Die Sohlenlänge ist natürlich bei jeder Größe anders und auch von Modell zu Modell unterschiedlich.Mit Schuhgröße 42/ 43 solltest du mit der größe "M" aber kein Probleme haben. Ich habe auch diese Schuhgröße und fahre eine Diamir-Bindung der Größe M, und ich habe noch ca. 2 cm Platz nach hinten. Allerdings ist von der Sohlenlänge auch abhängig, wo genau die Bindung auf den Ski montiert wird, deswegen wollen die Händler meist den Schuh, den man fahren wird, für die Montage haben. Aber das ist m.E. nicht ganz so wichtig, wenn die ungefähre Schuhgröße bekannt ist. Wenn der Händler deine Schuhgröße kennt, ist das also nicht schlecht.

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Das Gebiet ist defintiv grandios. Die Salbithütte ist gemütlich, schön gelegen, und hat ein super Hütten-team. Der Hüttenwart Hans Berger ist sehr nett und kennt sich dort aus wie in seiner Westentasche und hat immer gute Tips zu aktuellen Bedingungen. Als Klassiker gelten der Südgrat, den man beliebig kombinieren kann mit anderen Touren, die am Zwillingsturm hochgehen. Empfehlen kann ich den Südgrat selbst (lang, aber leicht und top abgesichert), auch kominiert mit der "Ruska", die etwas rechts vom Grad verläuft und schließlich auf diesen mündet. Eine Besteigung der Gipfelnadel würde ich auf jeden Fall empfehlen. Super Erlebnis! An den Gemsplanggen gibt es einige gut abgesicherte fast alpine Sportkletterrouten, die aber zum teil nicht leicht sind. Empfehlen kann ich dort die "Incredible", und die "Mocca", ein super 150 m Piaz-Riss. Beim Abseilen auf Abseilpiste von den Gemsplanggen bitte unbedingt immer in beide Enden Knoten machen (sollte man eh immer tun!). 50m- Seile reichen immer gerade so. Erst gestern habe ich dort einen hässlichen Unfall mitbekommen, wo sich eine Kletterin über das Seil-Ende abgeseilt hat und 100 m abgestürzt ist. Der "Salbit erleben" Führer stammt vom Hüttenwirt und ist definitiv eine Anschaffung wert, wenn man dort klettern will.

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Normale Sonnencreme bringt bei Lippen nicht viel. Die brauchen was richtig schmieriges, was sich nicht leicht abreiben oder waschen lässt. Ich benutze einen Sunblocker-Stift (LSF 50+) aus der Apotheke, der gleichzeitig die Lippen pflegt, und trage den ca. alle drei Stunden auf. Damit bin ich zufrieden.

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Das ist ne Abwägung von Vorteilen und Nachteilen: Für Fangriemen spricht, dass der Ski nach der Auslösung nicht nur nicht abhaut, sondern auch nicht unter den Schnee schiebt (hab schonmal eine halbe Stunde nach meinem Ski gesucht...). Ist der Ski mal weg, kommt man u.U. nicht mehr bei Tageslicht ins Tal, wenn man auf größerer Tour ist. Ganz böse wirds, wenn man dann noch einen Gegenhang bewältigen muss.

Gegen Fangriemen spricht zum einen die Verletzungsgefahr (wobei die m.E. nicht allzu hoch ist. Meistens fällt man beim Sturz nach vorne und nicht auf die Ski). Die viel größere (aber seltene) Gefahr geht von einer Lawinenverschüttung aus. Ich stelle es mir unmöglich vor, mit zwei Ankern an den Beinen in einem Schneebrett an der Oberfläche zu bleiben.

Ich hab die Fangriemen zumindest immer in Rucksack. Im Frühjahrs-sulz oder bei Lawinengefahr fahre ich meist ohne. Bei sicheren Verhältnissen verwende ich sie meistens.

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G3-Alpinist Felle gibt es in 4 Größen. Für 170 cm lange ski eignet sich nur größe S (anpasspar auf ski von 162-172 cm). M ist schon zu lang. Wenn das Fell nicht die Gesamte Lauffläche lang ist, macht das gar nichts. Der meiste Druck wird in einem Bereich von 40 cm um die Bindung übertragen.

