Eine Laufjacke braucht ja eigentlich nicht wasserdicht zu sein. Deswegen eruebrigt sich die Problematik eigentlich. Eine nicht wasserdichte Jacke atmet immer vergleichsweise gut.

Was Du fuer eine Jacke haben willst, kommt ein wenig auf Deine Vorlieben an. Allgemein gesprochen sollte sie nicht zu weit sein (damit sie nicht stoert), ausreichend lange Aermel haben und gut belueftet sein (unter den Armen z.B. oder am Ruecken). Taschen sind Geschmackssache. Ich wuerde auf eine helle Farbe und Reflexstreifen achten. Jacken traegt man ja nicht im Sommer, sondern im Winter und dann ist es meistens auch dunkel.

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Ich fahre auch oft (insbesondere auf Reisen) mit nicht-engen Radhosen. Das geht. Es gibt zwei vorgefertigte Alternativen:

  • Eine Radunterhose, wie Du sie ansprichst. Man kann darueber erfahrungsgemaesst fast jede Hose ohne Beschwerden anziehen. Allerdings rutschen die Unterhosen gerne an den Beinen herauf und scheuern dann an den Schenkelinnenseiten, weil das Material dort dann doppelt und dreifach liegt. Ich habe noch keine Unterhosen mit gummierten Beinabschluessen gesehen. Bei denen waere das naemlich vermutlich nicht der Fall.

  • Es gibt Radshorts (und sogar lange Hosen) mit eingenaehtem Polster in vielfachen Ausfuehrungen. Oft bestehen diese Hose aus einer Innenhose mit Polster, die in eine Aussenhose geknoepft oder genaeht ist, die zivilen Shorts in nichts nachsteht. Die Innenhose ist aus dem gleichen Material wie eine enge Radhose und sitzt deswegen gut. Diese Kombination hat natuerlich auch einen Nachteil: Durch die doppelte Lage Stoff (Innen- und Aussenhose) sind sie recht warm, insbesondere wenn ein die Aussenhose aus dichterem Material besteht.

Eine dritte Moeglichkeit ist, einfach eine normale Radhose unter den anderen Hosen anzuziehen. Das mache ich ebenfalls oft, es hat aber den Nachteil, dass die normale Hose auf der glatten Oberflaeche der Radhose etwas rutscht.

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Es gibt drei moegliche Ursachen fuer Deine Knieprobleme.

  • Gelenkschaden: Insbesondere bei nicht mehr jungen Menschen mit genetischer Praedisposition ist haeufig der Knorpel im Knie so abgenutzt, dass er seine Funktion als Gelenkpolster nicht mehr erfuellt. Dieser Zustand kann nicht rueckgaengig gemacht werden und Bergwandern faellt fuer solche Leute aus. Es gibt natuerlich auch weniger schlimme Formen, bei denen in gutem Trainingszustand gewisse Strecken noch bewaeltigt werden koennen.

  • Zu schwache Muskulatur im Kniebereich: Es kann sein, dass die Muskulatur, vor allem der Quadrizeps, zu schwach ist, um ein sanftes Auftreten auf Dauer zu ermoeglichen. In diesem Fall muessen entweder wenier Hoehenmeter gegangen werden oder die Muskulatur explizit darauf vorbereitet werden. Im Flachland bietet sich dazu Radfahren an.

  • Eine schlechte Gehweise: Genau wie im Flachen sollte man in den Bergen keine Riesenschritte machen oder beim Gehen auf und ab huepfen. Bei einem grossen Schritt wird der Koerperschwerpunkt weit angehoben und faellt weit nach unten bevor das Bein ihn abfaengt. Dadurch muss das Bein eine sehr grosse Kraft aufbringen, so dass die Muskulatur schneller ermuedet und das Gelenk die Arbeit machen laesst. Es ist hilfreich, beim Bergabgehen kleine, schnelle Schritte zu machen und die Knie nie durchzudruecken. Auf guten Wegen heisst das, dass man quasi in - entschuldigt den Ausdruck - Kackstuhlhaltung bergab geht. Das ist sehr anstrengend fuer die Oberschenkel, weil jetzt die gesamte Last von ihnen getragen wird. Dadurch gibt man aber leichter im Oberschenkel nach und nutzt so das Knie nur, um die Kraft umzulenken und nicht, um sie aufzunehmen. In sehr steilem Gelaende oder bei langsamem Gehen koennen auch Stoecke hilfreich sein.

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Sicher, da gibt es einige Moeglichkeiten. Kraeftige und voluminoese Muskeln sind nicht unbedingt das Gleiche.

Ich wuerde Dir empfehlen, viel Wert auf die Rumpfmuskulatur zu legen. Dann kannst Du viel trainieren, verbesserst Koerperhaltung und Gesundheit und man sieht es nur an Deinem aufrechten Gang, nicht aber am dicken Bizeps.

Es gibt eine Vielzahl von Trainingskonzepten dazu. Man kann Eigengewichtsuebungen ganz ohne Geraete machen, also so etwas wie Crunches, Liegestuetze, Klimmzuege und noch viel mehr. Man kann aehnliche Uebungen auch mit Therabaendern machen. Diese Baender erweitern das Uebungsspektrum betraechtlich. Schliesslich gibt es die bekannten, kommerziellen Trainingskonzepte wie Yoga (in der sportlichen Variante) oder Pilates.

Entschuldige bitte, dass ich keine konkreten Uebungen angebe, aber mir ist die Arbeit zu allen angesprochenen Themen etwas zu schreiben. Vielleicht fragst Du am besten noch einmal konkreter nach, dann antworte ich gerne spezifischer.

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Einen Helmueberzug benutze ich gar nicht. Das Problem mit den Dingern ist, dass sie sich aehnlich verhalten wie Zeitfahrhelme und der Schweiss an ihrer Innenseite kondensiert und runtertropft.

Wenn mir kalt ist, ziehe ich eine duenne, nahtlose Muetze unterm Helm an. Die beeintraechtigt den Sitz des Helmes nicht, ist aber warm genug fuer alle Temperaturen, bei denen ich noch Rad fahre (bis ca. -5 Grad Celsius).

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Ich bin kein Freund der Helmlampen. Zum Einen muss ich nur in der Richtung etwas sehen, in die ich auch fahre, zum anderen sind Mitfahrer mit Helmlampen auch schnell mal geblendet. Bei sehr winkligen Strecken, kann es aber sein, dass man auf eine Helmlampe nicht verzichten will/kann.

Ich hoere aus Deiner Frage heraus, dass Du Dir mehr Sorgen machst, uebersehen zu werden, als selber zu sehen. Daraus schliesse ich, dass Du auf Strassen fahren willst. Dann wuerde ich erst recht von einer Helmlampe absehen, um keine anderen Verkehrsteilnehmer zu blenden. Ausserdem wuerde ich im Strassenverkehr auf Reflexstreifen an der Kleidung, Speichenreflektoren und ein gescheites Ruecklicht setzen. Scheinwerfer vorne ist ja vermutlich sowieso in Ordnung.

