Ist T-Bankdrücken wirklich so gefährlich?

Hey.

Ich glaube, ich hab Bankdrücken immer falsch ausgeführt, bzw. nie drauf geachtet, die Ellenbogen so eng an den Körper anzuwinkeln. Ich habs immer so gemacht, wie ich die Brust am besten spürte? Mache im Moment aber schon seit 2 Wochen Pause, da diese sowieso schon überfällig war ( da Sehnenscheidenentzündung in der rechten Hand), kurz vor meiner Pause fingen dann auch Schulterschmerzen in meiner rechten Schulter an beim Bankdrücken oder Butterfly-Maschine.

Kann mir jemand erklären, warum T-Bankdrücken so schlecht für die Schultern sind? Ich hab gelesen, dass je weiter der Arm vom Oberkörper abgespreizt wird, desto engo der Spalt für eine bestimmte Sehne in der Schulter wird. Dadurch reibt dieser Stärker, als z.B in einem 45° Winkel und tut eben weh.

Allerdings bin ich mir nicht sicher, obs bei mir nicht eher ein muskulärer Schmerz ist? Ich hab auch höchstwahrscheinlich kein T-Bankdrücken gemacht (Also die Ellenbogen in 90 Grad Winkel zum Oberkörper, wie ein T würds dann aussehen, wenn man von oben guckt), weil sich das komplett unnatürlich anfühlte. Ich hab die Arme so gehalten, wie es sich für mich gut und gesund anfühlte, also wahrscheinlich etwas unter 90 Grad, so 70-80. Aber eventuell hat mich da mein Gefühl trotzdem betrogen, da ich beim Hochdrücken trotzdem Schmerzen bekam. Das fühlte isch auch wie ein Muskelakter in der vorderen Schulter, was ja auch Sinn machen könnte, da bei weit abgespreizten Armen die vordere Schulter auch mehr übernimmt. Naja wie gesagt, ich bin schon lange am grüblen darüber und mache mir teilweise echt Selbstvorwürfe ( dass ich mir eventuell schon was langfristig geschädigt hab oder so) und dass ich niemanden schon vorher gefragt hab :( war ziemlich überheblich von mir. Ich bin natürlich immer informiert an die Übung gegangen, aber das mit der Ellenbogen Position hab ich eventuell nicht umgesetzt bzw, ich glaube, ich hatte es sogar mal versucht, aber habe meine Brust nicht mehr so deutlich gespürt, sondern den Trizeps zu sehr?? Weil ich probier eig vorher viel rum, und schaue dann wie es am besten ist beim Durchführen der Übungen, also bin immer offen dafür.

Kann mir jemand Näheres dazu erklären, ob da so Schnell ein Schaden entsteht ( bin ungefähr 1 Jahr dabei, wobei man gut 3-4 Monate wegfallen lassen kann, da lange Labortage an der Uni, Urlaub, erstes Eintrainieren mit vernünftigen TP) Die Schulterschmerzen haben erst kurz vor der Pause angefangen, also waren nicht allzulange da.

Wie gesagt, ich bin manchmal echt deprimiert deswegen und habe Angst, dass ich mir da schon was langfristig geschädigt hab.

Sport, Fitness, Bankdrücken, Anatomie, Kraftsport, Orthopädie, Physiotherapie
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Handgelenksschmerzen abgeheilt?

Hey Leute.

Ich hatte ne Zeit lang( ich schätze 1-2 Monate) Schmerzen im Bereich des Handgelenks bei einigen Übungen( Latziehen, Stirndrücken etc), aber vorallem bei Bizepscurls. Die Schmerzen waren unerträglich, sodass ich die Übung immer abbrechen musste und der Zielmuskel kaum gereizt wurde. Dann hab ich angefangen, meine Ausführung zu hinterfragen und irgendwie festgestellt, dass ich immer viel Kraft aus den Handgelenken geholt hatte bei Übungen wie Latziehen oder Rudern im Sitzen. Hab mich dann darauf konzentriert, nur mit dem Zielmuskel das Grewicht zu bewegen und es wurde schon mal etwas besser. Zusätzlich hab ich angefangen, meine Handgelenke zu dehnen und kräftigen.

Die Schmerzen waren so gut wie weg bei nahezu allen Übungen, nur die Bizepscurls mit der SZ-Stange (frei und auf dieser Ablage für die Arme) machen mir noch Probleme, aber auch nur noch im rechten Handgelenk. Zuvort wars nur im linken. (Ich vermute, es kam daher, dass mir mal ein Gewicht von der rechten Hand abgerutscht ist und ein paar Finger dabei überdehnt hatte, ich weiß es aber nicht genau)

Naja, ich merkte, dass ich die Schmerzen bei den Bizepscurls mit einer besseren Haltung auch nochmal reduzieren konnte, Pausen hatte ich auch immer wieder mal gemacht für 5 Tage maximal, was aber nicht besonders half. Da ich dann auch nicht Kraftverluste einbüßen wollte und ich sowieso frustriert war, da ich schon so oft Trainingspausen einlegen musste( sei es wegen Urlaub, Labortagen an der Uni bis 18:30 und dann musste ich noch 1:30 mit dem Zug gnach Hause + Vorbereitung für den morgigen nächsten Labortag, oder wegen Fastentagen), hatte ich auch keinen Bock, jedes mal aufs Neue meine Fortschritte wieder zu verlieren.

