Ein tag vor einem Wettkampf was ist da am besten noch zu tun?

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7 Antworten

Vor einem Wettkampf - einen Tag davor - probiere ich nichts Neues mehr aus, auch nicht die Ernährung. An dem einen Tag solltest Du einfach etwas erholen, Dich mit was anderem Beschäftigen als mit dem Wettkampf, das nimmt Dir die Nervosität ein klein wenig. Da es nicht Dein erster Wettkampf ist, solltest Du schon wissen das man nichts mehr ausprobiert. Bleib einfach auf der Linie die Du hast und wenn Du was anderes ausprobieren willst, dann nicht vor dem Wettkampf, sondern dann wenn es egal ist bei Missglückung. Viel Erfolg.

das musst du für dich heraus finden, einen fundierten weg gibt es nicht.meine empfehlung: am vorletzten tag nochmal die technikdisziplinen unter wettkampfbedingungen zu testen. das heißt sorgfältig warm machen,anlauf überprüfen.einstellung der startmaschine checken,material zusammen suchen (markierungen für zwischenmarken, eventuell isomatte etc.)du fängst also an, dich auf den wettkampf zu fokussieren. am letzten tag machst du noch einige steigerungen, stöße mit einer leichteren kugel u.a. du zeigst dem körper und dem kopf wohin es gehen soll.und dann gibt es die, die alles anders machen und dennoch top sind. auf jeden fall nicht verrückt machen.

Ich kann hier nur von Radsport sprechen: Von einem kompletten Ruhetag oder sogar 2 vor dem Wettkampf halte ich nichts. Dann braucht der Körper ewig, bis alle Systeme wieder hochgefahren sind.

Besser ist es, 3 Tage vorher eine lockere Einheit zu trainieren, dann einen Tag Pause. Am Tag vor dem Wettkampf, am Besten in der Früh schon, sorgfältig aufwärmen und dann 2-3 kurze, intensive Belastungen, die in etwa der Belastung im Wettkampf entsprechen. Aber wirklich kurz! Du willst Dich nicht plattmachen, nur Deinen Körper auf das vorbereiten, was da kommt.

Mit der Ernährung würde ich nicht allzusehr rumexperimentieren. Ungewohnte Nahrung in Verbindung mit hohen Belastungen und Nervosität können Dir schnell Magenbeschwerden bescheren. Ein gutes, ausgewogenes Abendessen sollte genügen. Am Wettkampftag ein schönes Frühstück, dann kann es losgehen.

Joousy 03.09.2011, 23:59

Genau diese Erfahrung kann ich als Läufer absolut teilen- nix ist nix- zu viel ist gar nix! Also irgendwas kurzes zur Aktivierung schadet nie, aber eben keine ausschweifenden Belastungen.

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kommt auch auf die distanz drauf an. als kurz- oder mittelstreckler sollte man am tag davor schon aktivieren... (inkl. ganz kurze tempoläufe im wk-tempo)

als langstreckler ist es wahrscheinlich nicht so wichtig, kann aber auch nicht schaden ein paar km locker zu laufen...

aus meinen erfahrungen, fühl ich mich mit vortags aktivieren immer besser...

Vor einem Wettkampf trainiert man nicht mehr, sondern lässt alle 5e gerade stehen, und lässt alles ruhig angehen. Die Ernährung bleibt so wie sie ist, denn wenn man kurz vor einem Wettkampf Experimente wagt (ernährungstechnisch), geht das meistens nach hinten los. Fokussieren ist alles was man noch machen kann.

Keine Experimente, ich würde am Tag davor nichts machen, ich halte das bei meinen Wettkämpfen immer so. Bisher hat das bei mir gut funktioniert.

Bleib bei der Ernährung, die du im Training getestet und für gut befunden hast, und ruh dich aus, wenn es dein erster WK ist.

Später kannst du bei anderen WKs (v.a. B und C-WKs) andere Strategien ausprobieren und herausfinden, ob du damit besser fährst. Der letzte Tag vor einem WK ist kein Platz für Experimente.

Heinz123 03.09.2011, 21:12

Ist nicht mein erster Wettkampf ! ich wollte es nur mal im allgemeinen Wissen und testen ob eine andere Methode besser für mich ist und ich noch mehr Leistung bringe :)

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sabsine 03.09.2011, 21:26
@Heinz123

Jeder reagiert anders. Der eine fährt gut mit einem Ruhetag, der nächste macht ein lockeres Läufchen und der dritte macht Antritte (oder etwas anderes intensives, sportartspezifisches). Es gibt kein Patentrezept, dass allen den gleichen Erfolg bringt. Du kannst nur über Versuch und Irrtum herausfinden, was dir am meisten bringt.

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