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Die meisten Leute haben bei 3000 Meter noch keine Beschwerden ausser einem erhoehten Puls in der ersten Nacht. Deswegen kann man fuer gewoehnlich am ersten Tag aut 3000 aufsteigen. Fruehestens am zweiten Tag sollte man dann die 4000-Meter-Markr erreichen. Besser ist es, die Schlafhoehe nur um 500 Meter zu steigern, aber 1000 machen in der Regel auch noch keine grossen Schwierigkeiten. Nach zwei, drei Tagen, solltest Du komplett an die Hoehe angepasst sein und keine Einschraenkungen mehr haben. Trotzdem Augen offenhalten, auf 4000 Metern kann man mit etwas Pech schon hoehenkrank werden.

Der Koenigsweg ist, wie auch von anderen angemerkt, deutlich defensiver, aber die oben beschriebene rabiate Methode vertraegt man meistens auch. Natuerlich kommt es ein bisschen auf Veranlagung und Tagesform an.

Wenn Du einmal die Hoehe erreicht hast und Dich angepasst hast, musst Du eigentlich nichts mehr beachten. Ein etwas verringertes Durstgefuehl kann auftreten, weil aber die Hoehen noch nicht besonders extrem sind, wuere ich auch dabei keine grossen Probleme erwarten.

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Hakenpedale (Pedale mit so Netzen) wuerde ich gar nicht empfehlen.

Ob Du Klickpedal oder normale fahren willst, ist keine Frage des Radtyps, sondern des Anwendungsbereichs. Um Broetchen zu holen, Einzukaufen und am Freitagabend in die Kneipe zu Radeln sind Klickpedal eher unpraktisch. Wenn mit dem Rad nur Touren gefahren werden, spricht wenig fuer eine normales Pedal.

Falls Du Dich nicht entscheiden kannst, solltest Du die Kombiloesung in Betracht ziehen: Es gibt Pedale, die auf der einen Seite ein SPD-System (oder aehnlich) haben und auf der andern Seite eine konventionelle Oberflaeche haben (es gibt sowohl Kaefig als auch Plastik). Damit bist Du fuer alles geruestet, musst aber ein leicht erhoehtes Gewicht in Kauf nehmen.

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Welcher Berufszweig?

Als Hochschullehrer wirst Du sicherlich in einigen Jahren noch genau so gut oder schlecht eine Stelle finden wie im Moment. Vermutlich denkst Du aber nicht an eine Forschungskarriere, sondern moechtest nach dem Studium eine andere Taetigkeit im Bereich des Sports ausueben. Da verhaelt es sich so, dass es kein klares Berufsbild gibt. Aehnlich wie bei vielen Geisteswissenschaften, die gleichfalls nicht auf ein spezielles Berufsbild hin ausbilden, wirst Du Dir eine Stelle am leichtesten ueber Beziehungen organisieren koennen.

Bevor Du das Studium beginnst, informier' Dich bitte nochmal an anderer Stelle (Zeitungen, Sonderpublikationen zur Berufswahl) ueber die Job- und vor allem Gehaltsaussichten. Im Bereich des Sports wird naemlich chronisch schlecht bezahlt und die Stellen sind, wie gesagt, rar.

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Frauen sind kleiner als Maenner. Deswegen brauchen sie kleinerer Rucksaecke. Die Hersteller reduzieren deshalb bei den Frauenmodellen nicht nur das Volumen, sondern vor allem die Rueckenlaenge. Diese ist zwar meist verstellbar, aber bei Damenrucksaecken eben in einem anderen Bereich als bei den Herrenmodellen.

Ausserdem wird Ruecksicht darauf genommen, dass die Schulterriemen und der Beckengurt anders verlaufen muessen. Zum Einen weil Frauen proportional schmalere Schultern und eine breitere Huefte haben, zum Anderen wird beruecksichtigt, dass Frauen aufgrund anatomischer Besonderheiten hinsichtlich der Position des Brustgurts eingeschraenkt sind.

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Das reicht fuer den Anfang. Bei den Gurten gibt es ohnehin keine gravierenden Unterschiede und ein Chalkbag ist sowieso mehr ein Modeobjekt als ein Ausruestungsgegenstand. Einzig bei den Schuhen musst Du darauf achten, dass sie passen. Weil damit nicht das gleiche gemeint ist, wie bei anderen Schuhen, waere es wichtig, dass Du die Schuhe im Fachhandel kaufst und Dir erklaeren laesst, wann sie passen.

Wenn Du bei den Schuhen nicht das Topmodell bekommst, macht es gar nichts, denn Kletterschuhe sind ohnehin Verschleissteile - je nachdem wie viel Du kletterst, braucht Du einmal jaehrlich neue.

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Das ist das Einzige, was Du machen kannst. Sie es als eine Vater-Tochter-Aktion (Du bist doch der Vater und nicht die Mutter?) und nicht als sportliches Training. Dann macht es Spass und das ist das einzige, was bei Kindern dieses Alters im Vordergrund stehen sollte.

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In Kilometern zu planen ist sinnvoll, wenn die Strecke im Wesentlichen flach ist und der Belag einfach. Unter solchen Bedingungen finde ich, dass 20 Kilometer genug sein sollten. Das Rucksackgewicht spielt dabei eine erstaunlich geringe Rolle.

Anders sieht es bei stark profiliertem Terrain oder schwierigen Untergruenden aus. Zum einen gewinnt das Rucksackgewicht massiv an Bedeutung und zum anderen eignet sich die Kilometerzahl nicht mehr zur Etappenplanung. Insbesondere den Einfluss des Untergrundes kann man leicht unterschaetzen. Ich erinnere mich mit Entsetzen an eine wellige Etappe von 20 Kilometern, bei der ich an meine Grenzen gekommen bin, obwohl die Gesamthoehenmeter gar nicht so schlimm waren. Sie waren nur zum einen sehr unguenstig verteilt und zum anderen war der Belag (wurzeliger Waldboden) sehr anstrengend.

Extrembedingungen aussen vor gelassen kann man am besten in Stunden planen. Gehzeiten von mehr als acht Stunden wuerde ich schon in die Kategorie "sehr ambitioniert" stecken. Ein Genusswanderer ist mit fuenf Stunden vermutlich gut bedient.

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Das kommt darauf an, wie gross Du bist, wie schwer und wie kraeftig.

