Was fasziniert euch am Bergsteigen?

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6 Antworten

Für mich ist die Bewegung in der Natur allgemein und beim Klettern draußen im speziellen verbunden mit einer Flowerfahrung - mein Körper tut, was zu tun ist und die Gedanken an alles andere, was einem zuhaus noch wichtig erschien sind ganz weit weg...

Grad am Berg ist es so, als stellte einem die Natur ein Rätsel oder eine Art Puzzle zu dessen Lösung man passende Teile (Bewegungen) in der richtigen Reihenfolge ananeinderlegen muß und es weit mehr als nur eine Lösung gibt...

Man ändert ständig seinem Blickwinkel auf die Welt - einmal konzentriert man sich nur auf die paar Quadratzentimeter auf denen man grad steht und danach genießt man ein weites Panorama, dass man sich im Tal nicht so hätte vorstellen können...

Ich finde, dass alle Sinne angesprochen werden - und zu jeder Jahreszeit am gleichen Ort der Eindruck, den man hat so völlig anders sein kann - wobei ich auch unmöglich sagen könnte, was davon nun das beste wäre...

Man übernimmt ganz selbstverständlich auch Verantwortung mit für die, mit denen man unterwegs ist und ich muß mir nicht die Frage stellen, wie wichtig denjenigen in diesem Augenblick meine Sicherheit sein könnte, weil ich voll vertrauen kann...

Das ganze sind so viele Eindrücke, die ich dabei habe, dass es mir wirklich schwer fällt, Worte zu finden, die das wirklich "passend" beschreiben könnten - vielleicht ist das hier ja zumindest eine kleine Anregung für Deine Bekannte...

also mir gefällt am besten die bewegung in der natur. dazu gehören: bewegung und benutzung des ganzen körpers bewegung in einer schönen umgebung außerdem bekommt man ein gutes gefühl für seinen körper und weiß, wenn man oben angekommen ist, man hat was erreicht. auch das, was flierefluiter schon gesagt hat, dass man einfach mal alles sorgen und nöten aus dem alltag vergessen kann, und sicher mit voller konzentration einer aufgabe widmen kann: der kampf gegen die schwerkraft und den berg. als letztes birgt das bergsteigen mit jedem mal eine neue herausforderung, weil es so viele verschiedene routen gibt, sodass es nie langweilig wird und man immer eine neue herausforderung findet

Ich persönlich verbinde mit dem Bergsteigen ein starkes intensives Erleben von Freiheit, Glück und Zufriedenheit - verbunden mit dem Gefühl, einer Herausforderung begegnet zu sein und etwas geleistet zu haben.

Ich gehe in die Berge seit meiner Jugendzeit, dabei praktiziere ich auch verschiedene Formen (Wandern, Hochtouren, Klettersteige, MTB, Skitouren) des Bergsteigens und kann mir gar nicht vorstellen, ohne mein Lieblingshobby zufrieden leben zu können.

Viele Grüße Martin

Mich fasziniert neben der Erfahrung der Natur die körperliche und psychische Herausforderung und das hoffentlich folgende Erfolgserlebnis, eine Route oder einen Gipfel geschafft zu haben. Die Bewegung in unwegsamem Gelände, die Flucht aus der überregulierten, -kontrollierten und -kanalsierten Welt und Denkweise in eine sonst nicht greifbare Freiheit. Das Abschalten aus dem Alltag, das Erleben eines "Flows", z.B. beim Klettern, wo es nur mich und den Fels gibt.

Einmal ist es einfach ein Naturerlebnis, eine neue Sichtweise, ein anderes mal ist mehr ein " bei sich sein"... Es ist eine Mischung aus einer besonderen körperlichen und geistigen Erfahrung.

Mir ist wichitg, dass ich meinen eigenen Horizont erweitern kann. Vorallem wenn man im Gebirge lebt am Fuße eines Berges. Durch das tägliches Hinaufsehen entwickelt sich irgendwie eine Sehnsucht um gewisse Ziele die "vor der eigenen Haustüre liegen" zubewälltigen.

Natürlich gibt es da auch den Aspekt, die Natur u erleben. Ich finde sowas kommt aber erst mit der Zeit, und erst im Alter. Meine Kollegn die mit mir Berggehen sehen eher mehr den Sportlichen Aspekt darin.

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