Die Faustregel, nach der ich mich richte, gilt fuer den Ausdauersport. Man sollte 8-10 Stunden Training investieren, wenn man kuerzere Wettkaempfe (Radrennen, 10-21 km Lauefe) bestreiten will. Bei laengeren Distanzen sollte man ruhig etwas mehr investieren. Nach oben ist keine Grenze.

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Ja, Kartfahren ist Sport.

Ich verstehe unter Sport nicht alles, was koerperlich anstrengend ist, sondern eine Taetigkeit bei der koerperliche Leistungen im Vordergrund stehen und bei denen diese Leistungen als Selbstzweck erbracht werden (als Unterschied zur Arbeit). Zweifellos erfordert Kartfahren gewisse koerperliche Leistungen (insbesondere Koordination) und kann deswegen als Sport angesehen werden.

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Ich fahre auch oft (insbesondere auf Reisen) mit nicht-engen Radhosen. Das geht. Es gibt zwei vorgefertigte Alternativen:

  • Eine Radunterhose, wie Du sie ansprichst. Man kann darueber erfahrungsgemaesst fast jede Hose ohne Beschwerden anziehen. Allerdings rutschen die Unterhosen gerne an den Beinen herauf und scheuern dann an den Schenkelinnenseiten, weil das Material dort dann doppelt und dreifach liegt. Ich habe noch keine Unterhosen mit gummierten Beinabschluessen gesehen. Bei denen waere das naemlich vermutlich nicht der Fall.

  • Es gibt Radshorts (und sogar lange Hosen) mit eingenaehtem Polster in vielfachen Ausfuehrungen. Oft bestehen diese Hose aus einer Innenhose mit Polster, die in eine Aussenhose geknoepft oder genaeht ist, die zivilen Shorts in nichts nachsteht. Die Innenhose ist aus dem gleichen Material wie eine enge Radhose und sitzt deswegen gut. Diese Kombination hat natuerlich auch einen Nachteil: Durch die doppelte Lage Stoff (Innen- und Aussenhose) sind sie recht warm, insbesondere wenn ein die Aussenhose aus dichterem Material besteht.

Eine dritte Moeglichkeit ist, einfach eine normale Radhose unter den anderen Hosen anzuziehen. Das mache ich ebenfalls oft, es hat aber den Nachteil, dass die normale Hose auf der glatten Oberflaeche der Radhose etwas rutscht.

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Es gibt drei moegliche Ursachen fuer Deine Knieprobleme.

  • Gelenkschaden: Insbesondere bei nicht mehr jungen Menschen mit genetischer Praedisposition ist haeufig der Knorpel im Knie so abgenutzt, dass er seine Funktion als Gelenkpolster nicht mehr erfuellt. Dieser Zustand kann nicht rueckgaengig gemacht werden und Bergwandern faellt fuer solche Leute aus. Es gibt natuerlich auch weniger schlimme Formen, bei denen in gutem Trainingszustand gewisse Strecken noch bewaeltigt werden koennen.

  • Zu schwache Muskulatur im Kniebereich: Es kann sein, dass die Muskulatur, vor allem der Quadrizeps, zu schwach ist, um ein sanftes Auftreten auf Dauer zu ermoeglichen. In diesem Fall muessen entweder wenier Hoehenmeter gegangen werden oder die Muskulatur explizit darauf vorbereitet werden. Im Flachland bietet sich dazu Radfahren an.

  • Eine schlechte Gehweise: Genau wie im Flachen sollte man in den Bergen keine Riesenschritte machen oder beim Gehen auf und ab huepfen. Bei einem grossen Schritt wird der Koerperschwerpunkt weit angehoben und faellt weit nach unten bevor das Bein ihn abfaengt. Dadurch muss das Bein eine sehr grosse Kraft aufbringen, so dass die Muskulatur schneller ermuedet und das Gelenk die Arbeit machen laesst. Es ist hilfreich, beim Bergabgehen kleine, schnelle Schritte zu machen und die Knie nie durchzudruecken. Auf guten Wegen heisst das, dass man quasi in - entschuldigt den Ausdruck - Kackstuhlhaltung bergab geht. Das ist sehr anstrengend fuer die Oberschenkel, weil jetzt die gesamte Last von ihnen getragen wird. Dadurch gibt man aber leichter im Oberschenkel nach und nutzt so das Knie nur, um die Kraft umzulenken und nicht, um sie aufzunehmen. In sehr steilem Gelaende oder bei langsamem Gehen koennen auch Stoecke hilfreich sein.

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Einen Helmueberzug benutze ich gar nicht. Das Problem mit den Dingern ist, dass sie sich aehnlich verhalten wie Zeitfahrhelme und der Schweiss an ihrer Innenseite kondensiert und runtertropft.

Wenn mir kalt ist, ziehe ich eine duenne, nahtlose Muetze unterm Helm an. Die beeintraechtigt den Sitz des Helmes nicht, ist aber warm genug fuer alle Temperaturen, bei denen ich noch Rad fahre (bis ca. -5 Grad Celsius).