Man kann nahezu beliebig schwere Rucksaecke tragen, aber je schwerer, desto anstrengender wird es und desto geringer wird die Tagesleistung. Ich trage mit 75 kg, 1,84m und normaler Statur (aber hoher Beinkraft) auessert ungern ueber zwanzig Kilo. Bei Trekkingtouren im Winter ohne Versorgungsmoeglichkeit bin ich aber auch schon ueber diese Grenze gegangen und habe inklusive Wasser 24 kg geschleppt (von Tragen kann dann nicht mehr die Rede sein). Bei bergigem Gelaende ist es eine ziemliche Plackerei mit so viel Gewicht. In den Alpen empfinge ich zehn Kilo als schwer genug. Damit kann man natuerlich kein Trekking betreiben, sondern ist auf Huetten und Verpflegung angewiesen.

Als (seh grobe) Faustregel wuerde ich sagen, dass Maenner mit 15 kg gut bedient sind und Frauen schon mit 12 kg.

Als noch besser hat sich allerdings die Regel erwiesen, so leicht wie irgend moeglich zu packen. Wenn der Rucksack dann x Kilo wiegt, dann ist das halt so.

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Fuer frischen Schnee brauchst Du nie richtige Steigeisen. Steigeisen setzt man typischerweise erst bei Eis oder Firn ein. Selbst auf einem Gletscher schnallt man die Eisen besser wieder ab, wenn eine reichliche Schneedecke liegt. Das Laufen ohne Eisen ist deutlich leichter, auch wegen des geringeren Gewichts am Fuss.

Leichte Groedel koennten bei den von Dir beschriebenen Bedingungen vielleicht hilfreich sein.

Du solltest auch bedenken, dass die Dolomiten zwar an einigen Gipfel an 3000 Meter heranreichen oder sie sogar uebertreffen. Die Hochplateaus der Dolomiten liegen allerdings durchweg niedriger (obschon hoch genug, dass dort ordentlich Schnee liegen kann). Ohne in Herbst oder Winter dagewesen zu sein, vermute ich einfach mal, dass die Zustiege zu den Hochplateaus bei Schnee nicht mehr besonders einfach sein werden - egal ob mit Eisen, Groedel oder ganz ohne.

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Es gibt Menschen, die Radhandschuhe wegen des Komforts tragen. Dabei geht es um eine gewisse Polsterung und die Fingerlaenge spielt keine Rolle. Komfort laesst sich aber auch durch die Wahl geeigneter Griffe erreichen. Ohne Handschuhe muessen sie natuerlich etwas dicker sein.

Der in meinen Augen wichtigere Grund, Handschuhe zu tragen, ist aber die Schutzfunktion im Falle eines Sturzes. In erster Linie tun dabei sowohl lange als auch kurze Handschuhe ihren Dienst, denn die Handflaechen sind am gefaehrdetsten.

Beim Mountainbiken koennen lange Handschuhe den Schutz noch verbessern, weil sie etwa, wenn die Haende am Lenker sind, peitschende Zweige und Dornen abhalten. Noetig ist das aber nur, wenn Du auf staendig auf wirklich engen Singletrails unterwegs bist.

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Es ist genauso viel wert, wie einen Wettkampf zu absolvieren ohne auf dem Treppchen zu stehen. Es ist als Anerkennung gedacht und dient als Nachweis fuer eine gute allgemeine sportliche Leistungsfaehigkeit.

Ich will nicht bezweifeln, dass Du die Anforderungen erfuellen kannst, moechte aber trotzdem davor warnen, die Anforderungen zu unterschaetzen. Fuer einen Ausdauersportler ist der Ausdauertest natuerlich pillepalle, aber es koennte beim Sprinten oder Schwimmen doch recht eng werden.

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So eine Stelle gibt es und sie heisst sogar auch Sweetspot. Bei Puttern ist sie meist sogar markiert.

Der Sweetspot befindet sich horizontal zentriert auf der Schlagflaeche. In vertikaler Richtung ist er naturgemaess so platziert, dass er bei idealem Abstand zum Boden (der bei jedem Schlaeger anders ist) automatisch auf Ballhoehe ist.

Mit der Haerte der Schlagflaeche hat der Sweetspot beim Golf allerdings weniger zu tun. Seine Existenz kommt dadurch zustande, dass der Schwerpunkt des Schlaegers genau hinter ihm liegt.

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Bei hoeherer Laufgeschwindigkeit verbrennt man mehr Kalorien. Deswegen verbrennt man am meisten Kalorien, wenn man lange schnell laeuft. Weil aber kein Mensch ein hohes Tempo lange durchhaelt, kann man mit Intervalltraining einen Mittelweg gehen. Die Erschoepfung nach einem I-Training ist geringer als bei einem Tempodauerlauf, wenn insgesamt die gleiche Strecke schneller gelaufen wurde.

Eine gesteigerte Kalorienverbrennung steht aber eigentlich nicht im Vordergrund eines Intervalltrainings. Vielmehr geht es darum, einen groesseren Trainingsreiz setzen zu koennen, ohne voellig erschoepft zu sein. Dass dabei mehr Kalorien verbrannt werden, ist eher ein Nebeneffekt.

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Wenn Du von Leistungstests auf dem Radergometer und dem Laufband sprichst, dann sind das ueberhaupt nicht zwei voellig unterschiedlich Testverfahren. Im Prinzip wird exakt das Gleiche getestet. Allerdings ist klar, dass ein Laeufer beim Lauftest besser abschneidet und ein Radfahrer beim Radfahren, weil beide an ihre jeweilige Sportart besser angepasst sind. Ein Schwimmer braechte vermutlich bei beiden Tests nicht optimale Werte.

Trotzdem taugen beide Tests fuer eine Feststellung der Ausdauerleistungsfaehigkeit. Es ist natuerlich immer zu empfehlen, den Test in einer Sportart zu machen, die der ausgeuebten Sportart moeglichst aehnlich ist.

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Gesetzlich bist Du gehalten, eine Dynamoanlage zu verwenden. Deswegen eruebrigt sich die Frage im Prinzip.

Auch ohne Gesetz wuerde ich Dir zum Dynamo raten. Ein Nabendynamo laeuft extrem zuverlaessig und wartungsarm, hat kaum Laufwiderstand, stellt effizient reichlich Energie bereit und ist in der Regel schon verbaut. Ausserdem hat man ihn immer dabei und muss ihn nur einschalten, wenn es dunkel wird. Bei Lampen mit Helligkeitssensor muss man nicht einmal das - die Lampe geht automatisch an.

