Ab wann ist ein Kantenball beim Tischtennis "Fehler"?

3 Antworten

Die bisherigen Antworten sind zu ungenau. Ich kann mich an eine Skizze erinnern (Schiedsrichterausbildung). Danach darf eine Linie, die (im Augenblick des Kontaktes von Ball und Tisch) die Kante mit dem Mittelpunkt des Balles verbindet, höchstens einen Winkel von 45° zur Lotlinie (also zur Senkrechten nach unten) bilden. Wenn das noch gilt (ich gehe davon aus) kann sogar ein über den Tisch gespielter Ball bei relativ steiler Flugrichtung die Kante so berühren, dass kein gültiger Rückschlag vorliegt (notfalls sollte man sich das zeichnerisch veranschaulichen).

Die Antwort vom 26.12. 11 bringt keine Aufklärung. Nach einigen Überlegungen mit noch viel mehr Skizzen bin ich der Meinung, dass sich der Mittelpunkt des Balls zum Zeitpunkt der Berührung der Kante oberhalb des Tischniveaus befinden muss. Damit berührt der Ball zwangsläufig die Tischoberfläche! Trotzdem kann er aber nach unten wegspringen!!!

Das ist nicht ganz einfach zu verstehen, man muss sich aber vor Augen halten, dass der Ball sich beim Aufprall verformt und dabei sowohl die Tischoberfläche als auch die seitliche Fläche berühren kann. Wenn er nur die Oberfläche berührt .... ist es kein Kantenball!

Wie Du ja schon schreibst ist es auch nicht relevant wie Du am Netz vorbeikommst (drüber oder seitlich), wichtig ist jedoch, dass der Ball die Oberfläche des Tisches (da zählt die obere Kante natürlich mit) trifft. Ein seitlicher Treffe des Tisches oder gar ein Treffer an der unteren Kante ist ein Fehler bzw. Punkt für den Gegner.

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