Welche Muskeln sollte ich fürs tauchen besonders vorbereiten und wie?

3 Antworten

Nein, nicht nur schwimmen. :-)

Wenn Du die Möglichkeit hast, dann schnorchel zum Training, um die Wadenmuskulatur zu trainieren. Radfahren bringt auch ein bisschen was, trifft aber nicht exakt die komplette Muskulatur.

Wenn Du Dein Gerödel selbst trägst, dann ist außerdem die Rückenmuskulatur extrem wichtig.

Du weißt schon: Die beiden Filetstückchen direkt längs der Wirbelsäule. Durch Liegestütze bekommst Du das ein bisschen hin, allerdings solltest Du Dir noch ein paar direkte Trainingseinheiten für diesen Muskel besorgen.

Viel Spaß - und: Nach drei Tagen Tauchen ist der Muskelkater auch wieder erträglich.

:-)

Den Muskelkater beim intensiveren Tauchen wirst du nicht ganz ausschließen können, da du die hier beanspruchten Muskelpartien nicht in der Art und Weise vorher trainieren kannst wie es beim Tauchen der Fall ist. Nichts desto trotz kannst du dich hierauf Muskulär vorbereiten. Liegestützen, Klimmzüge und Waden heben sind hier ganz gute Übungen. Das angesprochen Radfahren als Konditionsträger ist hier ebenfalls gut.

Nicht nur durch Schwimmen, aber vor allem durch Schwimmen. Du wirst im Meer mit Strömung und Brandung zu tun haben und wenn Du dich mit der Brandung bewegst und nicht dagegen ankämpfst, funktioniert das schon einmal viel besser. Damit meine ich, daß beim quer zur Brandung schwimmen oder schnorcheln, Du nicht versuchen sollst, die Brandung auszugleichen, halte genug Abstand zu Felsen und Ufer und schwimm weiter in Deine Richtung während die Brandung Dich mal rein und wieder raus zieht. Schwimmst Du mit oder gegen die Brandung, setze das Beintempo ein um deine gewünschte Richtung während der Welle zu unterstützen und im Gegensog nur ein leichtes Beintempo machen. Bereits jetzt solltest Du gute Flossen finden (die auch in den Koffer passen ;-)) und damit üben, auch das Aufstehen im hüfttiefen Wasser, das an- und ausziehen der Flossen mit und ohne Bodenkontakt (mit den Wellen im Meer wird es eh noch schwieriger und ev. mußt Du den Sand weiter draußen wieder aus den Flossen kriegen). Beim Beintempo mit Flossen ist vor allem zu beachten, daß Du das Tempo jeweils nachschwingen läßt und nicht zu viel Kraft dafür brauchst.

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