Es gibt prinzipiell nur zwei Argumente gegen eine Dynamolichtanlage: Das erste ist, dass man das Mehrgewicht auch dann mit herumschleppt, wenn man gar kein Licht braucht. Bei einem Trekkingrad faellt diese Mehrgewicht aber nicht weiter auf, weil das Rad selber ja nicht extrem leicht ist. Das zweite Argument betrifft die Lichtausbeute. Es gibt wesentlich lichtstaerkere Akkulampen. Allerdings sind die auch wesentlich teurer (200-600 Euro) und das Licht einer gescheiten Dynamoanlage reicht zum normalen Radeln auf der Strasse aus. Beim Mountainbiken im Gelaende sieht das anders aus und auch Rennradfahrer, die den ganzen Winter ueber im Dunkeln trainieren, freuen sich ueber das Plus an Licht. Allerdings ist zu bedenken, dass diese besonders starken Lampen eine Gefaehrdung der restlichen Verkehrs bedeuten, weil sie den Gegenverkehr sehr stark blenden (deutlich staerker als Autoscheinwerfer). Insofern sollte man auf verkehrsreichen Strecken von der Verwendung absehen (streng genommen sind die Lampen sogar ueberhaupt nicht fuer den Strassenverkehr zugelassen.).

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Bei den Blaettern ist eigentlich nur wichtig, dass sie nicht aus allzu weichem Material gefertigt sind, damit sie nicht zu schnell verschleissen. Die ganz teuren Blaetter (z.B. http://www.google.de/products?q=FSA+Kettenblatt+Aero+TT+Carbon&oe=utf-8&rls=org.mozilla:en-US:official&client=firefox-a&um=1&ie=UTF-8&ei=NWhMSuW0Lpy7jAfwpP2xBQ&sa=X&oi=productresultgroup&ct=title&resnum=4 aus Carbon) sind in der Regel mehr Spinnerei als wirklich sinnvoll. Sie sehen natuerlich deutlich besser aus (wenn man's mag), bringen aber nicht mehr Schaltkomfort und reduzieren das Gewicht nur unerheblich (im Vergleich zum finanziellen Mehraufwand).

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30 Prozent dumme Fragen

Viele der gestellten Fragen sind gut. Einige kommen von Leuten, die nicht richtig ueber die Frage nachgedacht haben. Diese Fragen sind schon schlechter. Am schlechtesten sind erfahrungsgemaess die Fragen von Leuten, die weder nachgedacht haben, noch die Faehigkeit dazu zu besitzen scheinen. Daran koennen wir aber nichts machen, denn diese Menschen koennen es nun einmal nicht besser.

Wir sollten eigentlich relativ zufrieden sein, denn die Fragen bei sportlerfrage.net sind von ueberragender Qualitaet im Vergleich zu dem, was bei gutefrage.net so laeuft - auch bei den Fragen, die explizit zum Thema Sport gehören.

Man sollte meiner Meinung nach auf "dumme Fragen" freundlich reagieren und den Fragesteller noch einmal genauer fragen, was er eigentlich wissen moechte und warum. Manchmal mache ich das. Fragen nach Trainingsplaenen ignoriere ich allerdings konsequent, weil das nun wirklich ein derart weites und arbeitsintensives Feld ist, dass ich es als Frechheit empfinde, ueberhaupt solche Fragen zu stellen.

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Nachher. Die Rumpfmuskulatur ist bei praktisch allen anderen Uebungen beteiligt. Wenn sie schon ermuedet ist (weil sie explizit belastet wurde), faellt die korrekte Ausfuehrung der anderen Uebungen schwerer, wenn sie nicht gar unmoeglich wird.

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Ich verstehe nicht ganz, was Du fuer Schuhe brauchst. Du willst damit auf flachen Wegen und im weglosen Gelaende gehen. Soweit sind das relativ uebliche Anforderungen an einen Schuh und ein Wanderschuh mit hohem Schaft waere die Empfehlung.

Nun schreibst Du aber auch noch, dass Du auf einen Gletscher willst. Dabei denke ich als erstes an Steigeisen, Du schreibst aber etwas von Skiern. Ski kannst Du natuerlich nicht mit Wander- oder Bergschuhen fahren, egal welche es sind.

Wenn es tatsaechlich um Steigeisen gehen sollte, dann gibt es einen ganzen Zoo von Moeglichkeiten. Es gibt Kipphebelbindungen, Riemchenbindung und eine Kombination, die Koerbchenbindung. Um Dir in diesem Zusammenhang einen besseren Rat erteilen zu koennen, waere es wichtig zu wissen, wie lang und schwierig die Strecken auf dem Eis sein werden und wie oft Du in Zukunft aufs Eis gehst.

Deswegen gehe ich hier nicht naeher darauf ein, sondern komme noch einmal zur Empfehlung fuer einen Wanderschuh zurueck. Ich wuerde zu einem hohen Schaft raten, weil der natuerlich stabiler ist, als ein Halbschuh. Mit hinreichender Uebung, leichtem Gepaeck und hervorragend trainierter Fussmuskulatur kann man allerdings ziemlich viele Strecken auch in Halbschuhen gehen. Du scheinst mir aber nicht ein derart erfahrener Bergsteiger zu sein, deswegen rate ich zum hohen Schaft.

Ausser der Schuhform ist noch wichtig, wie flexibel die Sohle sein soll. Das ist auch eine Geschmacksfrage. Ich bevorzuge eher eine zu weiche Sohle. Sie rollte besser ab und vermittelt einem mehr Gefuehl fuer den Untergrund. Gerade bei sehr unebenem Boden oder Geroell ermuedet der Fuss allerdings schneller als bei einer steiferen. Solltest Du Dich fuer eine steife Sohle entscheiden, solltest Du auf jeden Fall darauf achten, dass sie im Zehenbereich eine ordentliche Vorbiegung aufweist, weil der Schuh ansonsten sehr schlecht abrollt. Gleiches gilt fuer den Fersenbereich: Er sollte abgerundet sein. Solche Schuhe sind generell nur eineschraenkt steigeisentauglich.

Zuletzt gilt es noch, sich fuer ein Material zu entscheiden. Lederschuhe sind einigermassen wasserdicht. Wenn sie aber einmal nass sind, bleiben sie das auch fuer einige Tage. Ihr Vorteil liegt in der Regel im hoeheren Komfort, gerade bei hohen Temperaturen. Bei hohen Temperaturen funktionieren Funktionsmaterialien nicht mehr und sind in beiden Richtungen wasserdicht, was sich in Schweissfuessen aeussert. Fuer kuehlere oder nassere Touren empfehle ich daher Funktionsmaterialien, unter anderen Bedingungen kann eine derart eindeutige Empfehlung nicht gegeben werden.

Der allerletzte und wichtigste Punkt ist natuerlich, dass die Schuhe passen. Das ist im Geschaeft nur schwer zu beurteilen. Wichtig ist, dass die Ferse nicht drueckt und dass im Zehenbereich auch beim Bergabgehen reichlich Platz ist.

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Deine Wanderschuhe kannst Du zum Laufen vergessen. Die Sohle ist zu hart, so dass Du nicht abrollst und so dass Du auch kein Gespuer fuer den Untergrund hast. Mir geht das ja schon beim Wandern auf den Keks, da moechte ich gar nicht wissen, wie man damit laufen will.