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Wenn du hauptsächlich auf der Piste bzw. mit dem Lift unterwegs bist und nur ab und zu auf Touren gehst, ist das sinnvoll. So hast du eine abfahrtsorientierte Lösung. Du schleppst halt dafür ein bisschen mehr Gewicht rum. Als Ein-Paar-Lösung sicher gut. Tourenski sind meist nicht schwerer als 3 kg pro Paar. Falls du vor hast, hauptsächlich auf Tour zu gehen und nur ab und zu auf die Piste, würde ich aber eher einen Tourenski wählen.

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Der Bewegungsablauf ist im Prinzip der gleiche, das heißt, du wirst auf jeden Fall kein Anfänger beim Langlaufen sein. Du hast ein Gefühl für den Abstoß, das Aufsetzen der Geräte und so weiter. Allerdings steht man auf Langlaufskiern schon deutlich wackeliger. Man ist ja auch nur an einem Punkt in der Bindung drin. Auch sind die Skier lang, so dass man da leicht mal ins Straucheln kommt, wenn sich zm Beispiel die Skier kreuzen, oder wenn man den Ski unsauber aufsetzt (und er dann woanders hinfährt als man will), etc.. Du wirst dich aber mit Inlineskate-Erfahrung nach kurzer Eingewöhnungszeit auch auf den Skiern wohlfühlen. Wenn du schon mal auf (Alpin-)skiern gestanden sein solltest, hast du ja auch schon ein Gefühl fürs Gleiten und für die Kante.

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Man muss die Griffe ja nicht abschlecken. Sicher besteht theoretisch Ansteckungsgefahr, weil man mit den Händen Griffe und Seil anfasst, und ab und zu zum klinken dann das Seil in den Mund nimmt. Ich hab mir da aber noch keine großen Gedanken gemacht. Schließlich soll das Immunsystem auch was zu tun haben...

Ich kann mir außerdem schon vorstellen, dass durch Magnesia das Bakterienwachstum gehemmt wird, da die Biester es gerne feucht haben, Magnesia aber extrem hygroskopisch ist.

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Der Sackstich ist so sicher wie der Achter. Dass er nicht empfohlen ist, liegt daran, dass er sich nach Belastung schwerer öffnen lässt. Da der Knoten beim Ablassen aber mit nur ca. einem Körpergewicht belastet wird, ist das nicht so dramatisch. Zum Ablassen (nach Umbau) genügt sogar auch ein gelegter Sackstich, der mit einem (besser zwei) Schraubkarabiner in die Sicherungsschlaufe des Klettergurtes eingeklinkt wird (zuschrauben!). Dass es nicht so gern gesehen wird, liegt wahrscheinlich daran, um zu verhindern, dass sich Leute so zum Klettern einzubinden, weil sie die Situation verwechseln...

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entgegen weit verbreiteter annahme (siehe antworten von Zuluu, alkie und slowboarder) ist es NICHT der Fall, dass man weniger weit stürzt, wenn man erst in Hüfthöhe klinkt. Das ist ein Trugschluss. Ausrechnen kann sich das jeder selber. Hier ein kleines Beispiel: Abstand zwischen d. Haken 1m. Szenario A) Der Anseilpunkt (Hüfte) befindet sich direkt an einem Haken, und ist geklinkt. Man muss nun 2 m Seil einholen, um den nächsten Haken zu klinken. Da man direkt am Haken steht, und 2 m Seil in der Hand hat, fällt man im Falle eines Sturzes unmittelbar beim Klinken genau diese 2 m (plus Seildehnung + Schlappseil).

Szenario B) Man ist mit dem Anseilpunkt (Hüfthöhe) an einem Haken, hat diesen aber noch nicht geklinkt. Der letzte Haken liegt also 1 m darunter, das heißt, im Falle eines Sturzes fliegt man auch 2 m (plus Seildehnung + Schlappseil).

die Sturzweite ist also in beiden Fällen gleich weit. Daraus ergibt sich allerdings, Dass sich die Gefahr von Groundern erhöht, wenn man bei den ersten 2, 3 Expressen von sehr weit unten klippt.

Viel wichtiger als die Frage, wo man nun genau klippt (Kopf oder Hüfte), ist also, wie gut die Position ist, aus der man klippt.

Für spätes Klippen spricht, dass man nicht unangenehm viel Seil einholen, bzw. als Sichernder ausgeben muss.