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Kletten kann Dir helfen. Allerdings fuehrt Kletten, wenn man kein Ausgleichstraining macht, fast immer zu einer ueberstarken Lordose der Hals- und Brustwirbelsaeule. Wenn Dein Problem in diesem Bereich liegt, kann es also sein, dass Klettern eher nachteilig ist.

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Haibike ist ein Hersteller, der individuelle Fahrraeder aufbaut. Trek und die anderen grossen Marken machen das ja gar nicht. Die Qualitaet von Haibike-Raedern ist in Ordnung, einzig beim Design muss man natuerlich Abstriche hinnehmen und man darf nicht davon ausgehen, die allerneuesten Trendteile verbaut zu finden.

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Hakenpedale (Pedale mit so Netzen) wuerde ich gar nicht empfehlen.

Ob Du Klickpedal oder normale fahren willst, ist keine Frage des Radtyps, sondern des Anwendungsbereichs. Um Broetchen zu holen, Einzukaufen und am Freitagabend in die Kneipe zu Radeln sind Klickpedal eher unpraktisch. Wenn mit dem Rad nur Touren gefahren werden, spricht wenig fuer eine normales Pedal.

Falls Du Dich nicht entscheiden kannst, solltest Du die Kombiloesung in Betracht ziehen: Es gibt Pedale, die auf der einen Seite ein SPD-System (oder aehnlich) haben und auf der andern Seite eine konventionelle Oberflaeche haben (es gibt sowohl Kaefig als auch Plastik). Damit bist Du fuer alles geruestet, musst aber ein leicht erhoehtes Gewicht in Kauf nehmen.

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Ich weiss gar nicht genau, was Du mit Crossrad meinst. Natuerlich kannst Du von Deinem Trekkingrad alle Anbauteile entfernen. Du hast danach auf jeden Fall ein leichteres Fahrrad. Vor mir aus kannst Du auch Sattel, Vorbau und Federgabel tauschen. Je nachdem, was Du stattdessen einbaust erhaelst Du ein anderes Fahrrad. Ob Du das von Dein Ziel erreichen kannst, koennte ich Dir erst sagen, wenn Du mir Dein aktuelles Rad beschreibst und auch Dein Ziel genauer definierst.

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Du kannst ja auch einfach ein normales Pedal ausborgen. Dann hast Du schon einmal eine grobe Vorstellung vom Rennradfahren. Einen grossen Nutzen wirst Du bei Deiner ersten Tour ohnehin nicht aus den Klickpedalen ziehen koennen, weil Du die Bewegung noch gar nicht beherrschst. Im Gegenteil ist die Gefahr, dass Du Dich damit auf den Bart legst ziemlich hoch.

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Welcher Berufszweig?

Als Hochschullehrer wirst Du sicherlich in einigen Jahren noch genau so gut oder schlecht eine Stelle finden wie im Moment. Vermutlich denkst Du aber nicht an eine Forschungskarriere, sondern moechtest nach dem Studium eine andere Taetigkeit im Bereich des Sports ausueben. Da verhaelt es sich so, dass es kein klares Berufsbild gibt. Aehnlich wie bei vielen Geisteswissenschaften, die gleichfalls nicht auf ein spezielles Berufsbild hin ausbilden, wirst Du Dir eine Stelle am leichtesten ueber Beziehungen organisieren koennen.

Bevor Du das Studium beginnst, informier' Dich bitte nochmal an anderer Stelle (Zeitungen, Sonderpublikationen zur Berufswahl) ueber die Job- und vor allem Gehaltsaussichten. Im Bereich des Sports wird naemlich chronisch schlecht bezahlt und die Stellen sind, wie gesagt, rar.

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Das ist das Einzige, was Du machen kannst. Sie es als eine Vater-Tochter-Aktion (Du bist doch der Vater und nicht die Mutter?) und nicht als sportliches Training. Dann macht es Spass und das ist das einzige, was bei Kindern dieses Alters im Vordergrund stehen sollte.

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Das kommt darauf an, wie gross Du bist, wie schwer und wie kraeftig.

Man kann nahezu beliebig schwere Rucksaecke tragen, aber je schwerer, desto anstrengender wird es und desto geringer wird die Tagesleistung. Ich trage mit 75 kg, 1,84m und normaler Statur (aber hoher Beinkraft) auessert ungern ueber zwanzig Kilo. Bei Trekkingtouren im Winter ohne Versorgungsmoeglichkeit bin ich aber auch schon ueber diese Grenze gegangen und habe inklusive Wasser 24 kg geschleppt (von Tragen kann dann nicht mehr die Rede sein). Bei bergigem Gelaende ist es eine ziemliche Plackerei mit so viel Gewicht. In den Alpen empfinge ich zehn Kilo als schwer genug. Damit kann man natuerlich kein Trekking betreiben, sondern ist auf Huetten und Verpflegung angewiesen.