Dass Deine Laufschuhe zu wenig Profil haben muss kein Problem sein. Wenn Du ueber Schotter oder felsigen oder trockenen Untergrund laeufst brauchst Du kein Profil, auch nicht bei Naesse. Nasses Gras braucht Profil oder eben nasser Erdboden. Es gibt Laufschuhe fuer Querfeldeinlauf, die Du in solchen Faellen verwenden kannst. Dann gibt es noch die sogenannten Trail-Running-Schuhe. Letztere sind aber meiner Meinung nach nur dann gerechtfertigt, wenn Du in wirklich miesem Gelaende unterwegs bist. Ansonsten sind sie mir zu klobig.

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Ich nehme an wir reden von Mountainbikes. An Rennraeder gibt es schliesslich (noch) keine Scheibenbremsen (aufgrund technischer Komplikationen) und auf Alltagsraeder gehe ich am Ende kurz ein.

Wer mit seinem MTB bei ausschliesslich bei schoenem Wetter unterwegs ist und dabei entweder Cross-Country oder Touren ohne wahnwitzige Bergab-Passagen faehrt, kommt auch mit Felgenbremsen aus. Ich selber war lange Jahre grosser Freund der Felgenbremse. Ich war allerdings ueberrascht (und ueberzeugt) als ich das erste Mal ein XC-Rennen bei Regen mit Scheibenbremsen gefahren bin: Das Rad bremst exakt so wie bei Trockenheit. Bei schlechtem Wetter fuehrt imho kein Weg an Scheibenbremsen vorbei. Das gleiche gilt fuer sehr technisches Fahren bei dem oft gebremst werden muss und natuerlich fuers Bergabfahren. Am MTB wuerde ich deswegen nur noch in ganz speziellen Ausnahmefaellen auf Scheibenbremsen verzichten.

Beim Trekkingrad sind die Argumente die gleichen, aber der Anwendungsbereich ist ein anderer. Erfahrungsgemaess ist man mit dem Trekkingrad haeufiger bei Naesse unterwegs, bremst aber weniger (nicht ganz so wenig wie beim Rennrad, aber deutlich weniger als beim MTB). Lange, bremsintensive Abfahrten gibt es auch nicht. Deswegen braucht man keine besonders leistungsfaehige Bremse. Eventuell sieht das anders aus wenn man mit Gepaeck faehrt. Aus Erfahrung muss ich aber sagen, dass man auch in diesem Fall gut mit einer Felgenbremse hinkommt. Bei Regen muss man ggf. etwas vorausschauender und langsamer fahren. Weil es ja aber nicht um Sekunden geht, ist das meiner Meinung nach beim Trekkingrad zu verschmerzen. Es lohnt sich deswegen nicht, sich aufwaendigere, schwieriger zu wartende Technik mit mehr Teilen, die kaputtgehen koennen, ans Trekkingrad, das ja auch alltagstauglich sein sollte, zu schrauben.

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Natuerlich entscheidet die Gesamtzeit und es sind alle Disziplinen wichtig.

Allerdings kann man schon Unterschiede ausmachen: Der zeitlich groesste Anteil des Wettkampfes liegt beim Radfahren, danach kommt Laufen und ganz am Ende Schwimmen. Daher ist auch Radfahren in einem gewissen Sinne wichtiger als Laufen: Wer beim Radfahren 5% schneller ist, ist absolut gesehen deutlich schneller als jemand, der beim Schwimmen 5% herausgeholt hat. Eine schlechte Schwimmzeit laesst sich also in den anderen Diszplinen eher ausgleichen als umgekehrt. In der Tat sind gute Triathleten relativ oft nur mittelmaessige Schwimmer.

Diese Ueberlegung gilt nur bei Wettkaempfen ohne Windschattenfreigabe. Ist Windschattenfahren erlaubt, kann ein guter Radfahrer seinen Vorteil nicht ausspielen, weil die Schwaecheren einfach in seinem Windschatten fahren koennen. In diesem Fall kann man mit einer guten Schwimmzeit eine magere Radleistung kompensieren: Man muss nur gleichzeitig mit den guten Radfahrern aus dem Wasser kommen.

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1) Rueckenschmerzen haben in den seltensten Faellen etwas mit den Bandscheiben zu tun.

2) Auf dem Rad muss man nicht gekruemmt sitzen. Eine nicht zu extreme, an den Koerper angepasste Position mit nicht zu grosser Sitzlaenge erlaubt - entsprechenden Zustand der Rumpfmuskulatur vorausgesetzt - eine ganz wunderbar gerade und entspannte Haltung des Rueckens auch auf dem Rennrad. Wer's nicht glaubt, ist herzlich eingeladen zu unserem Trainingstermin am Dienstag zu kommmen, da fahren einige Beispiele herum.

3) Regelmaessiges Radfahren staerkt die Rueckenmuskulatur, so dass sie auch eine sportliche, gekruemmte Haltung auf dem Rad stuetzen kann. Bestehen dann noch Rueckenprobleme, so kommen dann meist von einer Dysbalance: Die Bauchmuskulatur ist zu schwach, was zur Ausbildung eines Hohlkreuzes fuehrt.

Gleichwohl ist es eher ungewoehnlich, dass Radfahren bei bestehenden Rueckenbeschwerden hilft, weil die Belastung der Muskulatur schon ziemlich einseitig ist. Deine Ursprungsfrage laesst sich also nicht beantworten: Bei korrekter Sitzposition ist Radfahren weder gut noch schlecht. Bei falscher Position kann es allerdings auch schlecht sein.

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Ich habe gar nichts dabei. Beim Laufen oder Radfahren, was ich meistens betreibe holt man sich entweder Abschuerfungen, die man dann mit Wasser aus der Flasche abspuelt oder man braucht direkt einen Krankenwagen. Selbst die leichten Verletzungen sind im Training aber derart selten, dass es sich nicht lohnen wuerde, dafuer etwas mitzunehmen.

Bei bergsportlichen Aktivitaeten sieht das natuerlich anders aus und wir haben in der Gruppe immer die uebliche Apotheke dabei, wie sie von Alpenvereinen etc. und dem gesunden Menschenverstand empfohlen wird. Bei Trekkingtouren aendert sich der Inhalt je nach bereistem Gebiet. Diesen Sommer kommt z.B. Malariaprohylaxe mit in die Apotheke.

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Weiß ich nicht

Das kommt auf den Trainingszustand an. Ein sehr gut trainierter Langstreckelaeufer kann sicherlich fuer 10 Tage hintereinandern jeweils 10 Kilometer laufen. Allerdings wird ihn das in seinem Training nicht unbedingt weiterbringen. Ich kennen einen Europameister im Langsstreckenlauf. Der trainiert taeglich (teils zweimal) und laeuft jedesmal mehr als 10 Kilometer. Fuer ihn ist das sogar sinnvolles Training, weil er fit genug ist, sich waehrend einer langsamen 10km-Einheit zu erholen und deswegen in diesem Zyklus auch immer noch Tempoeinheiten einbauen kann. Aber, wie gesagt, der Mann ist Europameister!.