Also hab ich dann weitertrainiert, die Schmerzen wurden zum Glück mit jedem Training besser( hatte aber jedes mal ein schlechtes Gewissen, in dem Schmerz etwas reinzutrainineren, sie waren aber erträglich). Die Schmerzen sind nun so gut wie verschwunden, wollte nur fragen, ob dadurch aber irgendein permanenter Schaden aufgetreten sein könnte oder so?? Dadurch, dass ich in den Schmerz reintrainiert hatte? Und an meinem rechten Handgelenk guckt der Knochen auch einen Ticken mehr raus als beim Linken, ist das normal oder kann das durch Verletzung bedingt sein? Sieht aber nicht nach so nem Überbein/Ganglion aus.

Training, Anatomie, Gewicht, Kraftsport, Orthopädie, Schmerzen, Handgelenk, Knochen
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Seit 8 Monaten Schmerzen in beiden Knien

Hallo,

ich bin Ende Februar in eine neue Wohnung in den 4. Stock gezogen. Es gibt keinen Aufzug, also musste ich (weiblich, 28 Jahre alt, durchschnittlich stark) meine Möbel und Elektrogeräte wie Waschmaschine & Co. mit meinem Mann alles die Treppen zum 4. Stock hoch tragen. Das ging 12 Stunden so ohne Pause

Seitdem habe ich in beiden Knien Schmerzen. Ich war schon bei 2 Allgemeinmedizinern, einem Radiologen, 2 Physiotherapeuten und 2 Orthopäden. Wirklich einig ist sich keiner darüber, was ich habe. Die Orthopäden meinen, der Quadrizeps sei geschwächt und verursache die Schmerzen, die besonders stark sind, wenn ich mich hinsetze oder knie und noch stärker sind, wenn ich wieder aufstehe oder mich aus der Hocke erhebe. Schmerzen beim laufen oder im Ruhezustand gibt es nicht. Ein MRT haben sie mich nicht machen lassen, weil ich dafür keine Anzeichen (Entzündung, Wärme, Schwellung) zeige. Die Physiotherapeuten meinen, meine Quadrizepsmuskulatur sei eindeutig in Ordnung, die Kraftübungen in der Therapie schaffe ich ja ohne jeglichen Schmerz. Sie meinen eher, es könnte an den Sehnen oder Bändern liegen.
Wo sich aber alle einig sind, das ist die Verwunderung darüber, dass es wirklich in beiden Knien gleichzeitig auftritt und auch noch an der gleichen Stelle. Da kommt bei mir immer die Angst auf, dass es Arthrose sein könnte :(

Ich beschreibe mal die schmerzende Stelle. Sie befindet sich jeweils an einer anderen Stelle je nachdem, ob ich das Bein strecke oder beuge.

  1. Wenn ich auf einem Stuhl sitze und das Bein ausgestreckt auf dem Boden abstelle und dann direkt über der Kniescheibe etwas außen hinein drücke

  2. Wenn ich bei ausgestrecktem Bein den oberen Teil der Kniescheibe fest zusammendrücke

  3. Wenn ich die Beine auf einem Stuhl sitzen im rechten Winkel auf dem Boden abstelle, kann ich den Schmerz außen an der Kniescheibe ertasten.

  4. Wenn ich meine sitzend meine Ferse an den Po ziehe und somit einen spitzen Winkel bilde, ist die schmerzende Stelle an der Außenseite des Knies, wo so ein spitzer Knochenteil heraus schaut. Wenn ich auf diesen Teil drücke, ist der Schmerz wirklich sehr groß.

Anatomisch gesehen weiß ich nicht, was hinter diesen Stellen liegt. Vielleicht könnt ihr es mir ja sagen, damit ich weiß, WAS da denn überhaupt schmerzt, denn an den Quadrizeps denke ich da auch überhaupt nicht.

Der Schmerz fühlt sich übrigens an wie ein Stechen oder ein blauer Fleck. Bei Wärme wird es besser. Am schlimmsten ist es nach längerer Bewegungspause. Seltsam ist übrigens, dass ich manchmal so fest wie möglich auf die Schmerzstelle drücken kann und nichts spüre und an anderen Tagen, muss ich sie nur leicht berühren und könnte direkt an die Decke springen vor Schmerz.

Falls Ihr noch Fragen habt, ruhig her damit. Ich beantworte sie gerne, solange es mir hilft, den Grund der Schmerzen herausfinden zu können.

Danke für Eure Hilfe!

Muskeln, Knie, Anatomie, Arthrose, Knieschmerzen, Schmerzen, Band, Sehne
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