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Die Angaben geben die Bruchwerte für die Belastung eines Karabiners im Offenen Zustand, in Querrichtung, und in Längsrichtung an. Das heißt, ein Karabiner mit 9 kN Angabe in Querrichtung bricht bei dieser Art von Belastung auch frühestens bei 9 kN.

7 kN (~700 kg) sind das gesetzliche Minimum für Offen- und Querbelastung (Mindestbruchwerte). Allerdings sind höhere Werte zu empfehlen: Viele Karabiner halten bereits 10 kN. Eine Offenbelastung kann zum Beispiel bei einem Vorteigersturz vorkommen, wenn der Karabiner an die Wand prallt, und da werden unter Umständen schon mal 7 kN erreicht. Der Längsbelastungwert eines Karabiners ist recht hoch (~ 22 kN). Diese Kräfte treten beim klettern kaum auf.

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ich finde, es ist ein gewaltiger unterschied zwischen langen und kurzen hosen. gerade wenn man in etwas schärferen gebieten unterwegs ist (kalk mit wasserrillen zum beispiel. ohne lange hosen sehen meine beine dann aus wie 3x über nato-stacheldraht gestolpert. heute war ich auch wieder froh über meine langen hosen, als wir beim abstieg durch ein brennessel-gestrüpp gelaufen sind. bewegungsfreiheit kannst du auch in langen hosen haben ,wenn sie aus dem richtigen material und nicht zu weit sind.

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Ganz egal welche Technik man genau anwendet: Man muss immer redundant gesichert sein. Das heißt: Im gesamten System darf nie das Versagen eines einzigen Schnappkarabiners (wie sie es in Exen sind) zum Absturz führen können. Wenn du dich also mit einer Kette von zwei Expressen selbstsicherst, hast du 4 einfache Schnappkarabiner, von denen sich nur einer aushängen braucht, und du bist weg! Deshalb:

Entweder sich gar nicht erst ausbinden und eine Schlaufe deines Seils durch den Ring fädeln, auf der anderen Seite einen Sackstich, diesen mit Schrauber in den Sicherungsring am Gurt hängen, und dann erst den Einbindeknoten aufmachen,

oder sich über Bandschlinge und Schraubkarabiner selbstsichern.

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Man nennt das auch Nähmaschine und die kommt auch bei trainierten Beinen vor. Ich meine auch (obwohl ich dafür keine Beweise habe), dass die Psyche da dem eh schon fertigen Muskel den Rest gibt, wobei das miteinander einhergeht. Wird man schwach, kackt auch die Psyche ab...

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Das kann man nicht standardmäßig beantworten und kommt immer auf die Route an. Es gibt schlecht abgesicherte Routen mit vielen Rissen, in die man ständig was reinstopfen könnte, in anderen Routen findet man kaum geeignete Risse und muss sich mit anderen Methoden begnügen. Meist steht im Führer genau drin, welches Material benötigt wird.

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beide öffnungen auf der gleichen seite ist lehrmeinung. leider liefern zu viele hersteller die andere variante aus...

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Man sollte sich von Naturfelsen inspirieren lassen und kreativ sein, d.h. Züge einbauen, für die man überlegen muss und die technisch interesant sind. Es gibt nichts langweiligeres als Routen, die "links, rechts, links, recht" geschraubt sind, selbst wenn sie knackig sind. Ein guter Schrauber hält sich viel draußen auf, und versucht, Probleme von draußen in die Halle zu bringen. Zum Schrauben selbst hängst du dir ein Toprope oder noch besser ein Fixseil ein, an dem du mit Steigklemmen leicht auf und absteigen kannst. Eine Hilfsleine hilft, Eimer mit Griffen hochzuziehen und abzulassen.

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Der Pickelrettungsgriff wird angewandt, wenn man auf steilem Firn ausrutscht. Dabei dreht man sich auf den Bauch und hält sich mit einer Hand an dem Schaft des Pickels, während man mit anderen die Haue in den Firn / das Eis drückt. Nicht die Schaufel! Das ist mittlerweile überholt. Siehe dazu den aktuellen Beitrag in bergundsteigen 1 / 2009, auf den auch hier eingegangen wird: http://www.gudelius.de/pickel.htm

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