Wenn Du das nicht bist, ist vermutlich ein solches Training fuer Dich nicht sinnvoll und wird Dich mindestens zurueckwerfen, wenn nicht krank machen.

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Es ist ein bisschen die Frage, was Du Dir von der Analyse erhoffst. Wenn es darum geht, einen passenden Schuh zu kaufen, dann ist ein Laufgeschaeft natuerlich erste Wahl. Wenn es aber um Beratung bei einer Korrektur oder Umstellung der Lauftechnik geht, dann wird Dir das Schuhgeschaeft nicht helfen koennen. Wo Du in einem solchen Fall eine gute Beratung bekommst, kann ich Dir leider auch nicht sagen. Es gibt allerdings ueberall Trainer, Aerzte oder sonstwelche Leute, die so etwas anbieten. Hoer' Dich mal bei Laufkollegen in Deiner Region um.

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Meinst Du ein Querfeldeinrad (so eins mit Rennlenker) oder eins von den neumodischen Crossraedern (gerader Lenker, schmale 28"-Bereifung, oft mit Federgabel)?

Beide Typen sind nur fuer sehr leichtes Gelaende geeignet, also fuer Feldwege u.Ae.. Querfeldeinraeder werden in Wettkaempfen verwendet und sind dem Rennrad sehr aehnlich. Mit ihnen lassen sich relativ hohe Geschwindigkeiten erzielen. Die zweitgenannte Kategorie wird hauptsaechlich von sportlich weniger ambitionierten Fahrern verwendet und stellt im Wesentlichen ein Trekkingrad ohne Schutzbleche, Gepaecktraeger etc. dar. Durch das eingesparte Material sind die Raeder leichter und weniger defektanfaellig. Vom Verwendungszweck und der Rahmengeometrie her unterscheiden sie sich nicht.

Man kann natuerlich auch mit einem MTB in solch leichtem Gelaende fahren. Allerdings kann man mit dem MTB ja auch auf der Strasse fahren. Trotzdem ist dort das Rennrad erste Wahl. Aehnliches gilt bei Crossraedern. Wer auf technische Passagen verzichtet, ist mit einem Crossrad einen ganzen Tacken bequemer unterwegs (die groesseren Raeder sind z.B. weniger emfindlich gegen Bodenunebenheiten und die Sitzposition ist i.d.R. nicht so sportlich).

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10 bis 20 Minuten

Je nach Situation und Anspruch. Bei einer normalen Grundlagentrainingseinheit waerme ich mich praktisch gar nicht auf. Bei intensiven Laufeinheiten nehme ich mir schon ca. 20 Minuten Zeit. Bei intensiven Radtrainingseinheiten ist es in der Regel mehr, weil ich ja auch erst einmal die Trainingsstrecke erreichen muss. Vor einem Radrennen waerme ich mich wiederum etwa 20 Minuten auf (um dann wieder 10 Minuten vor dem Start im Pulk zu stehen und zu warten bis das vorige Rennen zu Ende ist. Grrr!).

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Es ist im Prinzip besser, durch die Nase zu atmen, deswegen hat die Natur uns ja auch eine Nase gegeben. Die Luft wird auf dem Weg durch die Nase angewaermt und befeuchtet, was angenehmer und gesuender ist. Auf dem Weg durch den Mund geschieht das nicht in gleichem Masse.

Daraus abzuleiten, dass man beim Sport nur durch die Nase atmen soll, ist aber auch nicht richtig. Bei grossem Bedarf an Sauerstoff kann man schlichtweg nicht genug Luft durch die Nase einatmen und man muss durch den Mund atmen. Das ist natuerlich nur bei hohen Intensitaeten der Fall. Im Grundlagentraining sollte es ganz natuerlich sein, dass man ausschliesslich durch die Nase atmet.

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Gutes Werkzeug hat imho zwei Merkmale:

  • Es haelt lange.

  • Es ist bequem in der Bedienung. Letzeres Merkmal erfuellt mein Kettennieter T3210 von Tacx, der recht guenstig war. Er ist aus angenehm zu greifenden, grossen Plastikteilen. http://www.tacx.com/producten.php?language=EN&lvlMain=18&lvlSub=65&lvlSubSub=219&ttop=Chain+rivet+extractors&img=chaintools_320x217_zoom

Ob er lange haelt, kann ich nicht sagen, ich niete damit etwa drei Ketten im Jahr. Bisher macht er das seit 10 Jahren mit und ich wuerde vermuten, dass er es auch den Rest meines Radlerlebens tun wird. Beim Werkstatteinsatz mag das anders aussehen, aber zumindest fuer meine privaten Zwecke glaube ich nicht, dass er jemals kaputt gehen wird.

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Beim MTB ist die Frage gar nicht so leicht zu beantworten wie etwa beim Rennrad. Je nachdem, wie mit dem MTB gefahren werden soll, muss der Vorbau kuerzer (Downhill, Freeride etc) oder laenger (XC, Marathon) sein. Obendrein spielt natuerlich die Oberkoerper- und Armlaenge eine Rolle.

Eine Faustregel besagt, dass wenn der Ellenbogen an der Sattelspitze liegt noch 3 Finger Platz zum Lenker sein sollten. Das ist aber nur eine grobe Faustregel und je nach Fahrstil kann es deutliche Abweichungen geben.

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Ich weiss auch was. Naemlich, wo ich das mal gelesen habe.

http://www.rohloff.de/de/technik/kettentrieb/kettenlaenge/

Und ich war sogar schneller als Pooky. Trotzdem bin ich mir sicher, dass er wieder mehr Daumen fuer seine Antwort bekommen wird ;-)

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Es gibt Sohlen spezieller Hersteller, die von mehreren Schuhmarken benutzt werden. Ein besonders verbreiteter solcher Hersteller ist Vibram. Manche Schuhfabrikanten stellen aber auch ihre eigenen Sohlen her (oder kaufen sie ein), die nicht bei anderen Herstellern zu bekommen sind. Lowa z.B. verwendet gern eigene Sohlen.

Qualitaetsunterschiede gibt es natuerlich zwischen verschiedenen Sohlen. Es gibt griffigere Sohlen, die, weil sie weicher sind, schneller verschleissen. Es gibt haltbarere Sohlen, die aber nicht so weich sind und nicht so gut abrollen. Ausserdem gibt es natuerlich verschiedene Sohlenprofile fuer die verschiedenen Zwecke und Untergruende.

