Psychologen schätzen, dass in Deutschland etwa ein Prozent der Bevölkerung von Sportsucht betroffen ist.

Für die Entstehung von Sportsucht gibt es mehrere wissenschaftliche Erklärungsansätze. Auf der psychischen Ebene kann Leistungssport dazu dienen, das Selbstbewusstsein zu steigern, Misserfolge in anderen Bereichen zu kompensieren und der Bewältigung von Problemen auszuweichen. Die völlige körperliche Erschöpfung wird häufig angestrebt und als Erfolgserlebnis gewertet.

Ein anderer Erklärungsansatz betont die Bedeutung der körpereigenen Hormonproduktion. Bei intensiver sportlicher Betätigung schüttet der Körper verstärkt Endorphine aus, die den Organismus im Extremfall in einen Rauschzustand versetzen können. Langstreckenläufer bezeichnen diesen Zustand als Runner's High.

Auch ein Zusammenhang mit den aktuellen Idealen in den westlichen Leistungsgesellschaften wird angesprochen. Leistung hat einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert und ist positiv konnotiert, hinzu kommen die vorherrschenden Schönheitsideale, die sich zunehmend auch auf Männer beziehen.

Merkmale für das Vorliegen einer Sportsucht sind nach Angaben von Sportpsychologen:

Ausdauersport ist ein zentraler Lebensinhalt bei erzwungenem Verzicht auf Sport treten körperliche Symptome wie Nervosität und Magenschmerzen auf oder psychische wie Schuldgefühle oder Depressionen die Belastung wird kontinuierlich gesteigert der Drang zu trainieren wird als innerer Zwang erlebt körperliche Warnsignale vor Überlastung werden ignoriert es wird auch bei Verletzungen weiterhin trainiert soziale Kontakte werden wegen des Sports vernachlässigt oder aufgegeben Ständige Überlastung des Körpers über Jahre führt zur Schwächung des Immunsystems und zu Schäden an Gelenken, Knochen, Sehnen und Bändern. In Verbindung mit Magersucht oder Bulimie treten weitere gesundheitliche Schäden auf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sportsucht

Bei mir ist so ich spiele leidenschaftlichgern Fußball es gehört schon zu meinem Leben ich könnte nicht mehr ohne und ich fühle mich auch schlecht wenn ich mal nichts gemacht haben oder wenn ich rumliege fühle ich mich irgemdwie schlecht, mies und ich werde dann auch scglecht gelaint wenn mich jmd daran hintern will weiß net ob man dass als sucht bezeichnen kann

Ja, Sport kann süchtig machen. Das ist bei mir so, und ich kenn das auch bei vielen freunden und Bekannten. Ich empfinde sportsucht aber als nichts Schlechtes. Man tut halt das was man am liebsten macht, und einem vor allem auch gut tut.

naja, ich würd es nicht als sucht bezeichnen aber wenn ich ein par tage kein sport mache bin ich einfach nur faul, mach gar nichts mehr und auf dauer gehts mir net gut ...

aber anders gesagt, wer denkt denn dass es richtig schlecht is viel sport zu machen

Ich denke schon. Ich zumindest fühle mich total schlecht wenn ich einpaar Tage kein Sport mache. Das ist bestimmt hormonell bedingt. Also bei mir ist definitiv so.

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