Full Suspension sinnvoller für lange Strecken im Gelände als ein Trekking?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ein Fully ist nicht viel anstrengender zu bewegen als ein Hardtail. Gerade im Gelaende kann es sich deutlich leichter fahren, weil der Fahrer nicht aktiv jedes Loch ausfedern muss. Gerade auf flachen Strecken macht sich ein Fully deutlich positiv bemerkbar, wenn der Untergrund huckelig ist. Auf Asphalt und guten Wegen ist ein Fully aber immer unnoetig. Deswegen sollte er sich gut ueberlegen, ob er bereit ist, deutlich mehr Geld zu investieren (Fully ab min. 1500 EUR, vergleichbares Hardtail 500 EUR weniger).

Auf Strassen rate ich IMMER zum Trekkingrad. Es bietet dort deutlich mehr Komfort, ohne irgendwelche Nachteile einzubringen. Fuers leichte Gelaende ist s auch geeignet, denn was Reifenbreite und Geometrie angeht unterscheidet es sich kaum von Querfeldeinraedern.

Es ist in der Tat abhängig davon, was dein Freund so fahren will und was er bereit ist auszugeben. Möchte er überwiegend Forststraßen fahren, tut es ein MTB mit Vordergabel völlig. Bewegt er sich hauptsächlich auf Teerstraßen und nur ab und an auf Forststraßen ist das Trekkingradl die erste Wahl. Nur wenn er lange Touren über Pfade oder grob geschotterte Strecken machen möchte (oder eine Transalp), ist das Fully sinnvoll.

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Ok danke für die ausführlichen Antworten, werd ihm mal ins Gewissen reden. Nen Fully ist ja dazu auch noch meistens ne ganze Ecke teurer...

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Ob Hardtail oder Fully, das ist eine Philosophiefrage, und für viele MTB-Fahrer auch reine Geschmackssache. Es hängt natürlich auch von der Fahrtsrecke ab. Ein Fully ist schwerer und teuerer und wartunsaufwändiger, dafür hat es bessere Federungseigenschaften und es man kann in bestimmten Geländepassagen kraftsparender fahren. Beim Fully ist es genau andersrum. Die Streckenlänge sagt gar nichts aus, das nur auf die art des Streckenuntergrunds ankommt.

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