Bei Wanderschuhen laesst sich aber nicht sagen, dass die Sohlen eines Herstellers soviel besser sind als die eines anderen, dass sich daraus ein echtes Verkaufsargument ableiten liesse. Die Sohlen sind ja gerade bei Wanderschuhen, die viele Kilometer laufen sollen, ein Verschleissteil und werden ohnehin nach mehr oder weniger vielen Jahren ersetzt. Wesentlich bedeutender ist, dass der Schuh passt. Einen passenden Schuh neu besohlen zu lassen ist offensichtlich wesentlich besser, als einen Schuh mit Topsohle zu haben, der aber nicht passt.

Zu Bergschuhen sei noch angemerkt, dass die Sohle oft ohnehin eine untergeordnete Rolle spielt: Wenn Steigeisen drunter sind, ist es total schnurz, was die Sohle fuer ein Profil hat und wenn keine Eisen drunter sind, ist die Sohle derart hart, dass man ohnehin den Untergrund nicht spuert. Bei solchen Schuhen ist es ggf. wichtig, darauf zu achten, dass die Sohlenspitze keine ausgepraegtes Profil hat, dass beim Antreten auf kleinen Tritten abknicken koennte und so geringere Haftung haette.

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Ich favorisiere generell keine Rahmenmarke.

Specialized hat viel Erfahrung und einen guten Ruf. Die Rahmen sind ordentlich konstruiert und sehen gescheit aus (Wenn man mal von den etwas klobigen Schweissnaehten bei Alu absieht). Allerdings spart Specialized bei den Komplettraedern teilweise enorm an den Komponenten. Beispielsweise ist die Hinterradnabe des aktuellen Stumpjumper Comp eines Rades dieser Preisklasse nicht wuerdig. Solche Naben wuerde ich in halb so teuren Raedern erwarten.

Das Argument, warum man an den Komponenten spart ist, dass das Herz des Rades hochwertig sein muss, da Komponenten auch getauscht werden koennen. Es stimmt natuerlich, dass ein Rahmentausch sehr aufwaendig ist und sich nicht lohnt. Meine Erfahrung ist aber, dass auch Komponenten sehr selten getauscht werden. Es gibt natuerlich ein paar Schraubertypen, die staendig etwas tauschen - auch wenn es noch lange nicht verschlissen ist. Die meisten Komponenten halten aber ohne Unfall ein Radleben lang und werden deswegen auch praktisch nicht getauscht.

Daher halte ich einen guten Rahmen fuer ebenso wichtig wie gute Komponenten. In mittleren Preisklassen ist ein derart ausgewogenes Rad bei Specialized nicht zu bekommen; bei Hardtails halte ich erst das Stumpjumper Expert (2100 Euro) fuer ausgewogen.

Wie gesagt favorisiere ich keine Rahmenmarke. Der Grund ist, dass ich dem Rahmen keine so hohe Bedeutung beimesse wie andere Leute.

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Zwei Stufen:

Erlernen des Schwingens mit korrekter Beinhaltung: Ein Seil als Schlinge an der Stange befestigen. In dieses Seil die Fuesse stellen und dann mit geraden Ruecken und gestreckten Armen schwingen.

Den Schwung in Aufwaertsbewegung umsetzten: Zwei Partner schubsen Deine Beine hoch.

Die Schwierigkeit liegt wie immer "nur" im Timing und der Koerperspannung.

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Entgegen anfaenglicher Euphorie hat sich mittlerweile die Erkenntnis durchgesetzt, dass Inlineskaten nicht unbedingt knieschonend ist. Die kleinen harten Rollen geben jeden Stoss direkt an den Laeufer weiter und werden in den hauptsaechlich Knien abgefedert. Du kannst es ja mal probieren, aber ich glaube eigentlich nicht, dass es besonders toll funktioniert.

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Recht angesagt ist Skiken, das ist Skilanglauf im Skating-Stil im Sommer mit einer Art Kreuzung zwischen Inlineschuh und Sommerski.

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Das koennte ungefaehr hinkommen mit der Laenge. Sie werden aber trotzdem etwas zu kurz sein, glaube ich.

Auf jeden Fall wird die Spitze leiden, denn Du kannst ja nur auf Asphalt fahren.

Und zum dritten ist es mit normalen Inliner relativ zweckfrei, weil Du viel zu schnell wirst, als das Du noch einen sauberen Stockstoss machen koenntest. Bergauf wird es sicher gehen. Es gibt zum Nordic Blading spezielle Schuhe, die schlechter rollen.

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Der Puls ist tagesformabhaengig. Es kann also sein, dass Du gestern einfach einen hochpulsigen Tag hattest.

Gleichwohl ist es denkbar, dass Dein Puls wirklich zu hoch war, weil Du noch nicht erholt warst. Die Erschoepfung muss ja nicht vom Training kommen, sondern kann auch von der Arbeit, Schlafmangel oder Stress stammen.

PS: Dass Du keine 100 HM gefahren bist, hatte ich mir schon gedacht, bei Deinem Wohnort.

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Eine beste Rahmenmarke in dem Sinne gibt es nicht. Es ist viel wichtiger, dass der Rahmen zu Deinen Koerperproportionen und Deiner Fahrweise/Sitzposition passt. Bei gleicher Rahmenhoehe unterscheiden sich die Oberrohrlaengen bei verschiedenen Herstellern um bis zu drei Zentimeter. Deswegen solltest Du Dir den Hersteller weniger nach Prestige als nach der passenden Geometrie aussuchen. Geh mal in verschiedene Geschaefte und setz Dich auf verschiedene Raeder. Danach hast Du einen Eindruck, welche Art Geometrie fuer Dich angenehmer ist. Dann kannst Du die Frage ja nochmal stellen, welcher der dann noch in Frage kommenden Hersteller den "besseren" Rahmen baut, wobei Du aber auch spezifiezieren solltest, was Du unter besser verstehen moechtest (haltbarer, leichter, modischer, leichter zu reinigen...).

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Auch wenn es komisch klingt: Du musst im Grundlagenbereich fahren. Wenn Du am ersten Berg in den Entwicklungsbereich gehst, wirst Du vermutlich keine 7-8 Stunden durchhalten.

Natuerlich wirst Du nicht lockere GA1 fahren koennen, sondern eher GA2. An Steilstuecken oder aus taktischen Gruenden (Gruppenanschluss im Flachen) kannst Du auch kurz EB fahren, aber das ist gefaehrlich.

Lass Dich keinesfalls dazu verleiten am Anfang zu schnell zu fahren. Gerade wenn Du wenig Erfahrung hast ist die Gefahr gross, dass Du dann die ganze Zeit ein zu hohes Tempo drueckst und Dir am letzten Berg die Koerner fehlen.

