Wie bleibt man während einer Kletterpause fit?

3 Antworten

ich hatte mal ein ähnliches Problem, für 3 Jahre... Punkt 1: natürlich baust du ab, aber manchmal ist es auch schön wieder von vorne anzufangen, v.a. wenn man erst 18 ist. das niveau hatte ich nach ca. 1-2 Monaten wieder erreicht, beim Klettern schein man wie bei Skifahren etc. kaum zu verlernen bzw. wieder schnell zurück zu kommen. ausserdem zählt technik mehr als kraft, hängt aber auch von der art von routen ab die du magst (überhang vs. platte) Punkt 2: ich hab mich tlw. mit yoga fit gehalten, das ist gut für die körperspannung, kräftigt die körpermitte, möglicherweise kommst du danach stärker zurück u.a. auch weil du was darüber lernst wie dein körper funktioniert Punkt 3: solche pausen sind auch sonst die möglichkeit von einer zu starken fixierung auf nur einen sport und die damit verbundenen probleme wegzukomen- ich hab viel ausdauer trainiert und profitier heut noch davon, v.a. bei langen alpinen touren

und das wichtigste: was immer du tust mach es mit vergnügen und lockerheit und im bewusstsein dass du nichts verlieren sondern eigentlich nur gewinnen kannst (ok das ist jetzt fast ein bisschen zu zen-mässig, aber ich seh das wirklich so).

Das klingt ja ganz gut, was du da erzählst! Danke für die Tipps!

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Ergänzend zu dem, was bisher gesagt wurde:

  • Kannst Du ein Fingerboard aufhängen? Wird einfach mit ein paar Schrauben in der Wand über einem Türrahmen befestigt.
  • Gibts Bouldermöglichkeiten in der Nähe? Das wäre natürlich das Optimalste! Vielleicht schreibst Du einfach mal, wo Du hingehst, evtl. kennt sich dort jemand aus.
  • Kannst Du dort einen Sportkurs besuchen? Die allgemeine Fitness zu erhalten wäre schon ein sinnvolles Ziel.
  • Pack auf jeden Fall Deine Kletterschuhe ein, eine Steinmauer, ein Sandsteingebäude, eine Brücke etc. gibts überall! Für die Kraftausdauer wurde früher um Brückenpfeiler traversiert.
  • Je nachdem wieviel Zeit du hast: Deine Fitness kannst Du schon mit einmal die Woche Training erhalten, je spezifischer (Finger, Klimmzüge etc) desto besser!
Fingerboard, zusätzlich noch auf einem Holzbrett befestigt um mehr Abstand vom Türrahmen zu bekommen. - (klettern, Kletterpause)

Nein, aufhängen kann ich wohl leider nichts, weil ich bei einer Gastfamilie bin. Außerdem wäre so ein Board wohl auch schwer im Koffer zu transportieren. Die Kletterschuhe nehme ich aber auf jeden Fall mit, du hast Recht! Danke!

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Als Ergänzung zu Lippes Antwort:

Klimmzugvarianten sind super - ich hatte zwischen den Zeilen gelesen, dass Du die nicht kannst, nicht dass Du etwas dagegen hast!? Wenn "normale" Klimmzüge zu schwer sind, dann spricht garnichts dagegen, dass Du Dir z.B. mit den Füßen ein wenig hilfst: Stuhl in die Nähe stellen und mit einem Fuß auf der Lehne Dich mit hochdrücken=super, da Du so eine noch kletterähnlichere Bewegung machst! Die kleinen Handtrainer bringen serh wenig!

Die effektivsten Kletterkrafttrainingsgeräte sind m.E. ein Griffboard -OK, kannst nicht mitnehmen-, aber da gibt es von Metolius Griffe, die Du z.B. an eine Treppe hängen kannst. Super ist auch ein Sling, da kannst Du sehr kletterspezifisch dran Trainieren.

Wenn ich zu so einer Pause gezwungen wäre, würde ich neben den o.g. Geräten auch meine Hüftbeweglichkeit trainieren (Dehnen!) und an meiner Bewegungsqualität arbeiten - da ist mein Lieblingsansatz die Übungen von Moshé Feldenkrais ("Bewusstheit duch Bewegung").

Die Trainingsgeräte (Metolius/Sling links anwählen) bekommst Du hier: http://bit.ly/trainingsgerate

Das mit dem Stuhl ist eine gute Idee! Die anderen Übungen schau' ich mir auch mal an, danke!

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