Die Sohlenlänge ist natürlich bei jeder Größe anders und auch von Modell zu Modell unterschiedlich.Mit Schuhgröße 42/ 43 solltest du mit der größe "M" aber kein Probleme haben. Ich habe auch diese Schuhgröße und fahre eine Diamir-Bindung der Größe M, und ich habe noch ca. 2 cm Platz nach hinten. Allerdings ist von der Sohlenlänge auch abhängig, wo genau die Bindung auf den Ski montiert wird, deswegen wollen die Händler meist den Schuh, den man fahren wird, für die Montage haben. Aber das ist m.E. nicht ganz so wichtig, wenn die ungefähre Schuhgröße bekannt ist. Wenn der Händler deine Schuhgröße kennt, ist das also nicht schlecht.

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Normale Sonnencreme bringt bei Lippen nicht viel. Die brauchen was richtig schmieriges, was sich nicht leicht abreiben oder waschen lässt. Ich benutze einen Sunblocker-Stift (LSF 50+) aus der Apotheke, der gleichzeitig die Lippen pflegt, und trage den ca. alle drei Stunden auf. Damit bin ich zufrieden.

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Das ist ne Abwägung von Vorteilen und Nachteilen: Für Fangriemen spricht, dass der Ski nach der Auslösung nicht nur nicht abhaut, sondern auch nicht unter den Schnee schiebt (hab schonmal eine halbe Stunde nach meinem Ski gesucht...). Ist der Ski mal weg, kommt man u.U. nicht mehr bei Tageslicht ins Tal, wenn man auf größerer Tour ist. Ganz böse wirds, wenn man dann noch einen Gegenhang bewältigen muss.

Gegen Fangriemen spricht zum einen die Verletzungsgefahr (wobei die m.E. nicht allzu hoch ist. Meistens fällt man beim Sturz nach vorne und nicht auf die Ski). Die viel größere (aber seltene) Gefahr geht von einer Lawinenverschüttung aus. Ich stelle es mir unmöglich vor, mit zwei Ankern an den Beinen in einem Schneebrett an der Oberfläche zu bleiben.

Ich hab die Fangriemen zumindest immer in Rucksack. Im Frühjahrs-sulz oder bei Lawinengefahr fahre ich meist ohne. Bei sicheren Verhältnissen verwende ich sie meistens.

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G3-Alpinist Felle gibt es in 4 Größen. Für 170 cm lange ski eignet sich nur größe S (anpasspar auf ski von 162-172 cm). M ist schon zu lang. Wenn das Fell nicht die Gesamte Lauffläche lang ist, macht das gar nichts. Der meiste Druck wird in einem Bereich von 40 cm um die Bindung übertragen.

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Wenn du hauptsächlich auf der Piste bzw. mit dem Lift unterwegs bist und nur ab und zu auf Touren gehst, ist das sinnvoll. So hast du eine abfahrtsorientierte Lösung. Du schleppst halt dafür ein bisschen mehr Gewicht rum. Als Ein-Paar-Lösung sicher gut. Tourenski sind meist nicht schwerer als 3 kg pro Paar. Falls du vor hast, hauptsächlich auf Tour zu gehen und nur ab und zu auf die Piste, würde ich aber eher einen Tourenski wählen.

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Der Bewegungsablauf ist im Prinzip der gleiche, das heißt, du wirst auf jeden Fall kein Anfänger beim Langlaufen sein. Du hast ein Gefühl für den Abstoß, das Aufsetzen der Geräte und so weiter. Allerdings steht man auf Langlaufskiern schon deutlich wackeliger. Man ist ja auch nur an einem Punkt in der Bindung drin. Auch sind die Skier lang, so dass man da leicht mal ins Straucheln kommt, wenn sich zm Beispiel die Skier kreuzen, oder wenn man den Ski unsauber aufsetzt (und er dann woanders hinfährt als man will), etc.. Du wirst dich aber mit Inlineskate-Erfahrung nach kurzer Eingewöhnungszeit auch auf den Skiern wohlfühlen. Wenn du schon mal auf (Alpin-)skiern gestanden sein solltest, hast du ja auch schon ein Gefühl fürs Gleiten und für die Kante.

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Man muss die Griffe ja nicht abschlecken. Sicher besteht theoretisch Ansteckungsgefahr, weil man mit den Händen Griffe und Seil anfasst, und ab und zu zum klinken dann das Seil in den Mund nimmt. Ich hab mir da aber noch keine großen Gedanken gemacht. Schließlich soll das Immunsystem auch was zu tun haben...

Ich kann mir außerdem schon vorstellen, dass durch Magnesia das Bakterienwachstum gehemmt wird, da die Biester es gerne feucht haben, Magnesia aber extrem hygroskopisch ist.

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entgegen weit verbreiteter annahme (siehe antworten von Zuluu, alkie und slowboarder) ist es NICHT der Fall, dass man weniger weit stürzt, wenn man erst in Hüfthöhe klinkt. Das ist ein Trugschluss. Ausrechnen kann sich das jeder selber. Hier ein kleines Beispiel: Abstand zwischen d. Haken 1m. Szenario A) Der Anseilpunkt (Hüfte) befindet sich direkt an einem Haken, und ist geklinkt. Man muss nun 2 m Seil einholen, um den nächsten Haken zu klinken. Da man direkt am Haken steht, und 2 m Seil in der Hand hat, fällt man im Falle eines Sturzes unmittelbar beim Klinken genau diese 2 m (plus Seildehnung + Schlappseil).

Szenario B) Man ist mit dem Anseilpunkt (Hüfthöhe) an einem Haken, hat diesen aber noch nicht geklinkt. Der letzte Haken liegt also 1 m darunter, das heißt, im Falle eines Sturzes fliegt man auch 2 m (plus Seildehnung + Schlappseil).

die Sturzweite ist also in beiden Fällen gleich weit. Daraus ergibt sich allerdings, Dass sich die Gefahr von Groundern erhöht, wenn man bei den ersten 2, 3 Expressen von sehr weit unten klippt.

Viel wichtiger als die Frage, wo man nun genau klippt (Kopf oder Hüfte), ist also, wie gut die Position ist, aus der man klippt.

Für spätes Klippen spricht, dass man nicht unangenehm viel Seil einholen, bzw. als Sichernder ausgeben muss.

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Man nennt das auch Nähmaschine und die kommt auch bei trainierten Beinen vor. Ich meine auch (obwohl ich dafür keine Beweise habe), dass die Psyche da dem eh schon fertigen Muskel den Rest gibt, wobei das miteinander einhergeht. Wird man schwach, kackt auch die Psyche ab...

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Das kann man nicht standardmäßig beantworten und kommt immer auf die Route an. Es gibt schlecht abgesicherte Routen mit vielen Rissen, in die man ständig was reinstopfen könnte, in anderen Routen findet man kaum geeignete Risse und muss sich mit anderen Methoden begnügen. Meist steht im Führer genau drin, welches Material benötigt wird.

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Der Pickelrettungsgriff wird angewandt, wenn man auf steilem Firn ausrutscht. Dabei dreht man sich auf den Bauch und hält sich mit einer Hand an dem Schaft des Pickels, während man mit anderen die Haue in den Firn / das Eis drückt. Nicht die Schaufel! Das ist mittlerweile überholt. Siehe dazu den aktuellen Beitrag in bergundsteigen 1 / 2009, auf den auch hier eingegangen wird: http://www.gudelius.de/pickel.htm

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