Deinen ersten Marathon solltest Du auch aus diesem Grund nicht als Wettkampf sehen. Das Teilnehmerfeld ist vermutlich sehr gross und Du wirst ohnehin nicht um Platzierungen kaempfen koennen. Sieh es als eine lange RTF, die faehrst Du ja auch nicht mit Vollgas auf Sieg. Klar, bei einer RTF wird im Gegensatz zu den grossen Marathons keine Zeit gemessen, aber im Grunde aehnelt ein Marathon mehr einer RTF als einem Rennen, jedenfalls wenn man keine Platzierung unter den ersten 10% anstrebt.

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Routen werden i.A. nach Gefuehl bewertet. Allerdings nicht nach dem Gusto eines einzelnen Kletterers, sondern es diskutieren mehrerere darueber. In Kletterhallen kann es aber oefter mal vorkommen, dass die Bewertungen etwas unverstaendlich sind. Jeder Kletterer hat halt andere Staerken und findet deswegen Routen unterschiedlich schwer.

Im Uebrigen kann eine Route tatsaechlich leichter werden, wenn die Griffe weit auseinander liegen. Das haengt natuerlich von der Koerpergroesse ab, so dass sie ggf. fuer kleine Menschen schwerer, fuer grosse aber leichter wird.

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Das Kleinwalsertal ist besiedelt und es gibt gute Infrastruktur. Ein Bus bedient das gesamte Tal und es existieren einige Seilbahnen.

Es gibt einige schoene Tageswanderungen, die vom Tal auf Gipfel und Kaemme fuehren. Ein Klettersteig ist auch vorhanden.

Fuer eine mehrtaegige Wanderung wuerde ich es nicht empfehlen. Zum einen lassen sich alle schoenen Stellen mit dem gleichen Zeitaufwand vom Tal aus erreichen, zum anderen tun das die anderen Wanderer auch. Du wuerdest also vielen Tagestouristen begegnen. Zum dritten ist das Tal doch recht klein, sodass Du nicht besonders lange unterwegs sein koenntest. Als Start fuer eine laengere Tour wird es aber taugen.

Einen allgemeinen Rat moechte ich noch geben: In den Alpen ist es praktisch nie erforderlich, ein Zelt mitzuschleppen. Das Huettennetz ist derart dicht, dass sich jeden Abend eine Huette erreichen laesst. Das zusaetzliche Gewicht einer Campingausruestung mindert allerdings den Wanderspass ganz erheblich, und zwar sowohl bergrauf als auch bergrunter.

Ich empfehle Dir, Dich ueber die alpinen Fernwanderwege zu informieren. Derer gibt es einige, und die koennten eher etwas fuer Dich sein, wenn Du ein laengere Tour suchst. Natuerlich kannst Du auch selber eine Mehrtagestour planen, das setzt aber etwas Erfahrung und Ortskenntnis voraus. Daher wuerde ich Dir davon abraten, solange Du nicht mit einem erfahreneren Alpinisten gehst.

Allgemein wuerde ich Dir von Alleingaengen in den Alpen abraten, solange Du noch keine grosse Erfahrung hast. Das Hochgebirge bietet andere, groessere und schwerer einzuschaetzende Gefahren als ein Mittelgebirge. Hilfe ist schwieriger zu rufen und braucht auch deutlich laenger bis zum Eintreffen.

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Das ist ein ganz heisses Eisen, das Du da anfasst. Die Empfehlungen zum Dehnen aendern sich alle paar Jahre. Das letzte was ich gehoert habe, ist dass Dehnen in einer separaten Einheit empfohlen wird (vorheriges Aufwaermen vorausgesetzt).

Aus praktischen Gruenden habe ich das aber noch nie so gehandhabt, sondern ich dehne nach dem Training, allerdings nicht nach jedem - bei besonders anstrengenden Einheiten sehe ich in der Regel davon ab. Diese Loesung empfiehlt sich (theoretisch) deshalb, weil Dehnen der Regeneration nicht direkt foerderlich, sondern vielmehr einen eigenen Trainingsreiz darstellt, der eine Anpassungsleistung erfordert (sprich: Dehnen braucht auch Regeneration).

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Training ist immer zielgerichtet. Was ist dein Ziel?

Willst Du Radrennen bestreiten, dann bringt dir das Radeln drinnen eine Grundlage, die spezifischen Faehigkeiten wirst Du aber auf der Strasse entwickeln muessen.

Willst Du einfach allgemein etwas fuer deinen Kreislauf tun, dann geht das natuerlich auch mit Drinnenradeln. Auch (und gerade) dann halte ich draussen fahren aber fuer besesr. Dabei hast Du naemlich noch die Moeglichkeit, frische Luft zu atmen und Dich dem Sonnenlicht auszusetzen, was fuer sich genommen schon psychisch und physisch positiv ist.

Wenn Du zur Leistungssteigerung trainierst (in welchem Sinn auch immer) halte ich es auch nicht fuer abwegig, dass Du mit zwei Einheiten pro Woche schon am Ende der Fahnenstange bist und der Belastungsreiz fuer eine weitere Verbesserung nicht mehr ausreicht. Ausserdem sind nur zwei Ausdauereinheiten in der Woche ohnehin relativ wenig - jedenfalls, wenn der Schwerpunkt auf der Entwicklung ovn Ausdauer liegen soll und es nicht bloss Ausgleichsspor ist.

Zu guter Letzt koennte ich mir vorstellen das abgesehen von zu geringen Umfaengen das Training nicht abwechslunngsreich genug ist.

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Ein Fully ist nicht viel anstrengender zu bewegen als ein Hardtail. Gerade im Gelaende kann es sich deutlich leichter fahren, weil der Fahrer nicht aktiv jedes Loch ausfedern muss. Gerade auf flachen Strecken macht sich ein Fully deutlich positiv bemerkbar, wenn der Untergrund huckelig ist. Auf Asphalt und guten Wegen ist ein Fully aber immer unnoetig. Deswegen sollte er sich gut ueberlegen, ob er bereit ist, deutlich mehr Geld zu investieren (Fully ab min. 1500 EUR, vergleichbares Hardtail 500 EUR weniger).

Auf Strassen rate ich IMMER zum Trekkingrad. Es bietet dort deutlich mehr Komfort, ohne irgendwelche Nachteile einzubringen. Fuers leichte Gelaende ist s auch geeignet, denn was Reifenbreite und Geometrie angeht unterscheidet es sich kaum von Querfeldeinraedern.

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Abgesehen von Ermaessigungen bei Kursgebuehren schlaefst Du auf DAV-Huetten und den Huetten von Verbaenden, die ein Gegenseitigkeitsabkommen unterzeichnet haben, zu einem deutlich ermaessigten Tarif. Nicht zuletzt bist Du ueber den DAV unfallversichert (beim Bergsport, versteht sich), sodass Du die Heli=Rechnung nicht selber bezahlen musst ;-)

Ich sehe keine Gruende als Bergsportler nicht dem DAV beizutreten.

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