Als (seh grobe) Faustregel wuerde ich sagen, dass Maenner mit 15 kg gut bedient sind und Frauen schon mit 12 kg.

Als noch besser hat sich allerdings die Regel erwiesen, so leicht wie irgend moeglich zu packen. Wenn der Rucksack dann x Kilo wiegt, dann ist das halt so.

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Fuer frischen Schnee brauchst Du nie richtige Steigeisen. Steigeisen setzt man typischerweise erst bei Eis oder Firn ein. Selbst auf einem Gletscher schnallt man die Eisen besser wieder ab, wenn eine reichliche Schneedecke liegt. Das Laufen ohne Eisen ist deutlich leichter, auch wegen des geringeren Gewichts am Fuss.

Leichte Groedel koennten bei den von Dir beschriebenen Bedingungen vielleicht hilfreich sein.

Du solltest auch bedenken, dass die Dolomiten zwar an einigen Gipfel an 3000 Meter heranreichen oder sie sogar uebertreffen. Die Hochplateaus der Dolomiten liegen allerdings durchweg niedriger (obschon hoch genug, dass dort ordentlich Schnee liegen kann). Ohne in Herbst oder Winter dagewesen zu sein, vermute ich einfach mal, dass die Zustiege zu den Hochplateaus bei Schnee nicht mehr besonders einfach sein werden - egal ob mit Eisen, Groedel oder ganz ohne.

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Es gibt Menschen, die Radhandschuhe wegen des Komforts tragen. Dabei geht es um eine gewisse Polsterung und die Fingerlaenge spielt keine Rolle. Komfort laesst sich aber auch durch die Wahl geeigneter Griffe erreichen. Ohne Handschuhe muessen sie natuerlich etwas dicker sein.

Der in meinen Augen wichtigere Grund, Handschuhe zu tragen, ist aber die Schutzfunktion im Falle eines Sturzes. In erster Linie tun dabei sowohl lange als auch kurze Handschuhe ihren Dienst, denn die Handflaechen sind am gefaehrdetsten.

Beim Mountainbiken koennen lange Handschuhe den Schutz noch verbessern, weil sie etwa, wenn die Haende am Lenker sind, peitschende Zweige und Dornen abhalten. Noetig ist das aber nur, wenn Du auf staendig auf wirklich engen Singletrails unterwegs bist.

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Es ist genauso viel wert, wie einen Wettkampf zu absolvieren ohne auf dem Treppchen zu stehen. Es ist als Anerkennung gedacht und dient als Nachweis fuer eine gute allgemeine sportliche Leistungsfaehigkeit.

Ich will nicht bezweifeln, dass Du die Anforderungen erfuellen kannst, moechte aber trotzdem davor warnen, die Anforderungen zu unterschaetzen. Fuer einen Ausdauersportler ist der Ausdauertest natuerlich pillepalle, aber es koennte beim Sprinten oder Schwimmen doch recht eng werden.

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Ich treibe in meiner Freizeit Sport und merke, dass ich ein besserer Kletterer bin, wenn ich weniger Speck auf den Hueften habe. Blosse Gewichtsabnahme hilft mir aber nicht, ich muss auch wirklich unnoetiges Fett abnehmen. Wenn Du auf Platz zwei liegst, kann dich blosses Abnehmen auf Platz eins katapultieren. Wenn Du allerdings auf Platz 315 reinkommst, dann ist es ziemlich egal, wieviel Du abnimmst - das ist aber bei Profis genauso.

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Das kommt darauf an. Auf einem eher technischen Kurs hat Juergen recht und die gefahrenen Geschwindigkeiten sind nicht so enorm. Es gibt ja aber auch (insbesondere Marathons und das unsaegliche 24h-"MTB"-Rennen in Duisburg, das man besser mit dem Querfeldeinrad fahren wuerde wenn es nur erlaubt waere) Veranstaltungen auf denen man fast die ganze Zeit irgendwelche Wege entlangheizt. Da bringen die Dinger dann schon etwas. Wenn Dein Lenker allerdings breiter als 54 cm ist, dann kannst Du fuer weniger Geld mehr Windschnittigkeit erzeugen indem Du ihn absaegst.

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Nachher. Die Rumpfmuskulatur ist bei praktisch allen anderen Uebungen beteiligt. Wenn sie schon ermuedet ist (weil sie explizit belastet wurde), faellt die korrekte Ausfuehrung der anderen Uebungen schwerer, wenn sie nicht gar unmoeglich wird.

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Zur Gewöhnung ist schon alles gesagt. Mir ist aber aufgefallen, dass Du schreibst, dass Dir beim Laufen die Nase laeuft. Was willst Du denn daran mit Nasenspray aendern? Ein Nasenspray nimmt man doch normalerweise dann, wenn die Nase eben gerade nicht läuft, damit sie frei wird. Wenn Du jetzt ein Spray nimmst, dann läuft sie halt fuenf Minuten eher. Davon hast Du doch keinen Vorteil!?

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