Welchen Kampfspott/Kampfkunst machen? Welcher Kampfsport hat eine geringe Verletzungsgefahr?

4 Antworten

Hallo,

"nicht zu viel Kontakt" und "wenig Verletzungsgefahr".

Aber "Kontakt" kann unterschiedlich sein. Ist dir Boxen zu viel wegen dem Schlagen, kann es trotzdem sein, dass dich Griffe weniger stören. Was ist also mit Brazilian Jiu Jitsu oder Grappling? Ist technisch sehr interessant und anspruchsvoll. Gleichzeitig kannst du die Techniken langsam und rücksichtsvoll ausführen und damit das Verletzungsrisiko minimieren. Das Gute ist - das geht mehr auf die Arme, die Gefahr, dass man umknickt und nicht laufen kann, ist eher gering.

Interessant sind chinesische langsame Kampfkunstarten. Tai Chi ist nett, kommt aber sehr auf den Lehrer an, ob die Inhalte entsprechend übermittelt werden. Aus welcher Gegend kommst du denn? Vielleicht fallen mir dazu ein paar gute Leute ein :)

Wing Chun ist technisch interessant. Ebenfalls kurze Distanz, allerdings im Stehen. Interessante Arbeit mit Ellenbogen, tiefe Tritte. Ebenfalls sehr lehrerabhängig.

Aikido. Vor allem am Anfang werden die Techniken langsam ausgeführt. Eher defensiv, viele interessante Wurf- und Hebeltechniken. Sehr weich.

Unterschiedliche Kung-Fu Arten. Sportlich anspruchsvoll. Kontakt - je nach Lehrer. Taolu muss man mögen. (Taolu ist wie Kata in Karate oder Pumse in Taekwondo. Eine definierte Reihenfolge an Bewegungen mit technischer Umsetzung) Qualität stark lehrerabhängig leider viele schwarze Schafe (in Deutschland leider ein sehr typisches Bild für chinesische Kampfkünste).

Am Besten - sich nicht belabern lassen, sich selbst ein Bild machen. Versucht ein Lehrer damit zu punkten, dass alle anderen Schrott sind - weg von ihn! Diese Einstellung ist unsportlich, unprofessionell und führt langfristig zu nichts Guten.

Eher Vereine/Schulen währen, die durch eine gute Zusammenarbeit mit anderen Schulen/Lehrern herausstechen und wo die Beiträge nicht allzu hoch sind ;)

Na denn... Ab ins Getümmel und viel Spaß beim Rumstöbern!

Die beiden Vorredner haben da schon das wesentliche genannt, außer, dass die Verletzungsgefahr bei jedem Sport stark von der Risikobereitschaft eines jeden einzelnen abhängt.

Klar ist, dass man sich im Tai Chi sehr wahrscheinlich nicht verletzten wird. Tai Chi basiert auf langsamen Bewegungen mit viel "innerer" Kraft, es ist kontaktlos und sehr meditativ. Ich schätze aber, dass dir da die "Action" fehlen wird.

Als Übungsleiter in einem Kung Fu Verein, kann ich dir versichern dass du dich nicht verletzten wirst, wenn du schlichtweg nicht bereit bist dich zu verletzen. Lass die Wettkämpfe oder "Partnerübungen" weg und du kannst jede Kampfkunst oder Kampfsportart trainieren ohne dich zu verletzen. Kampfsport besteht schließlich nicht nur aus wildem "rumgehüpfe".

Ich gebe (als ehemalige Kampfkunsttrainerin) zu bedenken, dass man viele Kampfkünste  nicht vollständig erlernen kann, wenn man alle Partnerübungen scheut.   

Ich rate zur Konzentration auf kontaktlose,  langsame Kampfkünste - oder zum Überdenken, ob es wirklich unbedingt eine Kampfkunst sein muss.  

Oder akzeptierst Du mal ein paar blaue Flecke oder ab und an mal ein umknicken?  Dann wäre die Auswahl-Palette bedeutend breiter...

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Schau dir einfach die Dir zur Verfügung stehenden Kampfarten bei einem Probetraining an.

Da es auf die Gruppe und den Trainer darauf ankommt, wieviel Verletzungpotential da ist. Allerding ist klar: Wenn die Verletzungsrate in einer Kampfkunst hoch ist, würde es keiner mehr machen.

Freeletics: wie hoch ist die Verletzungsgefahr bei Vorbelastungen z.bin der Schulter (keine Diagnose erwartet sondern Einschätzungen und Erfahrungen erbeten)?

Hi Sportfreunden. Ich habe/hatte ein Impingement in der linken Schulter, das ich mittlerweile gut im Griff habe, indem ich die Rotatoren gezielt trainiere und andere Übungen im Sportstudio mache für die Schultern. Klaissisches Bankdrücken wird z.B. durch Schrägbankdrücken im Untergriff ersetzt, Klimmzüge werden sehr weit zurückgelehnt gemacht, Überkopfübungen großteils weggelassen. Ausserdem ist eine leichte Arthrose im Schultergelenk aufgrund einer Opteration von vor 15 Jahren diagnsotiziert worden, die mich aber derzeit kaum bis gar nicht im Training einschränkt.

Ich interessiere mich nun für Freeletics. Ist das eine gute oder schlechte Idee, wenn man Trainer hinzuzieht, die sich die richtige Ausführung genau ansehen? Ich habe Angst mir - wie damals im Sportstudio - ein paar Monate das Training zu verbauen, weil mich der Ehrgeiz packt und ich nicht richtig auf meinen Körper höre (seufz).

Ich trainiere ungefähr seit 4 Jahren so vor mich hin mit mäßigen Ergebnissen und möchte endlich mal Ergebnisse sehen - HIT, 5x5 Systeme etc. schon ausprobiert. Ernährung ist auch okay.

Ich erwarte hier keine Ferndiagnose, aber: Gibt es Erahrungswerte bzgl. der "Vorfitness" bzw. Unverletztheit und Freeletics? Habt ihr eigene Erfahrung gemacht? Und was haltet ihr von dem Trainingssystem (in der Ausführung: Gemainsam mit Trainer) als solches & wie verletzungsgefährlich ist das?

Herzlichsten Dank für die Einschätzung!!!

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